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Adventszeit mit Diabetes: Strategien für gute Blutzucker-Kontrolle und Naschen ohne Reue
2 Minuten

Überall locken süße Leckereien: In der Adventszeit und an den Feiertagen sind wir wieder einem Überangebot an leckeren, aber eher ungesundem Essen ausgesetzt. Wie Menschen mit Diabetes dabei trotzdem die Blutzucker-Kontrolle nicht aus den Augen verlieren und auch ohne Reue naschen können, erklären Vertreterinnen des Berufsverbands für Diabetes-Beratung.
In der Advents- und Weihnachtszeit locken süße Versuchungen wie Christstollen und Spekulatius. In einer Presse-Information betont der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland (VDBD), dass auch Menschen mit Diabetes ohne schlechtes Gewissen genießen dürfen und bietet Tipps für ein zuckerbewusstes Feiern. Nützlich auch für Menschen ohne Diabetes, die auf ihr Gewicht achten möchten.
Naschen mir Diabetes in der Adventszeit: selbst Backen und bewusste Zutatenwahl gut für die Blutzucker-Kontrolle
Die VDBD-Vorsitzende Dr. Haller rät dazu, Plätzchen und anderes Gebäck besser selbst zu machen. Denn in fertigen Produkten, die nun allerorts zu erwerben sind, ist unnötig viel Zucker enthalten und sie sind meist mit Weizenmehl hergestellt. „Das sind Stellschrauben, an denen man drehen kann, um das Weihnachtsgebäck etwas gesünder zu machen“, unterstreicht Dr. Haller. Das habe nicht nur den Vorteil, dass die Zutaten selbst ausgesucht werden können, „selbst Backen macht zudem auch deutlich mehr Spaß“, so die Diabetesberaterin und promovierte Medizinpädagogin. Dr Haller empfiehlt, den Zuckeranteil zu reduzieren oder durch Süßungsmittel wie Erythrit zu ersetzen. Zudem unterstützten pflanzliche Öle statt tierischer Fette eine gesunde Ernährung und verringern das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
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Darüber hinaus sei zu empfehlen, Vollkorn- oder Dinkelmehl anstelle von Weizenmehl zu verwenden, da die enthaltenen Kohlenhydrate langsamer ins Blut gehen. Doch woher weiß man überhaupt, wie viele Kohlenhydrate in den Leckereien stecken? Dazu verweisen die VDBD-Expertinnen auf die aktualisierte KE-Tabelle, die der VDBD kürzlich in Zusammenarbeit mit diabinfo.de veröffentlicht hat. Diese könne helfen, den Kohlenhydratanteil in Nahrungsmitteln zu überwachen. „Hier lässt sich leicht nachschauen, welche Kohlenhydrateinheiten (KE) die Nahrungsmittel haben, um so eine bessere Übersicht über den Gesamtanteil der Kohlenhydrate im Essen zu erhalten“, erklärt Dr. Haller. Auch beliebte Süßigkeiten seien dort aufgeführt.
Moderater Süßigkeiten- und Alkoholkonsum, Stress vermeiden und auf ausreichend Bewegung achten
Das VDBD-Vorstandsmitglied Theresia Schoppe mahnt zu maßvollem Genuss und warnt vor der Verführung durch ständig verfügbare Süßigkeiten: „Was die Weihnachtszeit so ‚gefährlich‘ für alle macht, ist, dass man überall einem Überangebot ausgesetzt ist. Man geht gern über den Weihnachtsmarkt, trinkt und isst dort und anschließend werden zu Hause noch die Plätzchen ausgepackt“. Generell gilt hier: Besser einmal sündigen als mehrfach täglich, empfiehlt Schoppe. Auf diese Weise verhindert man übermäßig viele Glukosespitzen über den Tag. Auch beim Alkoholkonsum empfiehlt die Diabetesberaterin und Ernährungswissenschaftlerin zu Maß und Vorsicht. denn der Alkoholverzehr sei mit verschiedenen Risiken verbunden, wie zum Beispiel Unterzuckerungen bei Insulinbehandlung, und sollte daher immer mit dem Behandlungsteam abgesprochen werden.
Um das Schlemmen auszugleichen, ist darüber hinaus ausreichend Bewegung im Adventsalltag empfehlenswert, so die beiden Expertinnen. Nach üppigen Mahlzeiten biete sich beispielsweise ein Verdauungsspaziergang an. Auch der obligatorische vorweihnachtliche Stress sollte möglichst vermieden werden. Denn: „Stress kann hohe Blutzuckerwerte verursachen, die sich dann im Dauerstress schlechter senken lassen“, erklärt Dr. Haller. Da viele Menschen an Feiertagen ihre Routinen verlassen und übermäßig sitzen, schlafen und essen, ist es nicht ungewöhnlich, dass zu Weihnachten erhöhte Blutzuckerwerte auftreten können. „Routinen sollten daher so gut wie möglich eingehalten und der Glukosespiegel regelmäßig überprüft werden“, rät Schoppe abschließend.
von Redaktion Diabetes-Anker
mit Materialien des Verbands der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland (VDBD)
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uho1 postete ein Update vor 2 Tagen, 2 Stunden
@calvin240
Ich hätte eine Frage zum
Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute123novesia postete ein Update vor 3 Tagen, 23 Stunden
Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.
- lena-schmidt antwortete vor 3 Tagen, 1 Stunde
Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staatsexamen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena
jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen
Hallo zusammen,
heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
Wir freuen uns auf Euch! 🙂Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im September – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 8. September! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]





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