- Behandlung
Gewicht reduzieren und Medikamente: Moderne Therapie des Typ-2-Diabetes
4 Minuten
Oft tritt ein Typ-2-Diabetes in Kombination mit Übergewicht auf. Basis der Behandlung ist deshalb die Reduktion des erhöhten Gewichts – durch Bewegung und Umstellen der Ernährung. Reichen diese Maßnahmen nicht, sind Medikamente sinnvoll und erforderlich. Es gibt verschiedene Wirkstoff-Gruppen mit unterschiedlichen Effekten und Nebenwirkungen.
Die Häufigkeit des Typ-2-Diabetes steigt mit zunehmendem Körpergewicht an. Trotzdem entwickelt ein Großteil der Übergewichtigen keinen Diabetes. Gründe dafür sind, dass sie unter anderem weniger Fett in der Leber, eine normale Funktion des Fettgewebes und eine gute körperliche Leistungsfähigkeit aufweisen.
Verschiedene Maßnahmen zur Gewichtsreduktion wie bestimmte Medikamente und Operationen können das Risiko für einen Typ-2-Diabetes reduzieren. Die Gewichtsreduktion ist die wichtigste Maßnahme, um eine Remission eines Typ-2-Diabetes zu erreichen, also eine langfristige Normalisierung der Blutzuckerwerte.
Blutzucker senken mit Medikamenten
Im Folgenden sollen die medikamentösen Möglichkeiten besprochen werden. Die neuen Leitlinien zur Behandlung des Typ-2-Diabetes berücksichtigen sowohl persönliche Einschränkungen von Fähigkeiten als auch die noch vorhandenen Möglichkeiten und Wünsche der Betroffenen. Behandlungsziele sollen gemeinsam zwischen Behandelnden und Betroffenen vereinbart werden. Diese sollen realistisch, erreichbar und messbar sein.
Dabei sollen besonders auch das Gewicht, das Risiko für Unterzuckerungen (Hypoglykämien), andere Nebenwirkungen und auch die Kosten berücksichtigt werden. Der aktuelle körperliche und psychische Zustand des jeweiligen Patienten und das Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen im Vordergrund der Therapie-Entscheidungen.
Johanna M. hat von Kolleginnen von der „neuen Abnehmspritze“ gehört, die bei Übergewichtigen mit Diabetes gegeben werden darf – und ihren Diabetologen darauf angesprochen. Das Weglassen von Süßigkeiten kombiniert mit gelegentlichen Spaziergängen hatte keinen wesentlichen Erfolg gebracht.
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stephanie-haack postete ein Update vor 4 Tagen, 15 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 4 Tagen, 17 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 4 Tagen, 15 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 2 Wochen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
