- Leben mit Diabetes
Alles weg – was tun? Urlaub, Diabetes und der Diebstahl
2 Minuten

Die schönste Zeit des Jahres, der Urlaub: Man hat geplant, sich gefreut und plötzlich das … Die Tasche mit Medikamenten und/oder Insulin ist weg oder auch die nur kurz abgelegte Insulinpumpe oder das System zum kontinuierlichen Glukose-Messen (CGM). Was nun bzw. was tun?
Die Tasche wurde gestohlen, wo sich auch die Diabetes-Medikamente bzw. das Insulin befanden. Es ist ratsam, ein Foto (z. B. auf dem Smartphone) oder eine Notiz zu haben, wo man die Namen der Medikamente vermerkt hat. Hat man dies nicht, bleibt sicher nur ein Anruf zu Hause, sollte man die Namen nicht auswendig wissen. Wenn man in Deutschland Urlaub macht, besteht auch die Möglichkeit, seine Praxis anzurufen, um ein E-Rezept zu bekommen.
Falls auch die Versicherten-Karte entwendet wurde, hilft vielleicht der Gang in eine nahe Apotheke und eventuell der telefonische Kontakt mit der betreuenden Arzt-Praxis. Im Ausland sollte man im Hotel oder in einer Apotheke klären, wie man eine Verordnung bekommt.
Was tun, wenn im Urlaub Diabetes-Technologie oder Zubehör gestohlen wird?
Das CGM-Lesegerät oder das Smartphone wurde entwendet. Falls man noch Sensoren dabeihat, besteht die Möglichkeit, mit einem anderen Smartphone die App des jeweiligen Systems zu installieren und hiermit den Sensor zu starten. Sonst bleibt nur das Messen des Blutzuckers, mit dem eigenen Gerät oder einem neuen aus der Apotheke.
Tipps: Empfehlung für die Vorbereitung
- Insulin und Medikamente auf verschiedene Taschen aufteilen (Handgepäck)
- Blutzucker-Messgerät und Teststreifen mitnehmen (Haltbarkeit überprüfen)
- bei Pumpentherapie: mit der diabetologischen Praxis besprechen, wie man auf eine Pen-Therapie wechseln könnte und Schema erstellen, U100-Spritzen mitnehmen
- wichtige Informationen (Namen von Medikamenten und Insulin) sowie Telefonnummern notieren und in der Unterkunft hinterlegen
Die Insulinpumpe wurde entwendet. Man hat sie vielleicht nur kurz am Strand abgelegt … Der Diebstahl sollte der örtlichen Polizei sowie dem Hersteller der Insulinpumpe und der eigenen Versicherung gemeldet werden. Nur: Wie bekommt man jetzt sein Insulin? Wenn man keine Spritzen mit der Konzentration 100 Einheiten pro Milliliter (U 100) oder Insulinpens hat, bleibt auch hier nur, eine Apotheke oder Arzt-Praxis aufzusuchen und sich Insulinpens verordnen zu lassen.
Schwerpunkt: „Diabetes in schwierigen Lebenslagen“
- Alles weg – was tun? Urlaub, Diabetes und der Diebstahl
- Obdachlose Menschen mit Diabetes: Apotheker helfen
- Menschen mit Diabetes – aber ohne Papiere: Jeder hat ein Recht auf Behandlung
von Claudia Sahm
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mr postete ein Update vor 1 Tag, 22 Stunden
Hallo,
Ich bin neu hier.
Seit gut zwei Jahren Typ 1 Diabetikerin.
Ich würde mich gerne austauschenmulti postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Doppel-Diabetes vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo, hat hier noch jemand Doppeldiabetes (durch Corona verursacht oder warum auch immer)? Ich würde mich gerne austauschen.
olivers postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Hallo Zusammen!
Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
Liebe Grüße
Oliver- gunnar83 antwortete vor 5 Tagen, 4 Stunden
Hey Oliver, kannst mich gerne mal anschreiben. Viele Grüße
Gunnar - olivers antwortete vor 5 Tagen
@gunnar83: hallo, aktuell im Frankfurter Raum. Wir können aber gerne mal ein Treffen organisieren, zwecks Austausch.
Viele Grüße
Oliver - brandt antwortete vor 2 Tagen, 23 Stunden
Hallo Oliver, auch ich bin Typ 3c und würde mich gern mit dir ein wenig per Mail mit dir austauschen, wenn du magst. Bin vor 15 Jahren mit Kausch-Whipple auf “Verdacht” operiert worden – war aber kein Krebs, sondern “nur” eine Pankreatitis (AIP), also eine Fehldiagnose (hätte keiner OP bedurft, also kein Diabetes als Folge).




