Mitmachen bei E-Mail-Aktion: Versorgung von Menschen mit Diabetes in Gefahr – letzte Chance nutzen!

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Mitmachen bei E-Mail-Aktion: Versorgung von Menschen mit Diabetes in Gefahr
Foto: MedTriX
Mitmachen bei E-Mail-Aktion: Versorgung von Menschen mit Diabetes in Gefahr – letzte Chance nutzen!

Fachverbände warnen: Die Versorgung von 11 Millionen Menschen mit Diabetes in Deutschland ist bedroht. Eine E-Mail-Aktion soll helfen, Änderungen in der Gesetzgebung zu erreichen. Die Zeit drängt jedoch!

„Die medizinische Versorgung der rund 11 Millionen Menschen mit Diabetes in Deutschland ist in Gefahr. Das dürfen wir nicht hinnehmen. Erhebt jetzt Eure Stimme, bevor es zu spät ist – es bleibt nicht viel Zeit!“ Darum bitten mit Nachdruck drei Verbände aus der Diabetologie: der Bundesverband Klinischer Diabetes-Einrichtungen (BVKD), der Bundesverband Niedergelassener Diabetologen (BVND) sowie der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland (VDBD). Hintergrund sind das Krankenhaus­versorgungs­verbesserungs­gesetz (KHVVG) und das Gesundheits­versorgungs­stärkungs­gesetz (GVSG). Die Verbände befürchten, dass die Versorgungslücken für Menschen mit Diabetes größer werden könnten, wenn die Gesetze in ihrer aktuellen Form bleiben, – was zu vermehrten Komplikationen und höheren Langzeitkosten führen könnte.

➤ zur Kampagne mit der E-Mail-Aktion

Jeder kann aktiv werden, um die „Versorgung von Menschen mit Diabetes zu retten“, so die Verbände. Dabei lautet die Kernbotschaft an die Politik: Die Leistungsgruppe „Endokrinologie und Diabetologie“ muss zwingend auch Fachärztinnen und Fachärzte für Innere Medizin mit der Zusatzbezeichnung „Diabetologie“ als gleichwertiges Strukturkriterium zu Fachärzten für Endokrinologie für die Zuweisung der Leistungsgruppe anerkennen.

Alle Informationen zur Kampagne und zu den Mitmach-Möglichkeiten bei der E-Mail-Aktion gibt’s unter dem obigen Link oder unter der Adresse www.diabetes-versorgung.de.


von Redaktion Diabetes-Anker

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  • Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Tag, 16 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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