Luftnot: Was steckt dahinter?

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Luftnot: Was steckt dahinter?

Sie bekommen nicht mehr genug Luft – was ist die Ursache? Bei Menschen mit Diabetes lautet die Antwort oft: Es ist eine Herzmuskelschwäche oder Erkrankung der oberen Luftwege – oder beides. Wichtig ist die Abklärung, um gezielt behandeln zu können.

Der Fall


Petra M., 57 Jahre alt und Typ-2-Diabetikerin, war viele Jahre lang starke Raucherin. Wegen immer stärker und häufiger auftretenden Hustens – besonders im Herbst und Winter – hat sie schließlich nach mehreren Anläufen vor einem Jahr damit aufgehört.

In den letzten Wochen kam es jedoch wieder zu Hustenanfällen, aber insbesondere auch zu Luftnot schon beim Treppensteigen in den 1. Stock zu ihrer Wohnung. Schließlich fielen ihr, besonders abends, immer dickere Fußknöchel auf, und sie ärgerte sich über ihr Gewicht – ohne mehr zu essen, hatte sie 8 kg zugenommen.

Als die Luftnot eines Abends sehr schlimm wurde, wies sie der Notarzt in die Klinik ein: Ihr Herz war, wie sich im Ultraschall zeigte, extrem groß und im Röntgen sah man, dass die Lungengefäße gestaut waren: Der Arzt sprach von einer Lungenstauung bei Herzinsuffizienz.

Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und der oberen Luftwege in Form einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) stehen weltweit an erster Stelle der Todesursachen. Es gibt viele Menschen mit COPD, die gleichzeitig an einer Herzinsuffizienz, sprich Herzmuskelschwäche, leiden und auch umgekehrt. Beide Erkrankungen beeinflussen sich auch noch gegenseitig negativ – sie verstärken die jeweiligen Beschwerden oft zusätzlich.

Die Gesamtsterblichkeit von Menschen mit einer COPD nimmt deutlich zu, wenn der oder die Betroffene gleichzeitig eine Herzinsuffizienz hat: um das 2- bis 5-Fache! Andererseits steigt das Sterberisiko durch eine Herzerkrankung wegen immer wiederkehrender Infekte der oberen Atemwege und der Bronchien (bei COPD) deutlich an.

Deshalb ist es gerade in der kalten Jahreszeit so wichtig, diese Infektionen zu verhindern bzw. sie rechtzeitig zu behandeln. Dazu ist es auch wichtig, beide Erkrankungen voneinander zu unterscheiden bzw. rechtzeitig zu erkennen, ob womöglich beide Erkrankungen vorliegen – Luftnot verbunden mit Husten können schließlich beide verursachen!

Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche)

Unter einer Herzinsuffizienz versteht man die Unfähigkeit des Herzens, den ganzen Körper mit ausreichend arteriellem (sauerstoffreichem) Blut zu versorgen. Man unterscheidet je nach Krankheitsverlauf eine „akute Herzinsuffizienz“ von einer chronischen Herzinsuffizienz – sie verursachen unterschiedliche Beschwerden (Symptome) und haben verschiedene Folgen. Immer mehr Menschen mit Diabetes leiden heutzutage daran. Außerdem unterscheidet man eine systolische von einer diastolischen Herzinsuffizienz.

Schnell erklärt


  • systolische Herzinsuffizienz: Schwäche der Pumpfunktion des Herzens
  • diastolische Herzinsuffizienz: Schlechtere Füllung der linken Herzkammer (= Füllungsstörung) (→ weniger Blut zum Pumpen steht zur Verfügung)

Die Symptome sind je nach Ausprägung unterschiedlich. Wenn schon Luftnot in Ruhe, also ohne Belastung, da ist, ist das Stadium der Erkrankung („NYHA-Stadien“) höher, als wenn die Luftnot erst bei stärkerer Belastung (z. B. beim Treppensteigen) auftritt. Es kann aber auch gerade anfangs z. B. auch nur eine extreme Müdigkeit und Schlappheit vorliegen, manchmal beginnt die Herzinsuffizienz auch mit nur geringen Wasseransammlungen z. B. an den Knöcheln und Unterschenkeln. Weitere Beschwerden siehe folgenden Kasten:

Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche):


mögliche Ursachen
  • Verengung der Herzkranz-Arterien (Koronarien), was einer koronaren Herzkrankheit (KHK) entspricht
  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Herzmuskelerkrankungen (Kardiomyopathien), z. B. durch Entzündungen/Myokarditis, Herzklappenfehler, Rhythmusstörungen, Herzinfarkt
  • Leberzirrhose
  • bestimmte Fettstoffwechselstörungen, Diabetes und bestimmte Medikamente

mögliche Beschwerden (Auszug)

  • Luftnot bei Belastung, bei leichter Belastung oder schon in Ruhe
  • Schlappheit, Müdigkeit, keine Leistungsfähigkeit mehr
  • Wasseransammlungen (Ödeme) an beiden (!) Knöcheln und/oder Unterschenkeln
  • nächtliches Wasserlassen – zu unterscheiden von häufigem Harndrang mit Wasserlassen geringer Mengen z. B. bei einer Prostata-Vergrößerung
  • relativ rasche Gewichtszunahme
  • bläuliche bzw. blasse Lippen und bläuliches bzw. blasses Nagelbett
  • manchmal Herzrasen oder Stolpern (Rhythmusstörungen)
  • niedriger Blutdruck (Hypotonie)

Wie wird die Diagnose gestellt?

Die Krankengeschichte (Anamnese) ist sehr wichtig – z. B.: Seit wann bestehen die Beschwerden? Wann treten sie auf? Der Hausarzt oder Kardiologe hört die Lunge des Betroffenen ab, betrachtet sich die Beine/Füße und die Finger, das Nagelbett, eventuell findet er auch gestaute Halsvenen. Er nimmt Blut ab und macht ein EKG, einen Herz-Ultraschall (Echokardiographie) und eventuell eine Röntgenaufnahme der Lunge. Es gibt heute sehr verlässliche Marker im Blut, die eine Herzinsuffizienz nachweisen bzw. sehr wahrscheinlich machen. Die Echokardiographie erlaubt in der Regel eine sofortige Diagnose.

Apparative Diagnostik der Herzinsuffizienz


  • Echokardiographie
  • EKG
  • Röntgen des Brustkorbs (Thorax)
  • Blutuntersuchung: BNP (Brain Natriuretic Peptide), NT-proBNP
  • evtl. Herzkatheter-Untersuchung

Therapie der Herzinsuffizienz

Um die Luftnot bei Herzinsuffizienz zu reduzieren, muss man verschiedene Ansätze der Therapie verfolgen, z. B.:

  • Ausschwemmen von Wasser mit wassertreibenden Medikamenten (Diuretika),
  • Medikamente zum Senken des Blutdrucks,
  • Verlangsamen des schnellen Herzschlags (z. B. mit Betablockern, Ivabradin),
  • Vermindern bestimmter Hormone, z. B. aus der Nebennierenrinde mit Renin-Angiotensin-Aldosteron-Hemmern, ACE-Hemmern, AT1-Blockern,
  • neue Therapiemöglichkeiten sind z. B. Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Hemmer (ARNI) wie Sacubitril.

Am besten ist es natürlich, die Grunderkrankung (z. B. koronare Herzkrankheit) zu behandeln. Dazu ist manchmal auch eine Herzkatheter-Untersuchung erforderlich – zur Therapie manchmal die Implantation eines Stents nach Aufdehnung einer Enge in den Herzkranzarterien, eventuell auch eine Bypass-Operation oder ein Herzschrittmacher.

Herzinsuffizienz oder COPD: Wie kann man unterscheiden?

Da eine COPD auch Ursache einer Herzinsuffizienz sein kann, ist diese Diagnose wichtig. Dabei muss man, insbesondere wegen der unterschiedlichen Behandlung, die COPD auch vom Asthma unterscheiden.

COPD: „chronisch obstruktive Lungenerkrankung“

Die Diagnose wird meist durch die klinischen Angaben des Patienten beim Arzt gestellt. Leitsymptom beim Asthma ist die anfallsweise auftretende Atemnot aufgrund einer Übererregbarkeit der Atemwege, mit einer krampfartigen Enge in den Atemwegen, manchmal sogar mit Vernichtungsangst. Die COPD dagegen ist durch Husten und Auswurf über einen längeren Zeitraum charakterisiert.

Asthma oder COPD?

Asthma COPD
Alter bei Erstdiagnose meist Kindheit und Jugend über 40. Lebensjahr
Tabakrauchen kein Zusammenhang überwiegend Raucher
Atemnot anfallsartig auftretend bei Belastung
Allergie häufig selten
verengte Atemwege variabel, episodisch fortschreitend
Intervall
  • Beschwerdefreiheit gegenüber einem Anfall
  • „gesund/krank“
  • starker Leidensdruck
  • schleichende Verschlechterung
  • „krank … meint aber, gesund zu sein“
  • Bagatellisierung am Anfang
nächtliches Erwachen ja eher nein
Rückbildungsfähigkeit der Verengung eher hoch nie voll rückbildungsfähig
Ansprechen auf Kortison regelhaft vorhanden gelegentlich

Die chronische Luftnot ist schließlich Ausdruck einer im Krankheitsverlauf zunehmenden, nur teilweise rückbildungsfähigen (reversiblen) Verengung der Atemwege (Atemwegsobstruktion). Beschwerden wie Atemnot, Husten, aber auch Giemen und Brummen kennzeichnen sowohl Asthma- als auch COPD-Patienten. Eine Lungenfunktionsprüfung beim Hausarzt bzw. beim Lungenfacharzt bestätigt in der Regel die Diagnose.

Indikationen zum Durchführen von Lungenfunktionsprüfungen (nach: Deutsche Atemwegsliga)


  • Beschwerden: Husten, Atemnot, Auswurf
  • Verdacht auf Erkrankung der Bronchien, der Lunge, des Herzens, des Brustkorbs (Thorax) oder der Wirbelsäule
  • Therapie- und Verlaufskontrolle bei Erkrankungen der Bronchien und Lunge
  • Abschätzung des Operationsrisikos bezülich der Lunge vor Operationen
  • arbeitsmedizinische Überwachung z. B. bei Feuerwehrleuten oder Berufstauchern

Vorbeugende Maßnahmen … und Therapie

Die wichtigste Maßnahme, einer COPD vorzubeugen, ist der Verzicht auf das Rauchen! Es ist die einzig bekannte Maßnahme, die ein Fortschreiten verlangsamt.

Therapeutisch sind folgende nichtmedikamentöse Maßnahmen sinnvoll:

  • vitaminreiche, ausgewogene, normalkalorische Ernährung (Unterernährung ist schädlich – ebenso wie massives Übergewicht, wodurch die Zwerchfellatmung eingeschränkt wird),
  • Physiotherapie: richtige Atemtechnik lernen, atemerleichternde Stellungen bei starker Luftnot, z. B. Kutschersitz, Anlehnen an einer Wand,
  • Hilfe beim Entfernen von Sekret und Schleim durch Lagerung, Abklopfen, spezielle Geräte.

Medikamentöse Therapie:

  • bronchienerweiternde Medikamente (z. B. Inhalationen mit Fenoterol, Salbutamol, Salmeterol und/oder Ipratropium bzw. Tiotropium)
  • Medikamente mit Theophyllin
  • Kortison als Inhalation (nur in speziellen Situationen)
  • schleimlösende Medikamente (z. B. Ambroxol, N-Acetylcystein, Myrtol)
  • nachts z. B. hustendämpfende Medikamente (wie Codein)

Bei plötzlicher Verschlechterung oft auch im Rahmen eines Infektes zusätzlich:

  • Antibiotika eventuell gezielt nach Untersuchung des Auswurfs (Sputum) und Röntgenbefund mit z. B. Diagnose einer Lungenentzündung (Pneumonie)
  • bei Bettlägerigkeit ist immer auch an ein Vorbeugen einer Thrombose zu denken, mit z. B. niedermolekularen Heparinen (wie Clexane 40) oder Faktor-Xa-Hemmer bzw. Anti-Thrombin-Hemmer
  • eventuell kann auch eine Einweisung in eine Klinik notwendig sein, wo Sauerstoff gegeben oder vorübergehend beatmet werden kann
  • bei Patienten mit Typ-2-Diabetes kann eine Umstellung der Therapie auf Insulin nötig sein

Zusammenfassung

Eine Herzinsuffizienz ist nicht heilbar, aber: Rechtzeitig entdeckt, kann man damit weitgehend – jedoch nicht völlig normal – leben. Neue Medikamente und auch technische Hilfsmittel (z. B. Herzschrittmacher/Assistenzsysteme) machen dies möglich. Regelmäßiges Wiegen (um schnell eine Gewichtszunahme festzustellen) ist extrem wichtig.

Da jede Verschlechterung einer COPD (z. B. durch häufige Infekte der oberen Luftwege) auch eine Herzschwäche verstärkt, ist auch deren intensive Behandlung unabdingbar. Rauchen ist einer der schlimmsten Verstärker. Lassen Sie dies unbedingt sein!

Die rechtzeitige Diagnose führt zur Möglichkeit einer gezielten Therapie. Gehen Sie bei länger als einige Wochen dauernden Beschwerden unbedingt zum Arzt.


Autor:

Dr. Gerhard-W. Schmeisl
Internist, Angiologe, Diabetologe und Sozialmediziner
Lehrbeauftragter der Universität Würzburg
Chefarzt Deegenbergklinik
Burgstraße 21, 97688 Bad Kissingen

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (2) Seite 30-33

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  • Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!

    Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.

    Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.

    LG Wolfgang

  • Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!

    • Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
      Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
      Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
      Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
      Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter!

    • @suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊

    • Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
      Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
      Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
      auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.

      Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.

      Gruss Wolfgang

    • Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.

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