- Ernährung
Dinkel, Grünkern: für Abwechslung beim Essen
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Dinkelbrot, Grünkernfrikadellen, Dinkelbratlinge – Dinkel und Grünkern sind wieder in Mode, denn sie bringen Abwechslung in die Kochtöpfe und auf die Teller. Doch worin unterscheiden sie sich? Und eignen sich diese Getreide bei einer Zöliakie?
Dinkel ist mit dem Weizen eng verwandt; Grünkern ist Dinkel, der halbreif geerntet und dann getrocknet wurde. Weder Dinkel noch Grünkern sind glutenfrei.
Im Zuge der Vollwert- und vegetarisch-veganen Bewegung ist Dinkel mittlerweile wieder sehr gefragt. Dinkel lässt sich ganz ähnlich verarbeiten wie Weizen, in der Getreidemühle allerdings brauchen die Dinkelkörner einen extra Schälvorgang, weil die Spelzen sehr fest am Korn sitzen. Im Hinblick auf ihre Nährwerte sind Dinkel und Grünkern eiweißreich, enthalten Mineralien wie Eisen, Magnesium und Zink sowie die Vitamine A, B und E. In 19 g Dinkel oder Grünkern sind 12 g Kohlenhydrate enthalten.
Die oft olivgrünen Körner des Grünkerns schmecken würziger als Dinkel. Grünkern bietet sich zum Beispiel als Alternative zu Risotto-Reis, als Schrot in Aufläufen und Eintöpfen oder für vegetarische Sauce Bolognese an. Auch als vegetarische Grünkernfrikadelle aus gekochtem Grünkernschrot mit reichlich Kräutern, aromatischen Gewürzen (Pfeffer, Muskat, Chili und Kräutersalz), Knoblauch, Ei und etwas Quark ist das Korn sehr lecker.
Dinkel – ein Universalkorn
Wie Grünkern eignet sich Dinkel für eine Fülle an Gerichten. Kochen Sie dazu das ganze Korn mit der doppelten Menge Flüssigkeit kurz auf, und lassen Sie es dann rund 30 Minuten bei geringer Hitze köcheln. Gekochter Dinkelschrot lässt sich für Gemüsebratlinge und Brotaufstriche verwenden.
Dinkelmehl eignet sich prima als Grundlage für süße oder pikante Pfannkuchen, Spätzle und zum Backen von Brot, Brötchen und Kuchen. Jedoch sollten Dinkelteige nicht so intensiv und lange geknetet werden wie Weizenteige. Das Gebäck trocknet sonst schneller aus, insbesondere bei Verwendung von Dinkelvollkornmehl.
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Erschienen in: Diabetes-Journal, 2022; 71 (1) Seite 9
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123novesia postete ein Update vor 1 Tag
Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.
jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
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lena-schmidt postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche
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Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staatsexamen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena