Gewicht reduzieren und Medikamente: Moderne Therapie des Typ-2-Diabetes

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Gewicht reduzieren, Medikamente - Moderne Therapie des Typ-2-Diabetes | Foto: Zorica Nastasic – gettyimages
Foto: Zorica Nastasic – gettyimages
Gewicht reduzieren und Medikamente: Moderne Therapie des Typ-2-Diabetes

Oft tritt ein Typ-2-Diabetes in Kombination mit Übergewicht auf. Basis der Behandlung ist deshalb die Reduktion des erhöhten Gewichts – durch Bewegung und Umstellen der Ernährung. Reichen diese Maßnahmen nicht, sind Medikamente sinnvoll und erforderlich. Es gibt verschiedene Wirkstoff-Gruppen mit unterschiedlichen Effekten und Nebenwirkungen.

Die Häufigkeit des Typ-2-Diabetes steigt mit zunehmendem Körpergewicht an. Trotzdem entwickelt ein Großteil der Übergewichtigen keinen Diabetes. Gründe dafür sind, dass sie unter anderem weniger Fett in der Leber, eine normale Funktion des Fettgewebes und eine gute körperliche Leistungsfähigkeit aufweisen.

Verschiedene Maßnahmen zur Gewichtsreduktion wie bestimmte Medikamente und Operationen können das Risiko für einen Typ-2-Diabetes reduzieren. Die Gewichtsreduktion ist die wichtigste Maßnahme, um eine Remission eines Typ-2-Diabetes zu erreichen, also eine langfristige Normalisierung der Blutzuckerwerte.

Blutzucker senken mit Medikamenten

Im Folgenden sollen die medikamentösen Möglichkeiten besprochen werden. Die neuen Leitlinien zur Behandlung des Typ-2-Diabetes berücksichtigen sowohl persönliche Einschränkungen von Fähigkeiten als auch die noch vorhandenen Möglichkeiten und Wünsche der Betroffenen. Behandlungsziele sollen gemeinsam zwischen Behandelnden und Betroffenen vereinbart werden. Diese sollen realistisch, erreichbar und messbar sein.

Dabei sollen besonders auch das Gewicht, das Risiko für Unterzuckerungen (Hypoglykämien), andere Nebenwirkungen und auch die Kosten berücksichtigt werden. Der aktuelle körperliche und psychische Zustand des jeweiligen Patienten und das Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen im Vordergrund der Therapie-Entscheidungen.

Johanna M. hat von Kolleginnen von der „neuen Abnehmspritze“ gehört, die bei Übergewichtigen mit Diabetes gegeben werden darf – und ihren Diabetologen darauf angesprochen. Das Weglassen von Süßigkeiten kombiniert mit gelegentlichen Spaziergängen hatte keinen wesentlichen Erfolg gebracht.

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    Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.

    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?