Alles weg – was tun? Urlaub, Diabetes und der Diebstahl

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Alles weg – was tun? Urlaub, Diabetes und der Diebstahl | Foto: Alla – stock.adobe.com
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Alles weg – was tun? Urlaub, Diabetes und der Diebstahl

Die schönste Zeit des Jahres, der Urlaub: Man hat geplant, sich gefreut und plötzlich das … Die Tasche mit Medikamenten und/oder Insulin ist weg oder auch die nur kurz abgelegte Insulinpumpe oder das System zum kontinuierlichen Glukose-Messen (CGM). Was nun bzw. was tun?

Die Tasche wurde gestohlen, wo sich auch die Diabetes-Medikamente bzw. das Insulin befanden. Es ist ratsam, ein Foto (z. B. auf dem Smartphone) oder eine Notiz zu haben, wo man die Namen der Medikamente vermerkt hat. Hat man dies nicht, bleibt sicher nur ein Anruf zu Hause, sollte man die Namen nicht auswendig wissen. Wenn man in Deutschland Urlaub macht, besteht auch die Möglichkeit, seine Praxis anzurufen, um ein E-Rezept zu bekommen.

Falls auch die Versicherten-Karte entwendet wurde, hilft vielleicht der Gang in eine nahe Apotheke und eventuell der telefonische Kontakt mit der betreuenden Arzt-Praxis. Im Ausland sollte man im Hotel oder in einer Apotheke klären, wie man eine Verordnung bekommt.

Was tun, wenn im Urlaub Diabetes-Technologie oder Zubehör gestohlen wird?

Das CGM-Lesegerät oder das Smartphone wurde entwendet. Falls man noch Sensoren dabeihat, besteht die Möglichkeit, mit einem anderen Smartphone die App des jeweiligen Systems zu installieren und hiermit den Sensor zu starten. Sonst bleibt nur das Messen des Blutzuckers, mit dem eigenen Gerät oder einem neuen aus der Apotheke.

Tipps: Empfehlung für die Vorbereitung

  1. Insulin und Medikamente auf verschiedene Taschen aufteilen (Handgepäck)
  2. Blutzucker-Messgerät und Teststreifen mitnehmen (Haltbarkeit überprüfen)
  3. bei Pumpentherapie: mit der diabetologischen Praxis besprechen, wie man auf eine Pen-Therapie wechseln könnte und Schema erstellen, U100-Spritzen mitnehmen
  4. wichtige Informationen (Namen von Medikamenten und Insulin) sowie Telefonnummern notieren und in der Unterkunft hinterlegen

Die Insulinpumpe wurde entwendet. Man hat sie vielleicht nur kurz am Strand abgelegt … Der Diebstahl sollte der örtlichen Polizei sowie dem Hersteller der Insulinpumpe und der eigenen Versicherung gemeldet werden. Nur: Wie bekommt man jetzt sein Insulin? Wenn man keine Spritzen mit der Konzentration 100 Einheiten pro Milliliter (U 100) oder Insulinpens hat, bleibt auch hier nur, eine Apotheke oder Arzt-Praxis aufzusuchen und sich Insulinpens verordnen zu lassen.

Schwerpunkt „Diabetes in schwierigen Lebenslagen“


von Claudia Sahm

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  • Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 4 Tagen, 9 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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