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„Thomas-Fuchsberger-Preis“: jetzt Kandidaten vorschlagen
3 Minuten

Zum elften Mal wird der „Thomas-Fuchsberger-Preis“ in diesem Jahr bei der Diabetes-Charity-Gala am 20. Oktober 2022 in Berlin verliehen. Der Veranstalter diabetesDE ruft daher wieder dazu auf, langjährig ehrenamtlich Engagierte mit innovativen Projekten als Kandidaten vorzuschlagen.
Am 20. Oktober 2022 ist es wieder soweit, dann geht es für über 400 geladene Gäste in feiner Abendgarderobe zur Diabetes-Charity-Gala im Tipi am Kanzleramt in Berlin, wo sie ein buntes und feierliches Programm erwarten wird. Das Event wurde von der gemeinnützigen Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe ins Leben gerufen und fand im Jahr 2011 erstmals statt. Es soll den Diabetes und seine Folgeerkrankungen in den Fokus der Öffentlichkeit rücken und Spendengelder für Diabetes-Projekte generieren.
Gesucht: Kandidat*innen für den Thomas-Fuchsberger-Preis
Zudem werden auch wieder Personen geehrt, die sich durch ein Ehrenamt um die Diabetes-Versorgung in Deutschland verdient gemacht haben. Denn im Rahmen der Diabetes-Charity-Gala wird der Thomas-Fuchsberger-Preis verliehen (siehe folgenden Info-Kasten) – in diesem Jahr zum elften Mal. Im Zuge dessen ruft diabetesDE dazu auf, langjährig ehrenamtlich Engagierte als Kandidaten vorzuschlagen, die mit ihrem Projekt zur Aufklärung von Typ-1- oder Typ-2-Diabetes beitragen oder praktische Hilfe im Umgang mit der Erkrankung leisten.
Hintergründe zum „Thomas-Fuchsberger-Preis“
Thomas Fuchsberger, Sohn von Show-Legende Joachim „Blacky” Fuchsberger, verstarb am 14. Oktober 2010 infolge einer Unterzuckerung. Er war an Typ-1-Diabetes erkrankt und als Reisejournalist in aller Welt als Botschafter für den Kampf gegen Diabetes unterwegs. Der Thomas-Fuchsberger-Preis würdigt seine Aufklärungsarbeit und wird jährlich im Rahmen der Diabetes-Charity-Gala verliehen. Hier gibt’s eine Übersicht der bisherigen Galas und Preisträger.
Das Preisgeld für den Thomas-Fuchsberger-Preis stiftet dieses Jahr die MedTriX Group, die auch den Diabetes-Anker publiziert und mit der Medical Tribune gleichzeitig Medienpartner der Gala ist. MedTriX hat als Platin-Sponsor der Gala das Preisgeld für dieses Jahr von zuvor 7.500 Euro auf 10.000 Euro erhöht. Letztes Jahr wurde Dr. Imke Kreuzer, hauptamtlich Nephrologin im Dialysezentrum Leverkusen, für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement bei der „Malteser Medizin für Menschen ohne Krankenversicherung (kurz MMM) in Köln ausgezeichnet.
Kandidaten für den Thomas-Fuchsberger-Preis vorschlagen: So geht’s!
Noch bis zum 15. August können nun wieder Kandidatenvorschläge für 2022 eingereicht werden für Personen, die folgende Kriterien erfüllen:
- Sie leiten ein Projekt, das zur Aufklärung über Typ-1- oder Typ-2-Diabetes beiträgt oder praktische Hilfe im Umgang mit der Erkrankung leistet. Alternativ kann der Preis auch an eine Person verliehen werden, die sich jahrelang ehrenamtlich in der Aufklärung über Typ-1- oder Typ-2-Diabetes engagiert hat.
- Sofern es sich um ein konkretes Projekt handelt, betreut der/die Projektleiter/in dieses Projekt länger als zwei Jahre und ist ehrenamtlich tätig.
- Im Falle der Ehrung einer Person ohne konkretes Projekt benennt der Preisträger ein soziales Diabetes-Projekt seiner Wahl, an die das Preisgeld weitergereicht wird.
Aus allen Einreichungen wählt eine unabhängige Jury um deren Vorsitzenden Prof. Dr. Hellmut Mehnert (Forschergruppe Diabetes e.V.) den Preisträger oder die Preisträgerin aus. Die Kinder von Thomas Fuchsberger, Jenny und Julian, überreichen den Preis seit 2014 in einer feierlichen Zeremonie persönlich auf der Gala. Zuvor hatte dies bis zu seinem Tod ihr Großvater und berühmte Show-Legende Joachim „Blacky“ Fuchsberger gemacht.
In der Jury sind neben Prof. Dr. Hellmut Mehnert vertreten: Diana Droßel (stellv. diabetesDE-Vorsitzende, Diabetesberaterin und Typ 1-Diabetikerin), Jennifer Fuchsberger und Julien Fuchsberger (Kinder von Thomas sowie Enkel von Blacky und Gundel Fuchsberger), Dr. Nicola Haller (Vorstandsvorsitzende des Verbands der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe Deutschland), Dr. Jens Kröger (diabetesDE-Vorstandsvorsitzender), Prof. Dr. Andreas Neu (Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft), Hanno Schorlemmer, (Head of Digital & Marketing des Sponsors MedTriX Group), Harry Wijnvoord (diabetesDE-Vorstandsmitglied, Moderator und Typ 2-Diabetiker).
Folgende Unterlagen werden bei der Einreichung benötigt:
- Kurze Projektbeschreibung auf einer DIN A 4-Seite;
- Einreichung von Foto oder Filmmaterial (ausschließlich digital auf CD oder USB-Stick);
- Lebenslauf des Projektleiters bzw. der Projektleiterin;
- Statement, warum ausgerechnet dieses Projekt den Preis verdient hat (max. 500 Zeichen mit Leerzeichen).
Die Einreichungsadresse lautet:
diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe
Stichwort „Jury Thomas-Fuchsberger-Preis“
Albrechtstr. 9
10117 Berlin
info@diabetesde.org
von Redaktion Diabetes-Anker
mit Materialien von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße