Ursachen, Symptome und Behandlung: Schlaganfall – immer ein Notfall!

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Ursachen, Symptome und Behandlung: Schlaganfall – immer ein Notfall!

Wenn ein Schlaganfall auftritt, ist immer höchste Eile geboten. Dann ist es wichtig, die Anzeichen schnell zu erkennen – und den Notarzt zu rufen. Wie ein Schlaganfall zu erkennen ist, warum er auftritt und wie die Diagnose erfolgt, erfahren Sie hier.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jedes Jahr etwa 7 Millionen Menschen an den Folgen eines Schlaganfalls. In Deutschland erleiden jedes Jahr etwa 300 000 Menschen einen Schlaganfall, von denen etwa 30 Prozent innerhalb eines Jahres sterben. Mehr als 50 Prozent müssen in ihrem weiteren Leben mit extremen Einschränkungen leben oder können ohne fremde Hilfe ihren Alltag nicht mehr bewältigen.

Insbesondere Menschen im Alter zwischen 65 und 74 Jahren sind davon in steigendem Maß betroffen. Mehr als 80 Prozent aller Schlaganfälle treten bei Menschen jenseits des 60. Lebensjahrs auf.Etwa jeder vierte Mensch über 80 Jahre ist in Deutschland an einem Typ-2-Diabetes erkrankt – das Risiko für einen Schlaganfall steigt dadurch um bis zu 17 Prozent.

Das Fallbeispiel

Herbert Müller war schon mehrfach beim Essen – meistens beim Frühstück – die Tasse beinahe aus der Hand gefallen. Seine Frau bemerkte ebenfalls, dass ihm nach dem Ansetzen der Kaffeetasse an den Mund der Kaffee aus seinem rechten Mundwinkel lief. Ihm war das sehr peinlich und er versuchte, diese Situation zu überspielen, indem er lächelte – aber auch jetzt hing der rechte Mundwinkel. Seine Frau hatte etwas Ähnliches schon vor Jahren bei einem Schlaganfall ihrer Mutter beobachtet.

Herbert Müller ließ sich von seiner Frau ohne Murren den Blutdruck messen: 240/110 mmHg! Bei diesem Wert war er auch einverstanden, die naheliegende Krankenhaus-Ambulanz aufzusuchen.

Neue Erkenntnisse für die Behandlung

Die gerade zurückliegende COVID-19-Pandemie hat sehr wichtige neue Erkenntnisse im Zusammenhang mit einer notwendigen Behandlung auf einer Intensivstation gebracht. Das hat auch zu einer effektiveren Versorgung von Menschen mit Schlaganfall geführt. Speziell die Einrichtung von “Stroke Units” (Schlaganfall-Einheiten) hat die Versorgung von Menschen mit Schlaganfall, ansatzweise flächendeckend, in Deutschland verbessert.

Schon vor etwa 20 Jahren etablierten sich in Deutschland “Schlaganfall-Netzwerke”, die telemedizinische Möglichkeiten, die damals allerdings noch begrenzt waren, ergänzten. Die telemedizinische Versorgung von Menschen mit einem Schlaganfall hat sich inzwischen etabliert.

Schlaganfälle liegen statistisch gesehen weltweit neben dem Herzinfarkt und der koronaren Herzkrankheit (KHK) an zweiter Stelle der Todesursachen. Ein Schlaganfall ist neben dem Herzinfarkt und der Herzschwäche die gefürchtetste Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems. Ischämische Schlaganfälle, also durch Durchblutungs-Störungen bedingte, machen über 80 Prozent der Schlaganfälle aus, nur 20 Prozent sind durch Blutungen verursacht.

Vorbeugen ist möglich

Prophylaktische Gaben von Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren haben sich bisher zum Vorbeugen eines Schlaganfalls nicht als effektiv erwiesen – dies gilt auch für eine vorbeugende Gabe von niedrig dosierter Acetylsalicylsäure, vielen bekannt als “Aspirin”. Dagegen gibt es viele bekannte und behandelbare Risikofaktoren. Die wichtigsten sind:

Eine Studie aus England mit mehr als 300 000 Menschen zeigte auch, dass vererbte, also genetische, Faktoren zu etwa einem Drittel für Schlaganfälle verantwortlich sind, zwei Drittel jedoch durch einen ungesunden Lebensstil: zu wenig Bewegung, ungesunde Ernährung, Übergewicht und Rauchen.

Eine besonders wichtige Rolle spielt das Normalisieren erhöhter Blutdruckwerte. Dies ist durch zahlreiche Studien mittlerweile belegt. Auch ein erhöhtes Risiko für Denkstörungen (nicht jedoch einer Demenz) scheint durch normale Blutdruckwerte zu sinken.

Rasche Behandlung des Schlaganfalls

Für die rasche Behandlung eines akuten Schlaganfalls ist entscheidend, ob es sich um eine Störung der Durchblutung (Ischämie) handelt oder um eine Blutung. Die Unterscheidung erfolgt mittels MRT (Magnetresonanztomografie) bzw. CT (Computertomografie), also bildgebenden Verfahren.

Zur weiteren Diagnose ist auch erforderlich, Herzrhythmus-Störungen wie Vorhofflimmern auszuschließen, aber auch ein offenes Foramen ovale im Herzen (nach der Geburt fortbestehende Verbindung zwischen beiden Herzvorhöfen). Beides kann dazu führen, dass Blutgerinnsel entstehen bzw. in Gefäße, die das Gehirn versorgen, gelangen.

Gestörte Durchblutung in etwa 80 Prozent der Fälle die Ursache

Störungen der Durchblutung im Gehirn entstehen meist durch Gerinnsel (Thromben). Diese bilden sich oft an rauen Oberflächen in den Gefäßen, sowohl in den Hirnarterien als auch in Gefäßen, die zum Gehirn führen. Einer der wichtigsten Risikofaktoren dafür ist, wie schon beschrieben, der Bluthochdruck, insbesondere der systolische Blutdruck (oberer Wert).

Es konnte in Studien gezeigt werden, dass ein systolischer Blutdruck-Anstieg um 10 mmHg das Risiko für einen Schlaganfall um 30 Prozent erhöht. Menschen mit einem Bluthochdruck haben ein etwa vierfach erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall im Vergleich zu Menschen mit normalen Blutdruckwerten. Drei Viertel aller Patientinnen und Patienten mit einem Schlaganfall haben einen erhöhten Blutdruck.

Gerinnsel aus Arterien außerhalb des Gehirns können sich lösen und in Hirngefäße gelangen. Solche Gerinnsel, die zu arteriellen Embolien (Gefäß-Verschlüssen) führen, kommen vor allem aus dem Herzen, besonders aus dem linken Vorhof und dem “Vorhof-Ohr” (einer Aussackung des Herzens) bei Vorhofflimmern, aber auch bei Erkrankungen der Klappen im Herzen. Bei einem Herzinfarkt oder Aussackung der Herzwand (Aneurysma; z. B. nach Infarkt), bei Entzündung der Herzinnenhaut oder nach bestimmten Katheter-Eingriffen können ebenfalls Blutgerinnsel entstehen.

Weitere Risikofaktoren für einen erhöhten Blutdruck

Eine Hirnblutung als Ursache

Etwa 15 Prozent aller Hirnblutungen treten spontan auf, wobei auch hierbei einer der wichtigsten Faktoren der Bluthochdruck ist. Eine Hirnblutung entsteht durch ein Einreißen von Gefäßen. Seltener sind Blutungen z. B. unter der Therapie mit Gerinnungshemmern (Antikoagulanzien). Aber auch bei Gerinnungsstörungen und bestimmten Gefäßerkrankungen im Gehirn, z. B. Aussackungen (Aneurysmen), können sie vermehrt vorkommen.

Vorboten eines Schlaganfalls bemerken

Die Stelle, an der die Störung der Durchblutung auftritt, bestimmt die Art der Beschwerden. Wenn die Halsschlagader (Arteria carotis interna) betroffen ist, sind die Hauptsymptome häufig

  • vorübergehende Erblindung (Amaurosis fugax),
  • Lähmungen und Gefühlsstörungen an den Händen und/oder Beinen,
  • Sprachstörungen (verwaschene Sprache),
  • Störungen des Bewusstseins.

Ist dagegen die Arteria vertebralis im Bereich der Halswirbelsäule betroffen, kommt es häufiger zu

  • Drehschwindel,
  • Sturz-Attacken (Fallneigung zu einer Seite),
  • Lähmungen von Augenmuskeln,
  • Erbrechen,
  • Sehstörungen,
  • Lähmungen weiterer Muskeln.

Weitere Beschwerden können Schluckstörungen, Urin- oder Stuhlinkontinenz, Anfälle ähnlich einer Epilepsie und Störungen der Atmung sein.

Ist die Durchblutung in den Gehirnarterien nicht komplett unterbrochen, sondern nur höhergradig eingeschränkt durch einen mehr als 70-prozentigen Verschluss des Gefäßes oder durch ein Gerinnsel, kann es zu einer transitorischen ischämischen Attacke (TIA) kommen. Eine TIA ist eine vorübergehende Störung der Durchblutung mit Symptomen, die innerhalb von 24 Stunden wieder verschwinden. Dieser “kleine Schlaganfall” ist nicht selten Vorbote eines “großen Schlaganfalls” in den darauffolgenden Tagen.

Schlaganfall bei Diabetes

Bei etwa 12 Prozent aller Menschen mit Diabetes bestehen Störungen der Hirndurchblutung. “Leichte” Störungen der Durchblutung können bereits früh zu Störungen im Gehirn führen. Dies ist z. B. zu merken, wenn das logische Denken, Aufmerksamkeit und Organisationsfähigkeit nachlassen. Im Alter zwischen 65 und 74 Jahren haben darüber hinaus etwa 20 Prozent der Menschen mit Typ-2-Diabetes Vorhofflimmern, also ein großes Risiko für einen Verschluss von Hirnarterien durch ein Gerinnsel.

Einen Schlaganfall feststellen

Der Doppler- bzw. Duplex-/Farbduplex-Ultraschall spielt bei der Diagnose von Verkalkungen (Plaques) oder Engstellen (Stenosen) der Halsschlagader bzw. der Zwischen-Wirbel-Arterie (Arteria vertebralis) eine entscheidende Rolle. Er ist schnell einsetzbar und beliebig wiederholbar ohne schädliche Strahlen oder die Belastung durch Kontrastmittel zum Darstellen der Gefäße, was besonders wichtig ist, wenn bereits ein Nierenschaden vorliegt.

Man könnte durch regelmäßige Untersuchungen mit Ultraschall schon Jahre vor einem Verschluss krankhafte Wandverdickungen oder Kalk-Ablagerungen erkennen und die weitere Entwicklung abschätzen. Spezielle Untersuchungen (z. B. Angio-CT, MRT) erlauben zusätzlich das Darstellen des gesamten Gehirns mit seiner Durchblutung.

Zusammenfassung

Man kann ganz allgemein sagen: Der Schlaganfall kommt oft vom Herzen. Vorbeugen kann man in der Regel, wenn Menschen mit Diabetes bzw. Menschen mit Diabetes und Übergewicht die Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Ereignisse reduzieren.

Ein Normalisieren des Gewichts führt oft schon zusammen mit regelmäßiger Bewegung zu einer Reduktion des besonders gefährlichen systolischen Bluthochdrucks. Nebenbei bessern sich auch die Blutzuckerwerte und die Empfindlichkeit der Zellen auf Insulin.

Eine rasche Diagnose und Therapie von Vorboten eines Schlaganfalls hilft, die möglichen Folgen zu reduzieren. Rufen Sie im Zweifel immer einen Arzt – egal, zu welcher Zeit!


von Dr. med. Gerhard-W. Schmeisl

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Erschienen in: Diabetes-Journal, 2023; 72 (12) Seite 34-37

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  • moira postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄

  • bloodychaos postete ein Update vor 3 Wochen, 2 Tagen

    Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.

    • ole-t1 antwortete vor 3 Wochen

      Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.

      Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:

      Freestyle Libre 3 bzw. 3+
      Dexcom G7
      Dexcom G6 (noch)
      Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
      Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
      Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
      Accu-Chek Smartguide CGM
      Medtrum Touchcare Nano CGM

      Ich würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
      Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.

  • thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen

    Hallo,
    ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
    Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
    Thomas55

    • Hi Thomas 🙂
      Ja genau für Bestandskunden bekommt man den Simplera leider nicht. Ich habe / hatte jetzt 8 Jahre lang die Pumpen von Medtronic. Aktuell hab ich die 780g noch bis Ende März, dann Wechsel ich zur Ypsopumpe.
      Ich war eigentlich immer zufrieden mit der Pumpe und den Sensoren. Doch seit gefühlt einem Jahr sind die Guardian 4 Sensoren so schlecht geworden. Ich war dauerhaft damit beschäftigt, einen Sensor nach dem anderen zu reklamieren. Die Sensoren hielten bei mir nur max. 4-5 Tage. Danach war Schluss. Verschiedene Setzstellen wurden getestet, auch der Transmitter wurde getauscht. Aber es half alles nichts.

      Jetzt werde ich wechseln. Den Simplera wollte ich dann einfach nicht noch länger abwarten. Denn Bestandskunden hatten da leider das nachsehen. Schade Medtronic!!!

    • @crismo: Ich habe mich nun auch für die Ypsopump entschieden. Ich wollte von medtronic Angebote für die 780 und den Simplera haben für die Krankenkasse zur Übernahme der Kosten. Ausserdem wollte ich eine Zusicherung haben, dass ich den Simplera überhaupt bekomme. Nach einer Woche kam das Angebot für die 780 per Post, von einem Angebot für den Simplera kein Wort. Ich bin privat versichert und muss an medtronic zahlen und dann eine Erstattung von der Krankenkasse beantragen. Weil der Simplera mehr als das Doppelte vom Libre kostet, wollte ich das der Krankenkasse vorher offenlegen. Dann habe ich eine Mail an medtronic geschrieben, nach 2 Wochen keine Reaktion. Dann habe ich mich für die Ypsopump entschieden. Das Angebot kam am nächsten Tag per Mail. Das ist für mich Service! Jetzt warte ich auf Zustimmung der Krankenkasse und dann Tschüss medtronic. Schade, ich finde die Pumpen (seit 12 Jahren genutzt) gut.

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