- Bewegung
Praktische Tipps – damit Bewegung und Diabetes passen
5 Minuten
Bewegung und Sport können den Blutzucker ordentlich durcheinanderbringen – so sehr, dass manche Menschen mit Diabetes darauf verzichten oder Angst vor Unterzuckerungen entwickeln. Dabei hat Bewegung langfristig einen positiven Effekt auf den Diabetes. Praktische Tipps können helfen, ein abwechslungsreiches Leben mit Bewegung, Sport und vielseitigem Essen zu leben und dabei sicher, spontan und gelassen zu sein, wie Ivo Rettig auch aus eigener Erfahrung berichtet.
Mit der Diagnose Diabetes, vor allem Typ 1, gibt es plötzlich viele Faktoren, die man bei Essen, Bewegung und Sport, im Urlaub, bei der Arbeit, durch Hormon-Schwankungen und sogar beim Schlafen beachten sollte. Ich habe anfangs oft nicht verstanden, warum der Blutzucker auf einmal sinkt oder steigt und mich dem Diabetes ausgeliefert gefühlt.
Über den Autor
Ivo Rettig lebt seit 20 Jahren mit Diabetes und hat bereits über 40 Länder bereist und dabei die Alpen zu Fuß allein überquert. Neben Reisen liebt er Sport sowie Essen und führt ein freies selbstbestimmtes Leben mit Diabetes. Mit Dialetics, einer Lernplattform für Menschen mit Typ-1-Diabetes, will er anderen diese Erfahrung zugänglich machen.

Nach der Diagnose meines Typ-1-Diabetes im Jahr 2003 habe ich immer wieder Sätze gehört wie: „Durch Sport und Bewegung kannst du in den Unterzucker kommen. Unterzuckerungen können lebensgefährlich sein. Lass den Sport mal lieber für eine Weile sein.“
Diesen Rat erhielt ich sicher nicht mit böser Absicht, sondern um mich zu schützen und mir das Diabetes-Management bei Bewegung und Sport Schritt für Schritt sicher beibringen zu können. Dadurch habe ich aber den Eindruck gewonnen, wegen Diabetes keinen Sport mehr machen zu können. Das wollte ich so nicht akzeptieren.
Menschen mit Diabetes müssen keinen Leistungssport für positive Effekte auf den Blutzucker betreiben. Grundsätzlich kann Bewegung die Wirkung des Insulins bis zu 48 Stunden verbessern. Besonders kontinuierliche Bewegung über längere Zeit hat einen langanhaltenden Effekt.
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 3 Stunden, 51 Minuten
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!-
calvin240 antwortete vor 3 Stunden, 2 Minuten
Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
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uho1 antwortete vor 1 Stunde, 3 Minuten
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
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stephanie-haack postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Wochen, 1 Tag
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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