Dem Himmel so nah – Gleitschirmfliegen mit Diabetes!

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Dem Himmel so nah – Gleitschirmfliegen mit Diabetes!

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Auch Diabetes und Fliegen stellt immer eine große Herausforderung dar.

Deswegen versuchte ich zuerst gar nicht, bei einem Gleitschirmkurs mitzumachen. Als ich aber genau so einen Kurs meinem Freund schenkte, fuhr ich natürlich mit. Ich wollte mich informieren und war wirklich überrascht, als man mir vor Ort erklärte, dass der Diabetes beim Gleitschirmfliegen kein Problem sei.

Ein ärztliches Gutachten ist nicht erforderlich

Natürlich stellt er ein größeres Risiko dar, ist aber gesetzlich erlaubt. Auch ein ärztliches Gutachten ist nicht erforderlich. Es liegt alleine im eigenen Ermessen, ob man sich in jenem Moment gut genug zum Fliegen fühlt.

Blutzuckerkontrollen sind hier wie bei jedem Sport unerlässlich.

Während des Fliegens mit einem Gleitschirm stellt das Blutzuckermessen allerdings schon eine Herausforderung dar. Beide Hände sind bei dieser Sportart permanent in Gebrauch. Man hält Bremse und Lenkleinen. Einfach mal loslassen, das gibt es hier nicht. Deswegen sollte man bei dieser Sportart gründlich überlegen, ob nicht das FreeStyle Libre oder sogar der Dexcom eine Lösung für einen ist.

Messen während des Flugs?!

Ansonsten kann es hierbei durchaus sein, dass man während des Fluges nicht immer zum Blutzuckermessen kommt. Das kommt natürlich auch darauf an, wie man diesen Sport betreibt. Fliegt man ruhig, um die Landschaft zu genießen, ist es mit etwas Übung sogar möglich. Ist man aber eher auf der Suche nach Abenteuer und will turbulente Aktionen in der Luft starten, wird es kompliziert. Und da man sogar bis zu zwei Stunden in der Luft bleiben kann, sollte man seinen Diabetes gut im Griff haben und wissen, wie er auf sportliche Belastung reagiert.

Blutzuckerkontrollen vor einem Flug sollten unbedingt gemacht werden.

Im Falle einer Unterzuckerung ist auch das Auspacken von Traubenzucker in der Luft nicht gerade einfach. Aber eine Lösung dafür wäre zum Beispiel ein Camelbak. Ein Rucksack, gefüllt mit Flüssigkeit und direktem Schlauch zum Mund. Unter erfahrenen Diabetes-Hasen, die diesen Sport betreiben, ist so ein Rucksack der absolute Geheimtipp.

 Von der ersten Sekunde an begeistert!

Seitdem ich an diesem Schnupperkurs teilgenommen habe und auch kurzzeitig abheben durfte, bin ich hin und weg. Als ich danach im Internet einige Diabetiker fand, die diesen Sport schon lange und ohne Probleme ausüben, stand für mich sofort fest: Das möchte ich auch!

Nun spare ich für den Flugschein.

Diesen macht man in der Regel in einem zweiwöchigen Kurs. Ganz billig ist der Spaß leider nicht. Gut 700 € muss man für diesen Kurs allein bezahlen. Trotzdem ist es gut zu wissen, dass einem der Diabetes hierbei keinen Strich durch die Rechnung macht.

Deswegen rate ich jedem, der einen Traum hat, sich gut zu informieren. Selbst wenn euer Wunsch nur unter Auflagen zu erfüllen ist, ist dies kein Grund, deprimiert zu sein. Mit Willen und Ausdauer steht einem auch mit Diabetes nichts mehr im Wege.

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  • Hallo, hat hier noch jemand Doppeldiabetes (durch Corona verursacht oder warum auch immer)? Ich würde mich gerne austauschen.

  • olivers postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

    Hallo Zusammen!
    Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
    Liebe Grüße
    Oliver

  • zojou96 postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen

    Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂