Neues Hybrid-Closed-Loop-System mit Kaleido-Insulinpumpe

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Neues Hybrid-Closed-Loop-System mit Kaleido-Insulinpumpe
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Neues Hybrid-Closed-Loop-System mit Kaleido-Insulinpumpe

Für die automatisierte Insulinabgabe steht ein neues Hybrid-Closed-Loop-System zur Verfügung. Das System basiert auf der Insulin-Patch-Pumpe Kaleido, nutzt den DBLG1-Algorithmus von Diabeloop und kombiniert Daten vom Dexcom-G6-Sensor mit zusätzlichen Nutzerangaben.

ViCentra, das Unternehmen hinter der Insulin-Patch-Pumpe Kaleido, bringt ein neues Hybrid-Closed-­Loop-System für die automatisierte Insulinabgabe auf den Markt. Das gibt das Unternehmen in einer Presse-Mitteilung bekannt. Dieses System gibt Insulin mithilfe des DBLG1-Algorithmus von Diabe­loop ab. Grundlage der Dosis-Entscheidung sind die vom Dexcom G6, einem Sensor zum kontinuierlichen Glukose-Monitoring (CGM), bereitgestellten Glukosedaten sowie Angaben zu Mahlzeiten und Aktivitäten der Nutzer und Nutzerinnen. Dank automatischer Übertragung an die Cloud-Plattform YourLoops können Benutzerinnen und Benutzer sowie medizinisches Fachpersonal in Echtzeit auf die Daten des Systems zugreifen.

Hybrid-Closed-Loop-System mit langlebiger Kaleido-Insulin-Patch-Pumpe

Das Hybrid-Closed-Loop-System sei flexibel, selbstlernend und einfach zu bedienen. Kaleido gehöre zu den kleinsten und leichtesten Insulin-Patch-Pumpen der Welt. Die Insulin-Pumpe habe zudem dank ihres modularen Designs einen geringen ökologischen Fußabdruck. Das System werde mit zwei langlebigen Pumpen geliefert, die wiederaufladbar seien, sodass die Pumpe nicht alle drei Tage entsorgt werden müsse, wie es teilweise bei anderen Patch-Pumpen der Fall sei.

Die Kaleido ist in zehn leuchtenden Farbkombinationen erhältlich und bietet die Möglichkeit, die Pumpe zu pausieren oder vorübergehend abzunehmen. Nutzerinnen und Nutzer können entscheiden, ob sie ihre Pumpe als Patch oder in ihrer Hosentasche tragen möchten. „Wir sind stolz darauf, diese bahnbrechende Technologie in einem attraktiven und kleinen Gerät anbieten zu können, denn wir sind der Meinung, dass die Menschen dies verdienen, wenn sie sich rund um die Uhr auf ein medizinisches Gerät verlassen müssen“, kommentiert Frans Cromme, Chief Executive Officer von ViCentra, laut Presse-Mitteilung.

Mehr Informationen gibt es unter hellokaleido.com/de/­insulinpumpen.



von Redaktion Diabetes-Anker

mit Materialien von ViCentra

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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