DiaNet(t)-Treffen: Aktiv, laut, solidarisch mit der Diabetes-Community

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DiaNet(t)-Treffen: Aktiv, laut, solidarisch mit der Diabetes-Community | Foto: diabetesDE
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DiaNet(t)-Treffen: Aktiv, laut, solidarisch mit der Diabetes-Community

Etwa 50 Engagierte aus der Diabetes-Community trafen sich beim DiaNet(t)-Treffen der Social-Media-Kampagne #SagEsLaut #SagEsSolidarisch in Berlin. Das Thema des Zusammenkommens war dieses Mal „Stärke“.

Aktiv sein mit der Diabetes-Community und für die Diabetes-Community – das erlebt man in der Kampagne #SagEsLaut #SagEsSolidarisch der Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Deutlich zeigt sich dieses Engagement auch bei den DiaNet(t)-Treffen. Hier treffen sich Engagierte, die sich stark machen für die Bedürfnisse und Rechte von Menschen mit Diabetes.

DiaNet(t)-Treffen: Aktiv, laut, solidarisch mit der Diabetes-Community | Foto: MedTriX/Katrin Kraatz
Foto: MedTriX/Kraatz
DiaNet(t)-Treffen | Foto: MedTriX/Katrin Kraatz
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Reichweite 13 Millionen

Mitte März fand das diesjährige DiaNet(t) in Berlin statt, rund 50 Menschen mit unterschiedlichsten Diabetestypen waren dabei. Aber egal, welcher Typ: Das spielte in den lebhaften Diskussionen an den zwei Tagen keine Rolle – es war eben solidarisch. Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE, meinte denn auch zu Beginn: „Diese Kampagne lebt durch euch!“ Die Menschen posten auf Social-Media-Kanälen, was das Zeug hält. Im letzten Jahr erreichte die Kampagne eine Reichweite von 13 Millionen. „Wir können alle sehr stolz auf diese Community sein.“

Vielfältige Stärke

Das Thema des Treffens war dieses Mal „Stärke“. Und die hat jeder, denn Stärke hat viele Facetten. So gibt es die kognitive, die emotionale, die soziale Stärke, die Stärke für Gemeinwohl und Miteinander, die spirituelle und die schützende Stärke. Durch diese Vielfalt der Stärke „seid ihr alle stark“, machte Nicole Mattig-Fabian deutlich. Und diese „Stärke muss transportiert werden“, meinte Julia Walter von diabetesDE. Das tun die anwesenden „Lautsprecher innen und Lautsprecher“, wie die Kampagnen-Aktiven genannt werden. Aktuell gibt es 130 und es werden immer mehr. Viele sind in der Diabetes-Community bekannt, einige stellen sich in einem „Lautsprecher:innen-Booklet“ vor.

DiaNet(t)-Treffen: Aktiv, laut, solidarisch mit der Diabetes-Community | Foto: MedTriX/Katrin Kraatz
Foto: MedTriX/Katrin Kraatz

Groß werden – und nervig

Ziel der Kampagne ist, Themen ins politische Berlin zu tragen, die für Menschen mit Diabetes relevant sind. Da ist gemeinsames Handeln gut. „Wir müssen versuchen, groß zu werden – und nervig“, meinte Teilnehmerin Conny. Ein Community-Beirat kümmert sich um die Themen des jeweiligen Jahres. So befasste sich auch während des DiaNet(t), das unterstützt wurde von den Unternehmen Abbott und Sanofi, Norbert Kuster mit Folgeerkrankungen des Diabetes. Katrin Hellemann ging es um Kinder und Jugendliche mit Diabetes. Laura Heyns Thema war die Psyche. In Workshops zu diesen Themen ging es um Aufklärung, um Rechtliches, um die knappen Ressourcen im Gesundheitssystem, um kleine Hilfen mit großen Effekten. Laura machte dabei deutlich, dass die Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit wichtig ist: „Gib Diabetes ein Gesicht – wir sind viele!“

Jeder Post kann etwas bewirken

Dass die Menschen mit Diabetes und ihre Angehörigen laut werden, ist gut und sinnvoll. Darauf wies auch Politikberaterin Frederike Gramm hin: Jede Stimme, jeder Post, jede Veröffentlichung könne etwas bewirken. „Das ist gut, dass Politik nicht nur von oben gemacht wird. (…) Politische Einflussnahme beginnt nicht erst im Parlament.“ Dass gerade in der Gesundheitspolitik und besonders auch in der Diabetologie einiges zu tun ist, wurde in der anschließenden Diskussion und in der intensiven Gruppenarbeit klar. „Wer es schafft, ein Thema besonders sichtbar zu machen (…), bereitet dafür den politischen Boden.“

DiaNet(t)-Treffen: Aktiv, laut, solidarisch mit der Diabetes-Community | Foto: MedTriX/Katrin Kraatz
Foto: MedTriX/Katrin Kraatz

Superkräfte

Und welche Superkräfte, also Stärke, hatten die Anwesenden oder hätten sie gern? Da fielen Begriffe wie Kohlenhydrat-Blick, Voraussicht, Vertrauen in sich selbst, Mut, Kreativität, andere über Diabetes aufklären, weniger über das nachdenken, was andere sagen, mehr Gelassenheit, Menschen direkt ins Herz sprechen können – und ultimativ: Insulin produzieren. Wenn da nicht schon für viele etwas dabei ist… Übrigens: Wer Lust hat, kann gern auch selbst aktiv werden. Mehr dazu gibt es unter www.diabetes-stimme.de/lautsprecher-gesucht.


von Dr. Katrin Kraatz

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    Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.

    • Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.

      Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:

      Freestyle Libre 3 bzw. 3+
      Dexcom G7
      Dexcom G6 (noch)
      Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
      Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
      Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
      Accu-Chek Smartguide CGM
      Medtrum Touchcare Nano CGM

      Ich würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
      Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.

  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen

    Hallo,
    ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
    Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
    Thomas55

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