Kolumne „Fernweh“: Der Weg ist das Ziel

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Kolumne „Fernweh“: Der Weg ist das Ziel | Foto: Mark – stock.adobe.com
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Kolumne „Fernweh“: Der Weg ist das Ziel

Reisen und Laufen: Zwei Leidenschaften, die sich perfekt verbinden lassen. Neue Wege entdecken, sich treiben lassen und Erfahrungen sammeln – das macht jede Strecke zum kleinen Abenteuer, schreibt Susanne Löw in ihrer Kolumne „Fernweh“.

Reisen und Laufen: Das sind zwei meiner Leidenschaften und zugleich oft eine perfekte Win-win-Situation. Denn neue Laufstrecken zu erkunden – sei es am eigenen Wohnort, während eines Besuchs bei Freunden in einer anderen Stadt oder auch im Urlaub – bedient das Bedürfnis, das bei mir in derselben Schublade liegt wie Fernweh: Neugierde auf Neues.

Autorin Susanne Löw und ihre Kolumne Fernweh

Susanne Löw ist freie Journalistin und lebt in Hamburg. Die gebürtige Bayerin hat seit dem Jahr 2002 Typ-1-Diabetes und ist seitdem erst recht gern unterwegs. Über ihre weltweiten Erfahrungen mit „Zucker im Gepäck“ berichtet sie im Diabetes-Anker-Podcast.

In der Kolumne Fernweh schreibt sie in jeder Diabetes-Anker-Ausgabe über ihre Reise-Leidenschaft uns alles, was dazugehört.

Turnschuhe anziehen, loslaufen, andere Abzweigungen nehmen als sonst, sich auf unbekannten Wegen treiben lassen, Waldwegen folgen, gespannt sein, was sich hinter der nächsten Kurve verbirgt, oder auch mal unterwegs umdrehen müssen, weil eine Hecke den Weg versperrt: Toll, das gefällt mir! Und ist nicht Reisen letztlich genau das: sich auf Unbekanntes einlassen, sich überraschen lassen – und reicher an Erfahrungen zurückkehren?

Stöbern durch den Strecken-Speicher meiner Lauf-App

Während sich Reisende nach ihrer Rückkehr zu Hause gern durch ihre Fotos auf dem Smartphone wischen, um sich an den romantischen Sonnenuntergang am Strand, die architektonisch spannende Kirche oder die regionalen kulinarischen Spezialitäten zu erinnern, wische auch ich mich am Abend eines Tags mit Laufeinheit durch den Speicher meiner Lauf-App, die all meine Läufe aufzeichnet und dabei auch immer den Verlauf auf einer Karte darstellt:

Ja, genau, der Lauf in Berlin-Steglitz, der mich am Teltowkanal entlangführte – das war schön, ich habe irgendwann nur sehr lange auf eine Brücke gewartet, die mich wieder ans andere Ufer gebracht hat. Und oh, ich erinnere mich gut: der morgendliche Lauf in Büsum an der Nordseeküste, als es auf der ersten Hälfte unglaublich gut lief – und als mich auf dem Rückweg der Gegenwind hat ordentlich kämpfen lassen.

Wenn der Zuckerwert beim Training brav mitläuft und dann auch noch genauso gut im Ziel ankommt, ist das Erlebnis natürlich umso schöner. Den Verlauf des Gewebezuckers zeichnet meine Lauf-App übrigens auch auf. Neben der Statistik in der Lauf-App vermerke ich auch meist in den Aufzeichnungen meines kontinuierlichen Glukose-Messsystems meine Sporteinheiten und notiere mir parallel, wie ich die Therapie vorher, währenddessen oder hinterher angepasst habe. So kann ich (hoffentlich) die Zuckerwerte immer besser ins Training mitnehmen. Das ist nerdig? Und wenn schon. Ich finde, das dürfen Leidenschaften durchaus sein.


von Susanne Löw

Erschienen in: Diabetes-Anker, 2024; 72 (11) Seite 82

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  • uho1 postete ein Update vor 2 Tagen, 18 Stunden

    Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?

  • diahexe postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen

    Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?

    • Liebe diahexe,
      Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
      Viele Grüße
      Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion

    • @gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.

  • ckmmueller postete ein Update vor 2 Wochen

    Ich habe ein Riesenproblem mit den Sensoren Guardian 4 von Medtronic. Es klappt nicht. Transmitter neu, aber auch das hilft nicht. Fast jeder Sensor braucht 2 Stunden, normale Wartezeit, dann beginnt er zu aktualisieren …. Nix passiert, außer das mein BZ unkontrolliert ansteigt. Vorletzte Woche über 400, letzte Woche hatte ich BZ 510 – ein Wert, den ich über 25 Jahre nicht mehr hatte. Ich bin sehr verzweifelt, weil es mit CGM von Medtronic nicht funktioniert. Gerade warte ich mal wieder darauf, dass der neue Sensor arbeitet. Heute habe ich mich über ChatGPT über andere Pumpen und Sensoren informiert. Tandem und Dexcom 7 soll gut sein und die Wartezeit des Sensors braucht nur 30 minuten. Kennt sich jemand damit aus? Hat ähnliche Probleme mit Medtronic wie ich? Dank für Antworten / Infos

    • Hallo, ich habe ein ähnliches Problem gehabt. Samstags neuen Sensor gesetzt, hat nach 2 Stunden aktualisiert, lief dann ein paar Stunden, wieder aktualisiert und dann aufgefordert den Sensor zu wechseln. Bis Montag hatte ich dann 4!Sensoren verbraucht. Habe dann einen neuen Transmitter geben lassen und eine völlig neue Einstichstelle gewählt. Danach ging es. Mein neustes Problem ist, dass sich meine Pumpe und mein Smartphone dauernd entkoppelt und sich dann stundenlang nicht mehr koppeln lassen. Manchmal muss ich dann die App neu laden bis es wieder funktioniert.

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