Krampfadern sind auch medizinisch ein Problem

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Krampfadern sind auch medizinisch ein Problem

Krampfadern: Sind sie nur ein kosmetisches Problem? Definitiv nicht, wie hier zu lernen ist. Wie Krampfadern entstehen, wie sie diagnostiziert werden und welche Möglichkeiten der Behandlung es gibt, wird ebenfalls erklärt.

Etwa jeder fünfte Erwachsene in Deutschland hat Krampfadern, sagt die offizielle Statistik. Je älter die Menschen sind und je länger sie bereits Kampfadern, fachsprachlich Varizen, haben, umso häufiger sind sie von Komplikationen der Varikosis bedroht – mehr Frauen als Männer. Auch ist mit zunehmendem Alter für viele die einfachste und sofort helfende Therapie, nämlich das Anziehen von Kompressions-Strümpfen, oft nicht möglich. Es fehlt den Betroffenen dafür die Muskelkraft und oft auch die notwendige Beweglichkeit.

Hausärzte können Hilfe für das An- und Ausziehen der Kompressions-Strümpfe, z. B. über einen Pflegedienst, auf einem Rezept verordnen. Leider werden diese einfachen und für die Betroffenen sehr effektiven Maßnahmen nicht in ausreichendem Maß umgesetzt.

Ausgeprägte Krampfadern, vor allem der tiefen Beinvenen, also Venen im Bein, die von außen nicht zu sehen sind, können insbesondere nach längerem Stehen und Sitzen zu einem Stau des Bluts in erweiterten Abschnitten von Venen führen, besonders bei zusätzlicher Hitze wie im Sommer. Das birgt die Gefahr, dass sich dort Blutgerinnsel bilden können. Diese können sich lösen und mit dem Blut bis in die Gefäße der Lunge schwimmen, wo sie im schlimmsten Fall eine tödliche Lungen-Embolie verursachen können. Krampfadern sind deshalb nicht nur ein “lästiges” oder kosmetisches Problem.

Das Fallbeispiel

Johannes P., 56 Jahre alt, hat Typ-2-Diabetes und wiegt 110 kg. Er hatte am linken Unterschenkel eine dicke, deutlich zu erkennende Vene, die seit einigen Tagen richtig wehtat. Er durfte kaum an den Unterschenkel fassen – die Haut und die Venen darum waren gerötet, die Vene selbst war sehr empfindlich und warm. Sie schmerzte beim Anfassen. Kalte Umschläge halfen nur wenig und beim Gehen und Stehen am Tresen im Geschäft (Bäckerei) wurde alles noch schlimmer.

Als er zusätzlich fiebrig wurde, sorgte seine Frau dafür, dass er sich in der Ambulanz des Kreiskrankenhauses vorstellte. Die Ärztin dort wunderte sich, dass er bei einem so starken Krampfaderleiden keine Kompressions-Strümpfe trug – speziell bei seiner stehenden Tätigkeit.

Eine oberflächliche Entzündung der Venen war die Diagnose. Eine gefährlichere Thrombose der tiefen Beinvenen konnte glücklicherweise ausgeschlossen werden. Er erhielt in der Klinik noch Spritzen, um das Entstehen einer Thrombose zu verhindern, außerdem wurde das Bein gekühlt und zunächst gewickelt. Nach zwei Tagen konnte er die Klinik mit verschiedenen Medikamenten wieder verlassen.

Man sagte ihm, er solle die Kompressions-Strümpfe nach Abklingen der Beschwerden tagsüber immer tragen, eventuell könnte man auch eine operative Entfernung der dicken isolierten Krampfader in Erwägung ziehen.

Aus Krumm- wird Krampfader

Der Name “Krampfader” (Varikosis) ist eigentlich irreführend. Denn irgendwann wurde die ursprüngliche “Krummader” aus dem Altdeutschen fälschlicherweise als “Krampfader” bezeichnet. Krämpfe verursachen die Krummadern nämlich nicht – allerdings kann sich nachts im Bett beim Liegen in der Wärme das Blut stauen und so ein Hitzegefühl mit krampfartigen Empfindungen verursachen. Schmerzen wie Krämpfe oder Muskelkater können aber Ausdruck einer beginnenden Thrombose sein.

Krampfadern: wie sie entstehen und welche Beschwerden sie verursachen

Venen bringen im Körperkreislauf das an Sauerstoff und Nährstoffen arme Blut zum Herzen, Arterien transportieren das in der Lunge mit Sauerstoff und Nährstoffen angereicherte Blut vom Herzen zu den Organen. Beide Gefäßtypen, Venen und Arterien, haben einen dreischichtigen Aufbau der Gefäßwand.

Ein Unterschied ist, dass die mittlere Muskelschicht (Tunica media bzw. Media) bei Venen viel schwächer ausgebildet ist als bei Arterien. Arterien halten einem Druck von innen, wie er vom Blutfluss ausgeübt wird, viel mehr stand. Hingegen “leiern” die Wände von Venen quasi leichter aus, besonders, wenn eine angeborene Schwäche des Bindegewebes vorliegt. Außerdem haben Venen vor allem in den Armen und Beinen im Gegensatz zu Arterien Klappen. Dabei handelt es sich um eine Falten-Bildung der inneren Schicht (Tunica interna bzw. Intima) der Gefäßwand.

Der hydrostatische Druck in den Venen, also der Druck durch das Blut, nimmt von den Zehenspitzen am Fuß bis zu den Leisten und der Einmündung in die großen Beckenvenen ab – er ist peripher größer als zentral. Bei Kompressions-Strümpfen ist deshalb der höchste Druck an den Fersen, der Richtung Oberschenkel abnimmt.

Mögliche Beschwerden bei Krampfadern

  • Gefühl der Schwere und Spannung in den Beinen, Müdigkeitsgefühl
  • Neigung zu Wasser-Ansammlungen (Ödemen) im Bereich von Unterschenkeln und/oder Füßen
  • Juckreiz durch Haut-Veränderungen (z. B. Ekzem)
  • nachts krampfartige Beschwerden im Bereich der Waden
  • Beschwerden nehmen typischerweise zum Abend hin zu, besonders nach langem Stehen (wenn man keine Kompressions-Strümpfe trägt) und im Sitzen, besonders bei warmen Außentemperaturen, oder nach einem warmen Bad

Tiefes und oberflächliches Venensystem

Im Bereich der Venen an den Beinen – also der peripheren Venen der unteren Extremitäten – unterscheidet man ein tiefes und ein oberflächliches Venensystem. Beide Venen-Systeme sind durch Verbindungsvenen (Venae communicantes, Perforansvenen) verbunden – der Venenfluss ist immer von außen nach innen gerichtet. Ein Rückfluss von innen nach außen wird durch Venenklappen verhindert, besonders beim Stehen, wo der hydrostatische Druck größer ist als im Liegen.

Wichtig: Die Anzahl der Venenklappen nimmt vom Körper-Stamm zu den Beinen zu. Die tiefen Venen der Beine, wie die Vena femoralis (Oberschenkel-Vene), führen etwa 90 Prozent des gesamten Bluts der Beine zurück zum rechten Herz-Vorhof.

Bezeichnung von Venen – Unterscheidung nach anatomischer Lage

  1. oberflächliche Venen: Vena saphena magna (oberhalb und unterhalb des Knies), Vena saphena parva (mündet in der Kniekehle in die tiefe Vena poplitea (Kniekehlen-Vene)
  2. tiefe Venen, z. B. Vena femoralis (Oberschenkel-Vene)
  3. Perforansvenen (Verbindungsvenen aus den tiefen Venen zu den oberflächlichen Venen mit Klappen)

Primäre und sekundäre Varikosis

Man unterscheidet die primäre Varikosis, die ca. 95 Prozent der Fälle betrifft und z. B. durch eine Schwäche des Bindegewebes entstehen kann, von der sekundären Varikosis, die z. B. nach einer Thrombose (Verschluss durch Blutgerinnsel) der tiefen Beinvenen auftritt.

Fördernde Faktoren für Krampfadern sind:

  • stehende oder sitzende Tätigkeit,
  • Alter,
  • vererbte Schwäche des Bindegewebes,
  • hormoneller Einfluss (z. B. Schwangerschaft),
  • (extremes) Übergewicht.

So stellt man die Diagnose:

  • Krankengeschichte (Anamnese),
  • durch das Aussehen der Gefäße ist die Diagnose oft schon klar,
  • durch Abtasten, wobei kleine Erhebungen mit einer fühlbaren Lücke durch krankhafte Verbindungsvenen zu tasten sind,
  • Duplex-Ultraschall (Duplex-Sonographie).

Die Duplex-Sonographie ist der Goldstandard für die Diagnostik und mit die wichtigste Untersuchung. Mit ihr kann man folgende Fragen beantworten:

  • Sind die tiefen Venen durchgängig? Liegt eine Thrombose vor?
  • Gibt es Geräusche, die z. B. typisch sind für einen Umgehungskreislauf?
  • Sind die Venenklappen funktionstüchtig oder insuffizient? Nach einer länger zurückliegenden Thrombose sind häufig die in diesen Venen vorhandenen Klappen zerstört, sodass sich Blut zurückstaut (chronisch venöse Insuffizienz).

So werden Krampfadern behandelt

Für die Therapie von Krampfadern gibt es mehrere Möglichkeiten:

  1. Kompressions-Therapie mit Kompressions-Strümpfen der Klasse 2 (der Knöcheldruck liegt bei etwa 30 mmHg)
  2. operativ:
  3. Venenstripping mit Katheter
  4. Crossektomie (Unterbinden aller Venen, die am “Venenstern” in der Leiste in die tiefen Venen einmünden (inklusive z. B. der Vena saphena magna)
  5. Laser- und Kälte- bzw. Kryo-Verödung, wobei Venen unterbunden werden, die von innen im Bein nach außen an die Oberfläche des Beins laufen (Verbindungsvenen)

Kompressions-Therapie: Wirkungen und Nebenwirkungen

Der Flüssigkeits-Austausch mit darin enthaltenen Bestandteilen erfolgt in unserem Körper entlang einem Druckgefälle vom Gebiet mit höherem Druck zu einem Gebiet mit niedrigerem Druck. Entsprechend diesen normalen Druckverhältnissen in den Beinvenen (siehe auch Abbildung links) muss der Druck bei Kompression von außen (z. B. durch einen Strumpf) kontinuierlich vom Knöchel über die Wade in den Oberschenkel bis zur Leiste abnehmen.

Regeln für Kompressions-Strümpfe:

  1. Vor dem Anfertigen von Kompressions-Strümpfen müssen vorher alle Druckwerte genau ausgemessen werden, z. B. in einem Sanitätshaus oder einer Apotheke mit entsprechendem Angebot.
  2. Kompressions-Strümpfe werden nach der Nachtruhe noch im Liegen angezogen oder morgens, nachdem die Beine 20 Minuten horizontal gelegen haben.
  3. Für das Anziehen der Strümpfe eignen sich dickere Haushalts-Handschuhe mit Noppen, die bei der ersten Verordnung oft mitgegeben werden. Dadurch können die Strümpfe eher “hochgeschoben” werden, als dass an ihnen gezogen wird. So leiern sie weniger schnell aus und die Funktionalität bleibt länger erhalten.
  4. Es gibt auch “Anziehhilfen” für Kompressions-Strümpfe, z. B. Metallgestänge, über die der Strumpf gezogen wird (“Butler”). Danach schiebt man den Fuß zwischen das Gestänge und zieht den Strumpf vom Gestänge über den Fuß (siehe Abbildung links). Bei an der Zehenspitze offenen Strümpfen eignen sich auch “Fußgleiter”, die nach dem Anziehen der Kompressions-Strümpfe nach vorne herausgezogen werden (siehe Abbildung rechts).
  5. Häufig raubt das Ausziehen der Strümpfe mehr Kraft als das Anziehen, vor allem, wenn das Bücken schwerfällt und es Probleme macht, den Strumpf über die Ferse in Richtung Zehen zu schieben.
  6. Kompressions-Strümpfe halten etwa sechs Monate. Auf Rezept (Leistung der Krankenkassen mit Zuzahlung) bekommt man zweimal pro Jahr ein Paar Kompressions-Strümpfe (bei entsprechender Diagnose).

Kontraindikationen von Kompressions-Strümpfen

Es gibt wenige Gründe, warum Kompressions-Strümpfe nicht angewendet werden dürfen

  • fortgeschrittene Störung der Durchblutung der Beine (periphere arterielle Verschluss-Krankheit, pAVK; Doppler-Druckwerte unter 50 mmHg)
  • akute Herzschwäche
  • frische, ausgeprägte Zeichen einer Entzündung der Venen
  • massive Thrombose, die Arterien abdrücken und dadurch die Durchblutung einschränken kann.

Vorsicht vor einer Behandlung mit Kompression kann geboten sein bei:

  • Hautinfektionen,
  • Bettlägerigkeit,
  • nässenden Hauterkrankungen,
  • Unverträglichkeit gegenüber dem Strumpf-Material,
  • Nervenerkrankungen, wie sie auch bei Diabetes auftreten können (diabetische Neuropathie); eine zu starke Kompression macht wegen der Neuropathie eventuell keine Beschwerden, sodass kleine Arterien abgedrückt werden könnten, ohne dass Schmerzen auftreten.

Zusammenfassung

Krampfadern kommen häufig vor – sie können lästig, kosmetisch nicht gewünscht oder auch gefährlich sein. Unbehandelt führen sie nicht selten zu massiven Beschwerden im Alltag und schwerwiegenden Folgen. Diese müssten nicht auftreten – eine einfache, aber oft lästige Maßnahme wie das Tragen von Kompressions-Strümpfen könnte helfen, diese meist erfolgreich zu verhindern.


von Dr. med. Gerhard-W. Schmeisl

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Erschienen in: Diabetes-Journal, 2023; 72 (8) Seite 34-39

 

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