- Leben mit Diabetes
Aus der Community: Viele Tipps für ein gutes Leben
3 Minuten

Welche Tipps würden Menschen mit Diabetes anderen Betroffenen geben für eine gute Lebensqualität? Die vielen wertvollen Tipps und die Offenheit in der Umfrage dazu waren begeisternd. Hier einige Beispiele – als Anregung für das eigene Leben?!
1. Das Leben nicht aus dem Blick verlieren
Viele betonen, wie wichtig es ist, sich immer wieder zu vergegenwärtigen, dass die Diabetestherapie das Ziel hat, ein gesundes und gutes Leben zu ermöglichen:
- „Sich durch den Diabetes nicht entmutigen zu lassen und seinen eigenen Weg zu gehen.“
- „Versuchen, den Diabetes nicht das Leben bestimmen zu lassen, damit leben.“
- „Sich vom Diabetes nicht unnötig einschränken zu lassen. Nehmt ihn ernst, kümmert Euch drum, aber lasst ihn auch nicht Euer Leben dominieren.“
2. Dranbleiben!
24/7/365 – so wird die Therapie des Diabetes auch bezeichnet. Urlaub vom Diabetes ist nicht möglich, sondern man muss sich tagtäglich aufs Neue um ihn kümmern:
- „Probleme nicht als Fehler zu sehen, sondern als Erfahrung.“
- „Nicht zu viel wollen … wir sind Menschen, keine Maschinen.“
- „Tolerant mit sich selbst sein.“
3. Gutes Diabetesteam
Gerade weil man in der Diabetestherapie oft auf sich allein gestellt ist, ist es auch wichtig, ein gutes Diabetesteam zu haben, das unterstützt, Ratschläge gibt, Schulungen anbietet und über alles Neue gut Bescheid weiß:
- „Wichtig ist, ein gutes Diabetesteam hinter sich zu haben.“
- „Immer mal wieder den Fachmann fragen.“
- „Schulungen, Schulungen, Schulungen.“
- „Austausch mit anderen (dem Diabetesteam) und manchmal Reset.“
4. An sich glauben
Grundvoraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben mit Diabetes sind Wissen und Fertigkeiten für die Therapie:
- „Akzeptieren, dass jeder Tag anders ist. Mut zum eigenen Management, das kann einem kein Diabetologe abnehmen.“
6. Du bist nicht allein
Der Austausch mit anderen Betroffenen ist ein Tipp, der häufig geäußert wurde:
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thomas55 postete ein Update vor 1 Tag, 14 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Tagen, 7 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?- ole-t1 antwortete vor 9 Stunden, 50 Minuten
Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße
lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 2 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
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