Diabetes-Kurs: Schützen durch Impfen

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Diabetes-Kurs: Schützen durch Impfen | Foto: erdikocak - gettyimages
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Diabetes-Kurs: Schützen durch Impfen

Erreger für Infektionen sind trotz vieler Fortschritte in der Medizin nicht besiegt. Da Menschen mit Diabetes ein höheres Risiko für Infektionen und schwerere Verläufe einer Krankheit haben können, sind Impfungen zu empfehlen.

Menschen mit Diabetes haben nicht nur ein deutlich erhöhtes Risiko für Infektions-Krankheiten, diese verlaufen häufig auch schwerer. Auch die Situation des Glukosestoffwechsels spielt eine Rolle – je höher und weniger stabil die Glukosewerte sind, desto größer ist auch die Gefahr für Komplikationen. Die COVID-19-Pandemie hat darüber hinaus noch aufgezeigt, dass insbesondere Menschen mit Diabetes und Übergewicht im Fall einer schweren Erkrankung mit einem deutlich schlechteren Verlauf zu rechnen haben.

Hohe und instabile Glukosewerte schwächen das Immunsystem – sowohl das angeborene oder unspezifische Immunsystem als auch die Aktivität bestimmter Blutzellen – der T- und B-Lymphozyten –, die für eine funktionierende Immunabwehr im Fall einer Infektion elementar sind.

Das unspezifische Immunsystem bildet mit Haut und Schleimhäuten sowie Stoffen und Zellen, die Erreger immer auf gleiche Weise bekämpfen, quasi eine Barriere. Beim erworbenen Immunsystem haben B- und T-Lymphozyten gelernt oder lernen, spezifisch auf einzelne Erreger zu reagieren und diese gezielt zu bekämpfen. Bei älteren Menschen kommt es zusätzlich zu einer altersbedingten Schwächung des Immunsystems.

Das Fallbeispiel

Der 72 Jahre alte Stefan H. hat seit acht Jahren Typ-2-Diabetes. Er klagt plötzlich über brennende Schmerzen im Bereich der rechten Brust. Vor Jahren hatte er einen schweren Herzanfall, weswegen sogar eine Herzkatheter-Untersuchung durchgeführt wurde. Nach dem Aufdehnen von zwei Herzkranz-Arterien war er wieder beschwerdefrei.

Mit der Diagnose eines akuten Herpes zoster (Gürtelrose) wird Stefan H. mit Medikamenten behandelt. Ein Herzinfarkt kann ausgeschlossen werden. Als Kind hatte er eine Windpocken-Erkrankung – eine Impfung gegen Herpes zoster hatte er bisher nicht bekommen.

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    Hallo, hat hier noch jemand Doppeldiabetes (durch Corona verursacht oder warum auch immer)? Ich würde mich gerne austauschen.

  • olivers postete ein Update vor 5 Tagen, 3 Stunden

    Hallo Zusammen!
    Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
    Liebe Grüße
    Oliver

  • zojou96 postete ein Update vor 6 Tagen, 5 Stunden

    Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂