Diabetes-Barcamp in Frankfurt: „Loop your life: Dein Leben, Deine Kontrolle“

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Diabetes-Barcamp in Frankfurt am Main: Loop your life – „Dein Leben, Deine Kontrolle“
Diabetes-Anker-Autorin Antje Thiel bei einem vergangenen Barcamp der Blood Sugar Lounge.
Foto: Stephan Benz – MedTriX
Diabetes-Barcamp in Frankfurt: „Loop your life: Dein Leben, Deine Kontrolle“

Am 2. März 2024 findet in Frankfurt am Main das Diabetes-Barcamp „Loop your life: Dein Leben, Deine Kontrolle“ statt. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Menschen mit Diabetes, die bereits ein AID- oder Loop-Systeme nutzen, als auch an jene mit bisheriger Insulin-Pumpen- oder Pen-Therapie, die sich für die neue Technologie interessieren und sich im Rahmen des Events informieren und austauschen wollen.

AID- oder Loop-Systeme – also Systeme, die halbautomatisch die Insulinabgabe steuern – können sehr hilfreich sein. Manchmal werden sie aber auch selbst zu einer Herausforderung, z.B. beim Sport. Wer solch ein System trägt, kann sich beim Diabetes-Barcamp „Loop your life: Dein Leben, Deine Kontrolle“ rundum informieren und mit anderen austauschen. Aber auch alle jene sind herzlich willkommen, die bisher noch Insulin-Pumpe oder -Pen nutzen, um sich direkte Infos, Einblicke und Tipps zu holen. Denn: Die Vielfalt an Themen, die sich durch das Verwenden von Loop-Systemen ergibt, ist groß und ein Erfahrungsaustausch oft nützlich.

Das Barcamp findet statt am 2. März 2024 in Frankfurt am Main, Veranstalter ist die Diabetes-Community Blood Sugar Lounge vom Medienunternehmen MedTriX Group, untere deren Dach auch der Diabetes-Anker und die Zeitschrift Diabetes-Journal erscheint.

„Loop your life“-Barcmap im Memox in Frankfurt

Im Memox in den Taunusanlagen in Frankfurt am Main gibt es dann reichlich Gelegenheit, genau die Dinge rund um das Loopen zu diskutieren, die die Teilnehmenden interessieren – denn die Themen und Inhalte der einzelnen Sessions bestimmen die Anwesenden selbst. Das Besondere an einem Barcamp – der Begriff „bar“ ist in der Informatik die Bezeichnung für eine Variable – ist, dass die Teilnehmer die Inhalte des Programms komplett selbst gestalten. Diese Events werden auch als Nicht-Konferenz oder Un-Konferenz bezeichnet, weil es keine vorbestimmten Vorträge oder Workshops gibt.

Verschiedenste Menschen werden für 1-2 Tage an einen Ort eingeladen, um sich über ein gemeinsames Thema auszutauschen. Einziges Kriterium ist die Passion für dieses Thema, auch wenn der Blickwinkel gerne unterschiedlich sein darf. Moderiert wird das Barcamp von Anne Seubert, die selbst mit Typ-1-Diabetes lebt und auch bereits viele vorherige Diabetes-Barcamps der Blood Sugar Lounge geleitet hat.

Weitere Informationen und die Anmeldung zum Diabetes-Barcamp „Loop your life: Dein Leben, Deine Kontrolle“ in Frankfurt am Main findest Du hier.



von Nicole Finkenauer und Gregor Hess

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  • kety22 postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

    Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?

    • Hallo!
      Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
      Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
      Vielleicht hilft das etwas – viel Glück

  • katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 2 Wochen

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  • mr postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.

    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?