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#T1Diabetesbarcamp45+ – was erwartet Euch?
4 Minuten
Bevor es zu Missverständnissen kommt: Bei einem Barcamp geht es nicht darum, raffiniert gemixte alkoholische Getränke zu sich zu nehmen. Es geht nicht einmal primär darum, nichtalkoholische Getränke zu sich zu nehmen, wobei beim #T1Diabetesbarcamp45plus der Blood Sugar Lounge selbstverständlich für einen ordentlichen Kaffee etc. jederzeit gesorgt sein wird …
Nein, „Bar“, wie es in Barcamp gemeint ist, kommt aus der IT-Sprache und bedeutet so viel wie Variable. Und damit ist auch schon ganz viel über eine solche Veranstaltung an sich gesagt. Bei einem Barcamp wird nämlich nur ganz wenig im Vorfeld geplant und festgezurrt. Und so gibt es auch noch kein Programm, wenn das Barcamp beginnt. Das Programm entsteht erst noch – und zwar, indem die Teilnehmer ihre Ideen für die Sessions (so heißen die Diskussionsrunden/Workshops auf „barcampisch“) sammeln und auf den Zeitplan verteilen.
Ein sehr schönes Erklär-Video zum Thema „Was ist eigentlich ein Barcamp?“ kommt von Jan Theofel, der in Deutschland seit Jahren Barcamps zu unterschiedlichsten Themen ausrichtet.
Das #T1Diabetesbarcamp45plus der Blood Sugar Lounge (das von Sanofi-Aventis Deutschland unterstützt wird) ist also kurz gesagt ein Live-Forum mit ganz vielen Möglichkeiten, selbst etwas zu entwickeln, sich auszutauschen – und die Themen dafür selbst festzulegen. Aber starten wir doch besser am Anfang …
9 Uhr: das Barcamp beginnt
Nach und nach treffen die Teilnehmer ein, werden begrüßt und jede/jeder bekommt ein Namenskärtchen. Vielleicht ergibt sich jetzt schon die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und neue Leute kennenzulernen?
Ab 9.30 Uhr: Vorstellungsrunde und Sessionplanung
Um 9.30 Uhr versammeln sich alle Teilnehmer – zusammen mit dem Moderator, der auch die Tagesplanung leitet und alle Vorschläge aufschreibt. Erst einmal aber gibt es eine Vorstellungsrunde. Es folgt einer der beiden einzigen schon geplanten Vorträge des Tages: Professor Dr. Susanne Grundke (Professorin für angewandte Pflegewissenschaft an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes) möchte den Teilnehmern vor der Session-Planung einige Impulse für den Tag geben.
Dann beginnt die Planung der Session-Themen für den Vormittag. Wer ein Thema vorschlagen möchte, kommt nach vorne und stellt es kurz vor. Ganz wichtig: Wer ein Thema für eine Session vorstellt, muss kein Experte für dieses Thema sein! Das Wesen eines Barcamps ist es ja gerade, dass sich in den Sessions selbst die von den Teilnehmern gewünschten Themen frei entfalten können. Aber erst einmal wird jedes Thema vom Moderator notiert, und nach und nach füllt sich der Zeitplan.
Exkurs: Welche Themen sind für eine Session geeignet?
- Jedes Thema, das auch nur lose mit dem übergreifenden Thema „Typ-1-Diabetes bei Menschen über 45“ zu tun hat, ist als Session-Thema geeignet.
- Hast Du Dich mit einem Thema besonders intensiv beschäftigt und möchtest Du, dass andere von Deinen Erfahrungen/Deinem Wissen profitieren können? Dann schlage doch eine Session dazu vor! Hast Du eine Frage, auf die Du noch keine Antwort weißt, über die Du Dich aber gern austauschen möchtest? Auch das ist ein gutes Session-Thema!
- Wer ein Session-Thema vorschlägt, sollte natürlich offen dafür sein, was sich während der Session entwickelt. Dennoch kann es sich lohnen, sich vorher ein paar Gedanken zu machen, wohin die Reise gehen soll: Soll der Erfahrungsaustausch im Vordergrund stehen? Soll es am Ende der Session Lösungsvorschläge geben? Sollen vielleicht Gleichgesinnte gefunden werden, die z. B. das Thema auch noch nach dem Barcamp gemeinsam verfolgen möchten?
11.15 Uhr: die Sessions beginnen
Um kurz nach 11 Uhr verteilen sich die Teilnehmer auf die parallel verlaufenden Sessions. Jede Session hat selbstverständlich ihren eigenen Raum. Derjenige, der die Session vorgeschlagen hat, muss jetzt keinen Vortrag halten. Er oder sie kann kurz erklären, warum ihn das Thema interessiert und was er sich von der Session erwartet – mehr muss nicht sein. Denn bei einem Barcamp geht es ja nicht um die Vermittlung von Wissen, sondern um den Austausch von Erfahrungen. Dass man dabei auch etwas Neues lernt, ist natürlich nicht ausgeschlossen 😉 Zu Beginn der Session wird außerdem noch eine wichtige Rolle vergeben – die desjenigen, der ein kurzes, unkompliziertes Protokoll zur Session schreibt. Für den Rest der Session sind alle Teilnehmer gleichberechtigt.
Gut zu wissen: Alle Räume sind mit Flipcharts und Moderationskoffern ausgestattet – für ein Brainstorming, eine erklärende Zeichnung, eine wichtige Liste …
Nach einer Kaffeepause, die auch Zeit und Raum zum Austausch untereinander bietet, geht es in die zweite Session-Runde und gegen 13 Uhr dann zum Mittagessen.
14 Uhr: der Barcamp-Nachmittag beginnt
In den Nachmittag startet das #T1Diabetesbarcamp45plus mit einem weiteren Impulsvortrag, und zwar von Eva Küstner (Diplom-Psychologin und Fachpsychologin Diabetes (DDG), bevor die Session-Themen für diesen zweiten Teil des Barcamps geplant werden. Zwei Session-Runden folgen, wieder unterbrochen von einer Kaffeepause, bevor sich noch einmal alle versammeln – zum Wrap-up. Wörtlich übersetzt heißt „to wrap up“ so viel wie „einpacken“, „umhüllen“, aber auch: „unter Dach und Fach bringen“. Bei einem Barcamp bedeutet Wrap-up, dass kurz aus jeder Session die Essenz vorgestellt wird – damit die Teilnehmer auch etwas aus den Sessions mitnehmen können, die sie nicht besuchen konnten. Und natürlich ist das Wrap-up auch ein schöner gemeinsamer Abschluss, bevor alle auseinandergehen – und hoffentlich ganz viel mitnehmen von einer Konferenz, die eben gar keine „richtige“ Konferenz war, sondern ein Treffen unter Gleichgesinnten, die sich austauschen, sich vernetzen, Ideen entwickeln, ihre Erfahrungen teilen …
Kleine Barcamp-Kunde
- Barcamp, auch Un-Konferenz oder Ad-Hoc-Nicht-Konferenz genannt, bezeichnet ein Live-Forum mit übergeordnetem Thema, aber ohne schon vor Beginn festgelegtes Programm.
- Bar kommt aus der IT-Sprache und bedeutet Variable.
- Sessions heißen die Diskussionsrunden und Workshops.
- Wrap-up heißt das gemeinsame Treffen am Ende des Barcamps, bei dem die Essenzen aus den einzelnen Sessions vorgestellt werden.
Alle wichtigen Informationen zum Barcamp (Ort, Zeit, Tickets …) und auch erste Ideen für Session-Themen findet Ihr hier.

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Community-Feed
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ps0208 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Dia-Newbies vor 23 Stunden, 7 Minuten
Hallo, ich bin 33 Jahre alt und hab letztes Jahr die Diagnose Diabetes Typ 2 bekommen. Aktuell nehme ich Metformin 1000mg 3 x täglich. Bewegung war mir schon immer wichtig und nach der Diagnose habe ich auch die Ernährung umgestellt
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kasch postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche, 5 Tagen
Hey, ich habe die Omnipod 5 und zurzeit noch den Dexcom g6.
Die App läuft auf dem iPhone 12. wie kann ich das iPhone auf die Version 26.1 updaten? Automatische Updates würden ja gleich auf 26.2 gehen. Wie kann ich das manuell machen? -
thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Ich komme gerne zum T1day. Sicher treffe ich einige von euch aus der online community.
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moira antwortete vor 1 Woche, 5 Tagen
Ich würde auch gerne kommen – geht aber beruflich nicht. Gibt es noch einen anderen Termin um mal andere live zu treffen?
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lena-schmidt antwortete vor 1 Woche, 5 Tagen
Hallo Thomas, super, dann sehen wir uns dort. Kommst du auch zum Vorabend-Event? Liebe Grüße Lena
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lena-schmidt antwortete vor 1 Woche, 5 Tagen
@moira: Schau gerne mal in den Veranstaltungskalender hier beim Diabetes-Anker, vielleicht findest du etwas in deiner Region. 🙂
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thomas55 antwortete vor 1 Woche, 1 Tag
@lena-schmidt: Hallo Lena,
ja ich komme zum Vorabend-Event. Ruf mich an, wenn du da bist 0177 8501380. Herzliche Grüße Thomas -
ulf-kuerschner antwortete vor 21 Stunden, 23 Minuten
schade das schaffe ich beruflich nicht
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Hallo, schön, dass du den Weg zu uns gefunden hast. Gibt es Themen, die dich auch sonst noch besonders interessieren? Liebe Grüße Lena
@lena-schmidt: Außerhalb von Diabetes ist es das Wandern, Fotografieren und Lesen.