- Behandlung
Fett ist nicht gleich Fett
6 Minuten
Erstaunlich: In unserem Körper finden sich verschiedene Arten von Fett – weißes und braunes. Welche Aufgaben sie haben und warum es gefährlich ist, wenn wir zu viel weißes Fett einlagern, erklärt Dr. Schmeisl.
Jeder Hobby- und Profikoch setzt Fett vielseitig ein – z. B. zum Braten, um den Geschmack von Soßen zu verbessern, oder auch zum Überbacken von Aufläufen. Wenn es jedoch um den menschlichen Körper geht, ist das Wort Fett negativ besetzt: Zu viel Fett ist die unerwünschte Folge von zu vielen Kalorien, die dem Körper zugeführt wurden.
“Ich will abnehmen” ist deshalb in der Regel gleichbedeutend mit dem Ziel, Fett abzubauen. Kein Wunder: Viele Studien der letzten Jahre und Jahrzehnte zeigen einen Zusammenhang zwischen zu viel im Körper gespeichertem Fett und dem Risiko für ernsthafte Folgeerkrankungen, insbesondere von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Aber auch das Risiko für einen Typ-2-Diabetes, für verschiedene Krebsarten und für eine nichtalkoholische Fettleber steigt deutlich an.
- Karzinome
- zystisch veränderte Eierstöcke
- Rückenschmerzen
- Unfruchtbarkeit
- bei Schwangeren: Schädigungen des ungeborenen Kindes
- Arthrose der Hüftgelenke
zwei- bis dreifach erhöhtes Risiko für
- koronare Herzkrankheit
- Bluthochdruck
- Fettstoffwechselstörung
- Gicht
- Speiseröhrenentzündung durch Zurückfließen (Reflux) der Magensäure
- Arthrose der Kniegelenke
mehr als dreifach erhöhtes Risiko für
- Diabetes mellitus
- Entzündung der Gallenblase
- Fettstoffwechselstörung
- Insulinresistenz
- Fettleber
- Schlaf-Apnoe-Syndrom
Aktuelle Studien jedoch lassen die Frage sinnvoll erscheinen: “Ist Fett denn wirklich gleich Fett?” Und: “Welches Fett ist schädlich, welches möglicherweise nicht? Gibt es Unterschiede?” Außerdem: “Ist der Abbau von Fett tatsächlich immer sinnvoll und nützlich?”
Was ist Fettgewebe?
Fettgewebe besteht aus einer Art Bindegewebe und findet sich in vielen Bereichen des Körpers. Ist die Kalorienzufuhr dauerhaft erhöht, wird das Fett aus der Nahrung meist als Fettpolster abgelagert, bevorzugt und vor allem im Bauchraum (viszerales Fett/Eingeweidefett), aber auch unter der Haut (subkutanes Fett).
- 1 g Fett: 9,3 kcal
- 1 g Kohlenhydrate: 4,1 kcal
- 1 g Eiweiß: 4,1 kcal
Um ein Kilogramm Fettgewebe abzubauen, muss ein Mensch etwa 7 000 Kilokalorien einsparen. Wer täglich ein Minus von etwa 200 bis 300 Kilokalorien (kcal) schafft, nimmt etwa ein Kilogramm pro Monat ab.
Fachleute unterscheiden zwei Arten von Fett: das braune und das weiße Fett. Das braune Fettgewebe wird vom Körper vor allem benötigt, um Wärme zu produzieren. Das weiße Fettgewebe dagegen dient an erster Stelle der Speicherung von Energie.
Wir wissen heute, dass das viszerale Fett sich bei starkem Übergewicht (Adipositas) entwickelt. Die einzelnen Fettzellen nehmen an Größe und Umfang zu, wobei gleichzeitig eine Art Entzündung auftritt. Dies ist erkennbar an Entzündungszellen und bestimmten Botenstoffen (Mediatoren, z. B. Interleukinen), die für einen Großteil der späteren Folgeschäden verantwortlich sind.
Was macht das braune Fettgewebe?
Braunes Fettgewebe kommt bei Erwachsenen nur in einer sehr geringen Menge von wenigen Gramm und nur an wenigen Körperstellen vor, z. B. im Bereich der Schlüsselbeine/Achseln, der Brusthöhle, besonders im Bereich des vorderen Mediastinums (dort sitzt das Herz) und entlang des Rückens. Schon lange ist bekannt, dass Neugeborene einen wesentlich höheren Anteil an braunem Fettgewebe haben, denn für sie stellt Kälte eine große Gefahr dar.
Braunes Fett findet sich bei ihnen hauptsächlich in der Brustregion und im Bereich des Halses, dient vor allem der Isolation und Wärmeproduktion und schützt so vor Unterkühlung. Braune Fettzellen haben nämlich die Fähigkeit, durch die “Verbrennung” von Fettsäuren die dabei entstehende Energie in Form von Wärme freizusetzen (Thermogenese). Tiere, die Winterschlaf halten, haben auch im Erwachsenenalter noch reichlich braunes Fettgewebe und können während längerer Kälteperioden sogar weißes in braunes Fettgewebe umwandeln.
Braunes Fett spielt aber auch bei der Energiebilanz eine Rolle: Es scheint so zu sein, dass Tiere, die sich “überfressen”, dadurch ebenfalls die Thermogenese, also die Wärmeproduktion, ankurbeln. Dadurch wird mehr Energie verbraucht, wodurch das Körpergewicht konstant gehalten werden kann.
Welche Rolle das braune Fett im menschlichen Körper außerdem spielt, ist bisher noch unklar. Viele Jahrzehnte ist man davon ausgegangen, dass es beim erwachsenen Menschen überhaupt nicht mehr vorhanden ist. Mittlerweile zeigt sich jedoch, dass auch beim Erwachsenen noch kleine Mengen braunes Fettgewebe vorhanden sind. Man geht davon aus, dass die Menge mit zunehmendem Alter sinkt, besonders mit steigendem Body-Mass-Index und Übergewicht.
Weiße und braune Fettzellen sind verschieden
Weiße und braune Fettzellen unterscheiden sich nicht nur in ihrer Funktion – sie sind auch unterschiedlich zusammengesetzt:
- Große weiße Fettzellen haben eine kugelige Form und können eine große Menge Neutralfette (Triglyzeride) speichern. Bis zu 90 Prozent des Zellvolumens einer weißen Fettzelle können aus Neutralfetten bestehen.
- In braunen Fettzellen hingegen werden verschiedene Arten von Fett abgelagert, die aber höchstens die Hälfte des Zellvolumens einnehmen.
Für die bräunliche Farbe der braunen Fettzellen sind wohl vor allem die Kraftwerke jeder Zelle (Mitochondrien) verantwortlich. In braunen Fettzellen finden sich besonders viele dieser Kraftwerke, um Energie zu produzieren. Das Besondere an braunen Fettzellen: Die Energie wird besonders in Form von Wärme freigesetzt. Aktiv werden die braunen Fettzellen durch Kälte und Nahrungsaufnahme.
Das weiße Fettgewebe dagegen dient einerseits in Form von Speicher- oder Depotfettals Energiereserve – indem ein Mensch auf diese Reserve zurückgreift, kann er bis zu 40 Tage ohne Nahrung überleben. Außerdem schützt weißes Fettgewebe durch seine Ablagerung die Fußsohlen, die Augen, die Wangen, die Gelenke, die Nieren und das Herz.
Muss ein Mensch hungern, wird aber sogar dieses Fett verwendet, um den Körper mit Energie zu versorgen. Dies zeigt sich im typischen Aussehen unterernährter Menschen mit eingefallenen Wangen und Augenhöhlen. Das weiße Unterhautfettgewebe schützt darüber hinaus vor einer zu starken Auskühlung.
mittleren und hohen glykämischen Index (GI)
Neueren Forschungen zufolge sind weißes und braunes Fettgewebe nicht streng voneinander getrennt, sondern können sogar mit zunehmendem Alter und zunehmendem Körpergewicht ineinander übergehen. So wird aus braunem häufiger weißes Fettgewebe. Es scheint auch Zwischentypen zu geben: beige Fettzellen, wie sie im Jahr 2016 Prof. Giordano von der Universität Ancona (Italien) in der Zeitschrift Nature beschrieben hat. Da diese beigen Zellen ebenfalls Wärme produzieren können, könnte man hier möglicherweise in der Therapie bei stark übergewichtigen (adipösen) Menschen ansetzen.
Ein weiterer möglicher Therapieansatz ist es, das braune Fett zu aktivieren, zum Beispiel indem die Zimmertemperatur niedrig gehalten wird: Dadurch produziert der Körper mehr Wärme und verliert an Gewicht. Forscher aus Holland um Prof. van Marken Lichtenbelt aus Maastricht (Niederlande) konnten in einer Studie mit 17 Teilnehmern zeigen, dass sich durch regelmäßige Kälteexposition sowohl der Anteil als auch die Aktivität des braunen Fettgewebes erhöhen lassen. Japanische Forscher zeigten darüber hinaus, dass sich damit auch das Gewicht reduzieren lässt.
In Tierversuchen an der Uni Bonn ist es sogar gelungen, durch den körpereigenen Botenstoff Adenosin das braune Fettgewebe zu einer stärkeren Wärmeerzeugung zu veranlassen. Eine Umwandlung von weißem in braunes Fettgewebe scheint in Studien jedoch erfolgversprechender und mit weniger Nebenwirkungen (besonders am Herzen!) verbunden.
Ähnliche Untersuchungen von Dr. W. Fenske aus Leipzig führten zudem dazu, dass die Insulinempfindlichkeit und die Freisetzung von Wärme (Thermogenese) bei übergewichtigen Menschen gesteigert werden konnten durch Einsatz von Phosphodiesterase-Hemmern im Gehirn.
Das sollten Sie wissen
Da die Forschung zu den unterschiedlichen Arten von Fettgewebe beim erwachsenen Menschen noch in den Kinderschuhen steckt, ist noch nicht abzusehen, inwieweit bei stark übergewichtigen Menschen durch die Umwandlung von weißem in braunes Fettgewebe und die dadurch gesteigerte Produktion von Wärme auch eine Gewichtsabnahme erreicht werden kann.
Mit zunehmendem Alter spielt insbesondere eine Zunahme des weißen Fettgewebes (in Form einer “Bauch-Adipositas”) eine entscheidende Rolle für die Entwicklung schwerwiegender Folgeschäden, insbesondere von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Deshalb sind aktuell alle Maßnahmen, die eine Fettreduktion ermöglichen, besser geeignet.
- Fettverbrennung ist nicht gleich Fettabbau!
- Das Gewicht durch Fettabbau zu reduzieren, gelingt nur durch einen höheren Kalorienverbrauch pro Tag/Woche (negative Energiebilanz).
- Bei „negativer Energiebilanz“ holt sich unser Körper die noch benötigte (quasi fehlende Energie), indem er Fettgewebe abbaut.
- In Ruhe verbrennt unser Körper vor allem Fett: Je höher der Grundumsatz des Körpers ist (z. B. durch regelmäßigen Sport), desto mehr Fett wird auch verbrannt („Schlank im Schlaf“).
- Um den Fettabbau zu fördern, werden auch bei moderatem Ausdauertraining eher Kohlenhydrate mit einem niedrigen glykämischen Index (GI) empfohlen (siehe Liste oben). Sie fördern die Fettverbrennung.
- Auch nach dem Sport ist der Stoffwechsel für einige Stunden gesteigert – wenn man erst etwa zwei Stunden nach dem Sport wieder etwas isst, kann man so die Fettverbrennung noch längere Zeit hochhalten (-> weiterer Fettabbau!).
- Günstig ist ein regelmäßiges Ausdauertraining mit mittlerer Intensität dreimal pro Woche für mindestens 20 bis 30 Minuten – je nach Ausgangszustand und wenn möglich bei Trainings-Herzfrequenz (also bei 50 bis 75 Prozent der maximalen Herzfrequenz; dies können z. B. 120 Herzschläge pro Minute sein). Für das Training gilt außerdem: je länger, desto besser.
Auch wenn wir verstehen, wie Menschen immer mehr zunehmen und sich damit ihr Risiko für Folgeschäden dramatisch erhöht, ist die Adipositas (krankhaftes Übergewicht) in Deutschland immer noch keine formal anerkannte Erkrankung. Daher werden von den Kostenträgern auch nur punktuell, nicht generell, Maßnahmen unterstützt, um diese Risiken abzuwenden. Für alle, die selbst betroffen sind, ist es wichtig, dass sie lernen, durch die bisher bekannten Maßnahmen ihr Risiko zu reduzieren.
Diese Maßnahmen sind: eine vernünftige Ernährung mit wenigen Kalorien und regelmäßiges Ausdauertraining. Unterstützt werden kann dies ggf. durch neuere Medikamente wie Darmhormon-basierte Medikamente (Inkretine) oder auch eine bariatrische Operation (Operation am Magen-Darm-System).
Die zukünftige Forschung wird hoffentlich Wege eröffnen, die einfacher, effektiver und mit weniger Nebenwirkungen (als z. B. bei Operationen) Menschen dabei unterstützen, Fett und damit lästige und potentiell gefährliche Pfunde loszuwerden.
Autor:
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Erschienen in: Diabetes-Journal, 2017; 66 (3) Seite 28-31
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marina26 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Für alle Höhen und Tiefen vor 2 Stunden, 59 Minuten
Huhu, ich bin Marina und 23 Jahre alt, studiere in Marburg, habe schon etwas länger Typ 1 Diabetes und würde mich total über persönlichen Austausch mit anderen jungen Menschen/Studis… freuen, vielleicht auch mal ein Treffen organisieren oder so 🙂 Schreibt mir gerne, wenn ihr auch Lust habt!
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wolfgang65 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 22 Stunden, 32 Minuten
Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!
Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.
Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.
LG Wolfgang
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laila postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 1 Tag, 17 Stunden
Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!
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suzana antwortete vor 1 Tag, 15 Stunden
Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter! -
laila antwortete vor 1 Tag, 13 Stunden
@suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊
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wolfgang65 antwortete vor 22 Stunden, 58 Minuten
Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.
Gruss Wolfgang
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michatype3 antwortete vor 22 Stunden, 34 Minuten
Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.
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