Einfacher Leben mit Diabetes

Dank smarter Technologie von Medtronic​

Einfacher leben mit Diabetes. Dank smarter Technologie von Medtronic.

Diabetes gehört zum Leben – aber er muss es nicht mehr bestimmen. Neue technologische Lösungen wie das Smart ICT System mit Simplera™ Sensor bieten mehr Freiheit, mehr Sicherheit – und mehr echte Lebensqualität.

„Es ist das erste Mal seit Langem, dass ich das Gefühl habe: Mein System passt zu mir!“
Daniela S.

In diesem multimedialen Beitrag zeigen wir in den kommenden Wochen, wie das System aus smartem Insulinpen und kontinuierlicher Glukosemessung funktioniert, welche Erfahrungen eine Anwenderin damit gemacht habt und weitere nützliche und wissenswerte Fakten zur intelligenten und komfortablen Lösung von Medtronic für die Insulintherapie:

➡️ authentischer Erfahrungsbericht einer Anwenderin
➡️ Einblicke in die smarte Technologie für den Diabetes-Alltag
➡️ Antworten auf wichtige Fragen rund um Erstattung und therapeutischen Nutzen
➡️ und: Tipps von Expertinnen und Experten, die verstehen, worauf es ankommt.

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  • authentischer Erfahrungsbericht einer Anwenderin
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  • und: Tipps von Expertinnen und Experten, die verstehen, worauf es ankommt.

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„Man denkt wieder weniger über
Diabetes nach“

Danielas Weg zurück zur Freiheit​

„Man denkt wieder weniger über
Diabetes nach“

Danielas Weg zurück zur Freiheit​

Daniela S. behält gern die Fäden in der eigenen Hand – beruflich wie privat. Als Verantwortliche für internationale Städtepartnerschaften ihrer Heimatstadt Minden plant sie, koordiniert und denkt voraus. Ein Job, der Organisationstalent und Überblick verlangt. Und beides hat sie – nicht nur beruflich. Denn auch bei ihrem Diabetes-Management war sie nie der Typ für Zufälle.

So richtig glücklich wurde sie aber mit ihren bisherigen Therapieformen bislang jedoch noch nicht. Nach vielen Jahren auf der Suche nach der passenden Therapieunterstützung hat sie nun Anfang 2025 etwas gefunden, das sich direkt richtig anfühlt: einen smarten Insulinpen gekoppelt mit kontinuierlicher Glukosemessung (CGM). Und sie sagt: „Es ist das erste Mal seit Langem, dass ich das Gefühl habe, mein System passt zu mir.“

Diagnose in jungen Jahren – mit noch striktem Therapie-Regime

Daniela war 13 Jahre alt, als sich der Diabetes in ihr Leben schlich. Es begann schleichend – mit unstillbarem Durst und deutlichem Gewichtsverlust. Ihre Mutter dachte an einen Harnwegsinfekt. Doch beim Arzt dann die Diagnose: Typ-1-Diabetes. Der Zuckerwert lag bei 390 mg/dl (21,7 mmol/l), dazu eine beginnende Ketoazidose. Daniela kam direkt ins Krankenhaus. „Ich war sehr dünn, es war wohl schon eine ganze Weile unentdeckt.“

Die Therapie begann klassisch: Spritzen mit U40er-Insulin – geübt wurde an Apfelsinen. Dazu ein strikter Diätplan mit Zwischenmahlzeiten und vielen Regeln. „Ich musste mir genau aufschreiben, wann ich was esse, wie viele Broteinheiten das hat – es war alles sehr strikt.“ Blutzuckermessungen erfolgten mit den damals verfügbaren Geräten, „manchmal aber auch noch am Ohrläppchen“.

Daniela S. ist in ihrer Freizeit gerne aktiv – beispielsweise beim Boßeln mit Freunden. Die Freiheit und Sicherheit, die das Smart ICT System mit Simplera™ Sensor ihr dazu ermöglicht, möchte sie nicht missen. © zVg

Viele Systeme – und viele Frustrationen

Über die Jahre durchlief Daniela verschiedene Therapieformen: Zunächst intensivierte konventionelle Insulintherapie (ICT), dann Insulinpumpen­therapie (CSII) – zuletzt mit einem schlauchlosen System. Doch richtig angekommen fühlte sie sich damit nicht: „Ich war immer auf der Suche. Ich habe vieles ausprobiert, aber das perfekte System für mich war nie dabei.“ Gerade mit der Pumpe fühlte sie sich manchmal mehr eingeschränkt als unterstützt. Das dauerhafte Tragen, Hautirritationen, verstopfte Teflon-Kanülen, Handling im Alltag – es passte nicht so richtig.

Daniela hat eine kaufmännische Ausbildung und arbeitete eine Zeitlang bei einem Vertrieb für Diabeteshilfsmittel. Dort lernte sie noch mehr über technische Möglichkeiten, Produkte und Systeme. Das half ihr, noch besser mit der Erkrankung umzugehen – und ein klareres Bild davon zu entwickeln, was sie wirklich braucht.

Nach einem beruflichen Auslandsaufenthalt kehrte sie zurück nach Minden, wo sie heute bei der Stadt im Bereich Städtepartnerschaft tätig ist. Und dort startete sie auch – Anfang 2025 – mit einer ganz neuen Therapie.

Viele Systeme – und viele Frustrationen

Über die Jahre durchlief Daniela verschiedene Therapieformen: Zunächst intensivierte konventionelle Insulintherapie (ICT), dann Insulinpumpen­therapie (CSII) – zuletzt mit einem schlauchlosen System. Doch richtig angekommen fühlte sie sich damit nicht: „Ich war immer auf der Suche. Ich habe vieles ausprobiert, aber das perfekte System für mich war nie dabei.“ Gerade mit der Pumpe fühlte sie sich manchmal mehr eingeschränkt als unterstützt. Das dauerhafte Tragen, Hautirritationen, verstopfte Teflon-Kanülen, Handling im Alltag – es passte nicht so richtig.

Daniela hat eine kaufmännische Ausbildung und arbeitete eine Zeitlang bei einem Vertrieb für Diabeteshilfsmittel. Dort lernte sie noch mehr über technische Möglichkeiten, Produkte und Systeme. Das half ihr, noch besser mit der Erkrankung umzugehen – und ein klareres Bild davon zu entwickeln, was sie wirklich braucht.

Nach einem beruflichen Auslandsaufenthalt kehrte sie zurück nach Minden, wo sie heute bei der Stadt im Bereich Städtepartnerschaft tätig ist. Und dort startete sie auch – Anfang 2025 – mit einer ganz neuen Therapie.

Daniela S. ist in ihrer Freizeit gerne aktiv – beispielsweise beim Boßeln mit Freunden. Die Freiheit und Sicherheit, die das Smart ICT System mit Simplera™ Sensor ihr dazu ermöglicht, möchte sie nicht missen. © zVg

Neustart mit smartem Insulinpen und CGM

Seit Januar nutzt Daniela ein Smart ICT System: Der InPen™ – ein smarter Insulinpen – kombiniert mit dem neuen Simplera™ Sensor. Es war zunächst ein Experiment. Doch schnell wurde klar: Das System funktioniert:

„Ich habe gar nicht so viel erwartet. Aber es hat mich überrascht. Ich kann endlich dosieren, ohne ständig überlegen zu müssen: Was war vor zwei Stunden? Habe ich schon gespritzt? Wie viel wirkt noch?“

Der InPen™ dokumentiert alle abgegebenen Dosen automatisch. Die App zeigt an, wie viel Insulin noch aktiv ist – sogenannte „Insulin-on-Board“-Berechnung. Zusammen mit dem Sensor, der alle fünf Minuten den Glukosewert misst, ergibt sich ein klarer Überblick. „Ich habe auf einen Blick, wie ich gerade dastehe – und wann ich reagieren muss.“

© Medtronic
© Medtronic

Die Werte stabilisieren sich – und der Kopf wird frei

Früher war es oft ein Jonglieren mit Zahlen. Heute fühlt es sich eher wie ein Dialog an – zwischen Sensor, Pen und App. „Ich war immer eine, die sehr viel dokumentiert hat. Aber irgendwann erschöpft einen das. Jetzt dokumentiert das System für mich. Und ich kann mich auf die Inhalte konzentrieren.“

Daniela schätzt besonders die Einfachheit des Systems. Kein ständiges Nachjustieren. Keine umständlichen Interfaces. „Es ist klar, es ist einfach – und es funktioniert.“ Und: Ihre Werte haben sich deutlich verbessert. Sie ist seit Wochen nahezu durchgehend im Zielbereich, wie sie freudig berichtet. Ihre Time in Range (TIR) liegt bei über 80 Prozent – ein Wert, den sie vorher nicht erreichen konnte.

Technik, die sich dem Menschen anpasst

Ein Punkt, der Daniela wichtig ist: Sie möchte die Kontrolle behalten. „Ich will kein System, das mir alles abnimmt. Ich will verstehen, was passiert – aber ohne ständig rechnen zu müssen.“ Das Smart ICT System trifft für sie genau diesen Mittelweg. Unterstützung, aber kein Kontrollverlust.

„Ich habe wieder das Gefühl, dass ich entscheiden kann – aber mit Rückenwind.“ Und das, sagt sie, sei viel mehr als ein technisches Feature: Es ist Lebensqualität.

Die Werte stabilisieren sich – und der Kopf wird frei

Früher war es oft ein Jonglieren mit Zahlen. Heute fühlt es sich eher wie ein Dialog an – zwischen Sensor, Pen und App. „Ich war immer eine, die sehr viel dokumentiert hat. Aber irgendwann erschöpft einen das. Jetzt dokumentiert das System für mich. Und ich kann mich auf die Inhalte konzentrieren.“

Daniela schätzt besonders die Einfachheit des Systems. Kein ständiges Nachjustieren. Keine umständlichen Interfaces. „Es ist klar, es ist einfach – und es funktioniert.“

Und: Ihre Werte haben sich deutlich verbessert. Sie ist seit Wochen nahezu durchgehend im Zielbereich, wie sie freudig berichtet. Ihre Time in Range (TIR) liegt bei über 80 Prozent – ein Wert, den sie vorher nicht erreichen konnte.

Technik, die sich dem Menschen anpasst

Ein Punkt, der Daniela wichtig ist: Sie möchte die Kontrolle behalten. „Ich will kein System, das mir alles abnimmt. Ich will verstehen, was passiert – aber ohne ständig rechnen zu müssen.“ Das Smart ICT System trifft für sie genau diesen Mittelweg. Unterstützung, aber kein Kontrollverlust.

„Ich habe wieder das Gefühl, dass ich entscheiden kann – aber mit Rückenwind.“ Und das, sagt sie, sei viel mehr als ein technisches Feature: Es ist Lebensqualität.

Der Alltag ist nun freier, leichter, entspannter

Danielas Alltag ist vielseitig – Termine, Reisen, spontane Treffen. Die Technologie hilft ihr, dabei flexibel zu bleiben. Der Sensor ist diskret, die App gibt Sicherheit. „Ich muss weniger nachdenken. Und das macht so viel aus. Ich schlafe besser, ich esse entspannter, ich plane nicht mehr ständig um.“

Und auch emotional hat sich etwas verändert. „Ich bin wieder näher bei mir selbst. Ich definiere mich nicht mehr nur über den Diabetes.“ Das neue System hat also nicht nur die Therapiewerte verbessert – sondern auch ihre Haltung zur Erkrankung.

Begeisterung über das neue System verdrängt Technik-Skepsis

Nach mehr als drei Jahrzehnten mit Typ-1-Diabetes klingt Daniela heute ruhig und klar. „Ich habe viel probiert. Und ich war oft skeptisch gegenüber neuer Technik. Aber dieses System zeigt mir: Es geht auch einfacher. Es geht auch ohne ständige Gedanken ans Spritzen, Rechnen, Erinnern.“

Sie wirkt angekommen – nicht nur in ihrer Therapie, sondern auch in ihrer Haltung dazu: „Man denkt einfach wieder weniger über Diabetes nach. Und das ist vielleicht das größte Geschenk.“

Der Alltag ist nun freier, leichter, entspannter

Danielas Alltag ist vielseitig – Termine, Reisen, spontane Treffen. Die Technologie hilft ihr, dabei flexibel zu bleiben. Der Sensor ist diskret, die App gibt Sicherheit. „Ich muss weniger nachdenken. Und das macht so viel aus. Ich schlafe besser, ich esse entspannter, ich plane nicht mehr ständig um.“

Und auch emotional hat sich etwas verändert. „Ich bin wieder näher bei mir selbst. Ich definiere mich nicht mehr nur über den Diabetes.“ Das neue System hat also nicht nur die Therapiewerte verbessert – sondern auch ihre Haltung zur Erkrankung.

Begeisterung über das neue System verdrängt Technik-Skepsis

Nach mehr als drei Jahrzehnten mit Typ-1-Diabetes klingt Daniela heute ruhig und klar. „Ich habe viel probiert. Und ich war oft skeptisch gegenüber neuer Technik. Aber dieses System zeigt mir: Es geht auch einfacher. Es geht auch ohne ständige Gedanken ans Spritzen, Rechnen, Erinnern.“

Sie wirkt angekommen – nicht nur in ihrer Therapie, sondern auch in ihrer Haltung dazu: „Man denkt einfach wieder weniger über Diabetes nach. Und das ist vielleicht das größte Geschenk.“

Neue Wege in der Diabetes-Therapie

Was moderne Technologien heute leisten​

Neue Wege in der Diabetes-Therapie

Was moderne Technologien heute leisten​

Typ-1-Diabetes ist eine chronische Erkrankung, die das Leben dauerhaft begleitet – und jahrzehntelang bedeutete das: Spritzen, messen, rechnen, hoffen. Und auch ein Typ-2-Diabetes, der mit Insulin behandelt werden muss, stellte die Betroffenen vor diese Herausforderungen.

Wer seinen Stoffwechsel in den Griff bekommen wollte, musste Disziplin und Rechenkunst mitbringen. 

Doch die Zeiten haben sich geändert. Heute unterstützen intelligente Technologien Menschen mit Diabetes dabei, ihren Alltag sicherer und selbstbestimmter zu gestalten. Zwei moderne Therapieformen stehen dabei besonders im Fokus:

  • Automatische Insulindosierung (AID) – eine Insulinpumpe, die mit CGM-Sensoren und einem Algorithmus verbunden ist und Insulinkorrekturen selbstständig abgibt
  • ICT mit Smart-Pen und CGM-Sensor wie das Smart ICT System mit Simplera™ Sensor – manuelle Insulintherapie, unterstützt durch smarte Technik

Beide Systeme bauen auf derselben Idee auf: Die Technik soll die Therapie verbessern und die Anwendenden entlasten – und dem Alltag damit wieder mehr Raum geben.

„Es ist das erste Mal seit Langem, dass ich das Gefühl habe: Mein System passt zu mir!“

© Anna – stock.adobe.com

Früher Alltag: Rechnen, Schätzen, Spritzen

Früher bedeutete eine Insulintherapie vor allem eines: starre Abläufe und wenig Spielraum. Menschen mit Typ-1-Diabetes spritzten sich ihr Insulin mehrmals täglich per Spritze oder Pen – in festgelegten Dosen, oft nach Schätzungen berechnet. Der Blutzucker wurde mit einem kleinen Messgerät regelmäßig geprüft – per Fingerpiks, mehrmals täglich.

Diese Form der sogenannten intensivierten konventionellen Insulintherapie (ICT) war zwar eine Weiterentwicklung gegenüber der Mischinsulin-Therapie früherer Jahrzehnte – aber sie war komplex, fehleranfällig und stressig. Vieles basierte auf Erfahrung: Wie viel Insulin braucht man für 50 Gramm Nudeln? Was macht Sport mit dem Blutzucker? Wie reagiert der Körper nachts?

Besonders herausfordernd: unvorhersehbare Schwankungen – etwa bei Krankheit, Pubertät oder emotionalem Stress. Und: Ein zu hoher Blutzucker über längere Zeit kann zu gefährlichen Folgeerkrankungen führen, ein zu niedriger kann akut lebensbedrohlich sein.

© Anna – stock.adobe.com

Vom Reagieren zum Steuern: die technische Entwicklung

Die letzten Jahre haben die Diabetestherapie aber zum Glück grundlegend verändert. Drei technologische Meilensteine haben sich dabei besonders in den Vordergrund gespielt:

Kontinuierliche Glukosemessung (CGM)

CGM steht für Continuous Glucose Monitoring (kontinuierliche Glukosemessung). Ein kleiner Sensor in der Haut misst kontinuierlich den Glukosewert in der Gewebeflüssigkeit – alle paar Minuten, rund um die Uhr. Die Werte werden an ein Lesegerät, eine App oder Insulinpumpe übermittelt und in Echtzeit als Kurve angezeigt – inklusive Trendpfeilen, die zeigen, ob der Wert gerade stabil ist, steigt oder fällt.

Das macht nicht nur die punktuellen Messungen überflüssig, sondern gibt auch Einblick in Trends: Wie wirkt sich ein Essen aus? Wie schnell sinkt der Wert nach Sport? So werden die Glukoseverläufe vorhersehbarer und nachvollziehbarer.

Insulinpumpen

Statt mehrmals täglich zu spritzen, versorgt eine Insulinpumpe den Körper mit Insulin über einen Katheter und eine kleine Kanüle. Zusätzlich kann bei Mahlzeiten oder erhöhten Werten gezielt „geboostet“ werden – per Bolus. Das war bereits ein Fortschritt.

Der nächste Schritt: Systeme, die selbstständig auf Messdaten reagieren. Daraus entstand die moderne AID-Technologie – ein System, das Glukosewerte erkennt und automatisch die Insulinzufuhr durch Korrekturboli anpasst.

Smarte Insulinpens

Auch Insulinpens wurden smarter: Mit Bluetooth, Datenspeicher und Verbindung zu CGM-Sensoren sowie Apps helfen sie dabei, auch manuell gesteuerte Therapien einfacher und sicherer zu machen.

Evolution der Dicke von Injektions­nadeln

© MedTriX/Kraatz

Frühe Jahre (1920er–1950er)

  • Glas-Spritzen mit Metallnadeln, die mehrmals verwendet und sterilisiert wurden
  • Nadeldurchmesser: sehr dick – ca. 16G bis 18G (Gauge) → das sind 1,2–1,6 mm Durchmesser
  • Nadellänge: oft 25–40 mm
  • Ergebnis: sehr schmerzhaft, hoher Angstfaktor
 
1920
© MedTriX/Kraatz

1960er–1980er

  • Einweg-Spritzen aus Kunststoff kommen auf
  • Dünnere Nadeln (21G bis 25G → ca. 0,5–0,8 mm)
  • Nadellänge verkürzt sich etwas
  • Erste bessere Schliffe an der Nadelspitze → weniger Gewebeschäden
 
1960
© Medtronic

1990er–heute: Moderne Insulinpens & Nadeln

  • Einführung von Insulinpens (mehr Komfort, genauere Dosierung)
  • Einweg-Pennadeln: viel dünner und kürzer
  • Heutige Standardnadeln:
    • Durchmesser: 31G bis 33G → 0,2–0,25 mm
    • Länge: meist 4 mm, 5 mm oder 6 mm
  • Schmerzarm, auch für Kinder geeignet
  • Kaum Risiko, in den Muskel zu stechen (wenn Technik stimmt)

Mehr Sicherheit und  Flexibilität im Alltag

Das Smart ICT System mit InPen™ und Simplera™ Sensor

Das Smart ICT System mit InPen™ und Simplera™ Sensor im Detail:
drei Komponenten, ein Ziel

Das Smart ICT System mit InPen™ und Simplera™ Sensor verbindet bewährte Insulinpen-Therapie mit modernster Technologie. Drei Komponenten arbeiten dabei Hand in Hand:

  • Der Simplera Sensor misst kontinuierlich alle fünf Minuten die Glukose im Gewebe. Diskret am Oberarm getragen, wasserdicht und kaum größer als eine Zwei-Euro-Münze. Die Werte werden in Echtzeit an Ihr Smartphone übertragen, inklusive Trendpfeilen, die zeigen, wohin die Reise geht.
  • Der InPen sieht aus wie ein normaler Insulinpen, ist aber deutlich intelligenter. Jede Insulinabgabe wird automatisch dokumentiert und an die App übertragen. Vergessene Dosen gehören der Vergangenheit an. Der Pen „weiß“, wie viel Insulin noch wirkt und kann präzise Dosierungsempfehlungen geben.
  • Die InPen App ist das Herzstück des Systems. Hier laufen alle Daten zusammen: aktuelle Glukosewerte, Insulinabgaben, Mahlzeiten. Die App berechnet Dosisempfehlungen, warnt vor Insulin-Überlappungen und dokumentiert den gesamten Therapieverlauf automatisch.


Das Ergebnis: Das Smart ICT System mit InPen™ und Simplera™ Sensor hilft dabei, deutlich leichter fundierte Entscheidungen zu treffen – ohne dabei die Kontrolle aus der Hand zu geben.

Flexibilität für jeden Alltag: drei Therapiemodi

Jeder Mensch mit Diabetes lebt anders. Deshalb bietet die InPen App drei verschiedene Therapiemodi, die sich an Ihren Alltag anpassen:

  • Kohlenhydratzählung für alle, die gerne präzise rechnen. Geben Sie die geplanten Kohlenhydrate ein, die App berechnet die benötigte Insulinmenge basierend auf Ihrem individuellen Faktor.
  • Mahlzeitschätzung für spontane Esser. Wählen Sie einfach „kleine“, „mittlere“ oder „große“ Mahlzeit – die App kennt Ihre persönlichen Werte und schlägt die passende Dosis vor.
  • Feste Dosis für regelmäßige Essgewohnheiten. Definieren Sie feste Insulinmengen für wiederkehrende Situationen wie Frühstück, Mittagessen, Snacks.


Der Clou: Sie können jederzeit zwischen den Modi wechseln. Mal schnell, mal präzise – je nachdem, was Ihr Tag gerade braucht.

Intelligente Warnungen: Alarme nur wenn’s wirklich nötig ist

Niemand mag ständige Pieptöne und Warnmeldungen. Deshalb arbeitet das Smart ICT System mit intelligenten Aktionshinweisen: Sie werden nur benachrichtigt, wenn wirklich eine Handlung erforderlich ist.

Statt pausenlos vor hohen Werten zu warnen, gibt die App konkrete Empfehlungen: „Jetzt 3 Einheiten spritzen“ ist hilfreicher als “Glukose zu hoch”.

Die App erkennt auch, wenn Sie bereits reagiert haben. Doppelte Insulinabgaben werden verhindert, weil das System weiß, wie viel Insulin noch in Ihrem Körper wirkt.

Besonders nachts macht sich das bemerkbar: Statt bei jedem kleinen Ausschlag zu alarmieren, warnt das System nur bei wirklich kritischen Situationen. So können Sie endlich wieder durchschlafen.

Mehr Sicherheit durch Vorhersagbarkeit

Das Besondere am kontinuierlichen Monitoring: Sie sehen nicht nur, wo Sie stehen, sondern auch, wohin Sie gehen. Die Trendpfeile zeigen, ob Ihre Glukose stabil ist, steigt oder fällt.

Das macht Unterzuckerungen vermeidbar: Statt zu warten, bis der Wert bereits zu niedrig ist, können Sie rechtzeitig gegensteuern. Ein fallender Pfeil bei 90 mg/dl (5 mmol/l) ist ein klares Signal zum Handeln.

Auch nach dem Sport oder bei Krankheit behalten Sie den Überblick. Die kontinuierlichen Daten zeigen Ihnen, wie Ihr Körper auf verschiedene Situationen reagiert. Glukoseverläufe werden vorhersehbarer und nachvollziehbarer.

„Ich kann endlich wieder Sport machen, ohne Angst vor Unterzuckerungen“, berichtet Daniela, die das System seit Anfang 2025 nutzt. „Der Sensor warnt mich rechtzeitig, und ich weiß genau, wann ich etwas essen muss.“

Diskret und alltagstauglich

Moderne Diabetes-Technologie soll das Leben einfacher machen, nicht komplizierter. Der Simplera Sensor ist so diskret, dass ihn niemand bemerkt. Wasserdicht beim Duschen und Schwimmen, robust beim Sport.

Der InPen sieht aus wie ein normaler Insulinpen – kein auffälliges Gerät, das Fragen aufwirft. Die Bluetooth-Verbindung funktioniert automatisch im Hintergrund.

Die App läuft auf jedem modernen Smartphone. iPhone oder Android, alt oder neu: das System passt sich an Ihr digitales Leben an, nicht umgekehrt.

„Das Beste ist, dass es einfach funktioniert“, sagt Daniela, „ich muss nicht ständig daran denken, dass ich Diabetes habe. Das System arbeitet im Hintergrund, und ich kann mein Leben leben.“

Integration in bestehende Therapien

Das Smart ICT System ist flexibel einsetzbar. Sie können weiterhin Ihr gewohntes schnellwirksames Insulin verwenden: Humalog, NovoRapid oder Fiasp. Auch Ihr Langzeitinsulin bleibt unverändert.

Die App hilft Ihnen dabei, auch Basalinsulindosen zu dokumentieren und erinnert Sie an die nächste Injektion. So haben Sie alle Insulinabgaben im Blick, nicht nur die Mahlzeiteninsuline.

Besonders praktisch: Das System lernt von Ihren Gewohnheiten. Je länger Sie es nutzen, desto präziser werden die Dosierungsempfehlungen. Ihre persönlichen Faktoren, Ihre Essgewohnheiten, Ihre Reaktionen auf Sport – das alles fließt in die Berechnungen ein.

Für wen ist das System geeignet?

Das Smart ICT System richtet sich an Menschen, die bereits eine intensivierte Insulintherapie (ICT) durchführen und sich mehr Flexibilität und Sicherheit wünschen.

Besonders profitieren Menschen, die:

  • einen unregelmäßigen Alltag haben (Schichtarbeit, viele Termine),
  • aktiv und viel untergwegs sind
  • häufiger vergessen, Insulindosen zu verabreichen oder zu  dokumentieren,
  • Sorge vor nächtlichen Unterzuckerungen haben,
  • ihre Stoffwechseleinstellung verbessern möchten,
  • gerne mit Apps und moderner Technologie arbeiten und
  • bei all dem die Kontrolle nicht aus der Hand geben möchten.

Unterstützung von Anfang an

Ein neues System zu erlernen kann überwältigend wirken. Deshalb gibt es umfassende Unterstützung:

  • Persönliche Einweisung vor dem Start – entweder in der Praxis oder zu Hause. Geschultes Personal zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie alles funktioniert.
  • 24/7-Hotline für technische Probleme. Sollte außerhalb der Geschäftszeiten etwas nicht funktionieren, ist jederzeit jemand erreichbar.
  • Strukturierte Schulungen in verschiedenen Formaten:  Einzeltermin, Kleingruppen oder Online-Module. Sie lernen nicht nur die Theorie, sondern probieren alles direkt aus.
  • Regelmäßige Check-ups in den ersten Wochen und Monaten. Ihr persönlicher Ansprechpartner meldet sich, um zu schauen, wie es läuft und ob Sie Fragen haben.

Was die Wissenschaft sagt:
Positive Auswirkungen des Smart ICT Systems mit InPen™ und Simplera™ auf das Diabetes-Management

Verschiedene Studien zeigen die positiven Auswirkungen, die der Einsatz des Smart ICT Systems mit InPen™ und Simplera™ Sensor auf das Diabetes-Management hat. So verbessern sich Therapie-Parameter wie die Zeit im Zielbereich (Time in Range; TIR) und die Anzahl von Unterzuckerungen (Hypoglykämien) signifikant:

Weniger Unterzuckerungen (Hypoglykämien)
mit InPen™ + Simplera™ Sensor

0,67
0,58
ohne InPen™
mit InPen™

Die durchschnittlich vom Sensor erkannten klinisch signifikanten Hypoglykämien pro Woche konnten seit Nutzung des InPen™ mit Simplera™ Sensor um 13 % gesenkt werden. Bei Anwender*innen über 65 Jahren betrug die Reduktion sogar 31 %.

Quelle: https://www.jmcp.org/doi/10.18553/jmcp.2023.22283

„Man denkt einfach wieder weniger über Diabetes nach.“

Neugierig geworden?
Viele weitere wissenswerte Informationen
zum Smart ICT System mit
InPen™ und Simplera™ Sensor
gibt es unter
www.medtronic-diabetes.de

Verordnung und Kostenübernahme

So erhält man das Smart ICT System

Moderne Diabetes‑Technologie kann vieles erleichtern – doch wie kommt man eigentlich zu einem smarten Insulinpen oder einem vollständigen Smart‑ICT‑System? Die gute Nachricht: Für viele Menschen mit Diabetes ist eine Verordnung möglich. Aber es gibt Unterschiede zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung – und es braucht eine medizinische Begründung.

Wer bekommt ein Smart ICT System?

Grundsätzlich richtet sich die Verordnung an Menschen, die eine intensivierte Insulintherapie (ICT) durchführen. Dazu gehören sowohl Personen mit Typ‑1‑Diabetes als auch Menschen mit insulinpflichtigem Typ‑2‑Diabetes. Besonders profitieren Menschen, die:

  • Schwierigkeiten haben, Dosierungen sicher einzuschätzen
  • häufiger vergessen, Insulinabgaben zu dokumentieren
  • mit starken Glukoseschwankungen kämpfen
  • Unterzuckerungen vermeiden möchten
  • sich mehr Sicherheit im Alltag wünschen
 

Der behandelnde Arzt oder die Ärztin prüft dafür, ob das System die Therapie nachweislich verbessern kann. Oft reichen Beispiele aus dem Alltag: wiederkehrende Hypoglykämien, Dosierungsunsicherheiten oder Situationen, in denen die Dokumentation kaum noch leistbar ist.

Was übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen?

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen Insulin und klassische Pens ohne Probleme. Digitale Insulinpens – Smartpens – gehören jedoch nicht automatisch zu den Regelleistungen. Sie können verordnet werden, benötigen aber eine medizinische Begründung, warum sie erforderlich sind. Genau hier hilft das Smart‑ICT‑Konzept: Die Kombination aus Pen, Sensor und App liefert einen klaren therapeutischen Mehrwert.

CGM‑Sensoren wie der Simplera™ Sensor sind für Menschen mit insulinpflichtigem Diabetes und ICT in der Regel erstattungsfähig. Dafür prüft die Krankenkasse, ob die Voraussetzungen erfüllt sind – in den meisten Fällen anhand eines kurzen, medizinisch begründeten Antrags der Praxis.

Einige Krankenkassen verlangen eine Vorabgenehmigung, bevor der Pen oder Sensor wirklich ausgeliefert werden darf. Viele Versorger übernehmen diese Abstimmung aber auf Wunsch.

Wie läuft die Verordnung typischerweise ab?

  1. Therapiegespräch in der Praxis: Gemeinsam wird besprochen, ob ein Smart‑ICT‑System sinnvoll ist.
  2. Dokumentation der bisherigen Therapie: Dazu gehören z. B. Glukoseverläufe, Unterzuckerungen oder Dosierungsprobleme.
  3. Rezept und ggf. Antragstellung: Die Praxis stellt die Verordnung aus; manche Kassen verlangen einen kurzen Zusatztext oder Checklisten.
  4. Genehmigung und Lieferung: Nach Freigabe wird der Sensor bzw. der Smartpen geliefert – oft durch spezialisierte Versorger.
  5. Einweisung vor Ort oder digital: Sensor setzen, Pen koppeln, App starten – und los geht’s.

Private Krankenversicherung – mehr Spielraum, aber oft mit Antrag

Private Versicherungen erstatten Smartpens und Sensoren häufig, allerdings meist nach Tarif. Daher ist eine Vorabzusage sinnvoll: Die Praxis schickt einen Kostenvoranschlag mit Begründung, warum das System medizinisch notwendig ist. Die meisten Kundinnen und Kunden einer PKV erhalten danach eine schnelle Zusage.

Sobald alles genehmigt ist, startet die Einweisung – manchmal in zwei Schritten (Pen und Sensor getrennt). Danach arbeiten Pen, App und Sensor Hand in Hand. Und viele Nutzende berichten dasselbe: weniger Grübeln, weniger Stress, mehr Sicherheit im Alltag.

Diabetes-Technologie verständlich erklärt

Im Video: so funktionieren Smartpen-Systeme

Diabetes-Technik verständlich erklärt

Im Video: so funktionieren Smartpen-Systeme​

Diabetes-Docs erklären Technik: Intelligente Smartpen-Systeme für die intensivierte Insulintherapie

Dr. Oliver Schubert-Olesen, Diabetologe in Hamburg und selbst an Diabetes erkrankt, testet einen neuen Smartpen. Anders als bei herkömmliche Smartpens: Dieses intelligente Smartpen-System analysiert und visualisiert verbreichte Insulindosen, weist auf verpasste Injektionen hin und kann basierend auf CGM-Daten sogar Empfehlungen für Dosierungen geben – eine große Erleichterung sagt Dr. Schubert-Olesen. Er erzählt, wie er das System findet und was er sich vom Hersteller wünscht. Sein Kollege Dr. Jens Kröger erklärt, wie der  Smartpen funktioniert.

„Diabetes-Docs erklären Technik“ ist eine gemeinsame Initiative des Diabetes-Ankers und der Gesundheitsorganisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Erfahrene Diabetologen klären in dieser Video-Reihe praxisnah und verständlich über neue Technologien auf. Zu Gast ist dabei jeweils auch ein Mensch mit Diabetes. Alle Folgen der Reihe sind hier abrufbar.

Unterstützt wird diese Folge der Video-Reihe „Diabetes-Docs erklären Technik” von den Unternehmen Insulet, Medtronic und Ypsomed.

Diabetes-Docs erklären Technik: Intelligente Smartpen-Systeme für die intensivierte Insulintherapie

Dr. Oliver Schubert-Olesen, Diabetologe in Hamburg und selbst an Diabetes erkrankt, testet einen neuen Smartpen. Anders als bei herkömmliche Smartpens: Dieses intelligente Smartpen-System analysiert und visualisiert verbreichte Insulindosen, weist auf verpasste Injektionen hin und kann basierend auf CGM-Daten sogar Empfehlungen für Dosierungen geben – eine große Erleichterung sagt Dr. Schubert-Olesen. Er erzählt, wie er das System findet und was er sich vom Hersteller wünscht. Sein Kollege Dr. Jens Kröger erklärt, wie der  Smartpen funktioniert.

„Diabetes-Docs erklären Technik“ ist eine gemeinsame Initiative des Diabetes-Ankers und der Gesundheitsorganisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Erfahrene Diabetologen klären in dieser Video-Reihe praxisnah und verständlich über neue Technologien auf. Zu Gast ist dabei jeweils auch ein Mensch mit Diabetes. Alle Folgen der Reihe sind hier abrufbar.

Unterstützt wird diese Folge der Video-Reihe „Diabetes-Docs erklären Technik” von den Unternehmen Insulet, Medtronic und Ypsomed.

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