- Eltern und Kind
Warum Konsequenz in der Erziehung wichtig ist –
8 Minuten
Konsequent zu erziehen, meint heute: verlässlich zu handeln, damit ein Kind angstfrei lernen und sich entwickeln kann. Prof. Karin Lange erläutert die Grundlagen des Lernens und die Fertigkeiten, über die ein Kind mit Diabetes verfügen sollte. Sie zeigt zudem auf, wie Eltern ihrem Kind helfen können, sicher und mit Selbstvertrauen die Welt zu entdecken und kreative Lösungen zu finden.
Mit dem Wort Konsequenz verbinden manche Eltern zunächst nur den Gedanken, ihrem Kind etwas streng zu verbieten oder seine Freiheit einzuschränken – also nichts, was wirklich Freu(n)de macht. Vor dem Hintergrund neuer Erkenntnisse zur Hirnentwicklung und zur Kinderpsychologie wird das Gegenteil deutlich: Kinder benötigen eine konsequente, d. h. liebevolle, verlässliche Betreuung und Anleitung, die klaren, verständlichen Regeln folgt.
Diese vermittelt Kindern ein Gefühl der Sicherheit, das ihnen ermöglicht, ohne Angst zu lernen und sich zu einer stabilen Persönlichkeit zu entwickeln, die mit anderen Menschen gut zurechtkommen kann, soziale Kompetenz zeigt und Stress und Frustrationen gewachsen ist.
Hirnentwicklung: Kinder als geborene Forscher
In keiner Phase des Lebens sind wir Menschen interessierter und offener für neue Erfahrungen als in der frühen Kindheit. Bereits Neugeborene versuchen, die Eindrücke, die ihnen ihre Umwelt vermittelt, einzuordnen und Signale der Mutter zu erkennen. Sie reagieren auf Geräusche und bereits nach wenigen Wochen kann man feststellen, wie sehr sich ein Kind freut, wenn es etwas herausgefunden hat, z. B. einer Rassel ein Geräusch zu entlocken. Man geht heute davon aus, dass der Wunsch, die Welt zu erkunden und zu lernen, in unserem Erbgut als Programm verankert ist.
Die Abbildung 1 zur Hirnentwicklung zeigt, dass erste wichtige Entwicklungsschritte bereits vor der Geburt stattfinden, insgesamt ist das Gehirn Neugeborener aber noch relativ unfertig. Zwar funktioniert schon die Atmung, der Herzschlag wird gesteuert, aber die allermeisten Fertigkeiten, die für das weitere Leben erforderlich sind, muss ein Kind erst Schritt für Schritt erlernen. Wir Erwachsenen haben die Aufgabe, ihm dabei zu helfen, Orientierung zu geben und es vor Gefahren zu schützen. Konsequentes Verhalten, d. h. vorhersehbare Reaktionen, wenn ein Kind Kontakt mit seinen Eltern aufnimmt, etwas möchte oder erprobt, hilft ihm, sich in der noch fremden Welt zu orientieren, Wissen aufzubauen und sich zunehmend sicher zu fühlen.
Neurale Verknüpfungen wachsen durch wiederholte Übungen
Dieses neu erworbene Wissen über die Welt wird bei uns Menschen in der Großhirnrinde in Form von komplexen Beziehungen zwischen unzähligen Nervenzellen gespeichert. Innerhalb des ersten Lebensjahres verdreifacht sich das Volumen dieses Hirnareals, und auch danach kommt es bis ins frühe Erwachsenenalter zu Erweiterungen und Veränderungen. Es werden immer wieder neue Nervenzellen gebildet, vor allem aber unübersehbar viele, immer dichtere Verbindungen zwischen den Zellen aufgebaut. Die Verbindungen zwischen Nervenzellen, die im Alltag immer wieder genutzt werden, gewinnen an Stärke und stabilisieren sich. Dieser Effekt zeigt sich z. B. nach wiederholtem Üben von Bewegungsabläufen oder Sprache.
Dagegen werden Verbindungen, die nicht genutzt werden, mit der Zeit wieder abgebaut. Fertigkeiten, die ein Kind einmal in den ersten Lebensjahren erworben hat, z. B. eine zweite Sprache, verschwinden wieder, wenn sie nicht bis ins Erwachsenenalter beibehalten und geübt werden. Der US-amerikanische Hirnforscher Jay Giedd formulierte dazu: “Use it, or lose it” (Gebrauche deine Fähigkeiten oder du verlierst sie wieder.).
Die Sprachentwicklung ist ein faszinierendes Beispiel dafür, wie schnell und effektiv Kleinkinder jede beliebige Sprache als “Muttersprache” innerhalb von wenigen Jahren erlernen können. Später, jenseits der Pubertät, wird dies trotz größter Mühe kaum noch möglich sein. Eltern haben in dieser Phase der hohen Plastizität des Gehirns ihres Kindes die Aufgabe, richtige Inhalte und Fertigkeiten auszuwählen, die es ihrem Kind lebenslang ermöglichen, in unserer Welt gut zurechtzukommen. Dazu zählen die Förderung der Sprache, der körperlichen Beweglichkeit ebenso wie der Freude am Entdecken und dem freundlichen Umgang mit anderen Menschen.
Was treibt Kinder zum Lernen an?
Die Lust am Entdecken begründete der bekannte Erkenntnistheoretiker Jean Piaget bereits Mitte des letzten Jahrhunderts mit dem Prinzip der sogenannten Äquilibration, d. h. dem angeborenen Streben nach einem Gleichgewicht zwischen dem gespeicherten Wissen über die Welt und den Erfahrungen, die gerade mit der Umwelt gemacht werden. Um sich gut in der Welt orientieren und sicher fühlen zu können, sollten die Verschaltungsmuster der unzähligen Nervenzellen im Gehirn so sein, dass aktuelle Erlebnisse immer besser und schneller verstanden werden können.
Wenn ein Kind in einer neuen, unbekannten Situation nach Erklärungen oder Lösungen sucht, greift es zunächst auf seine Vorkenntnisse zurück, d. h. die vorhandenen Verschaltungen der Nervenzellen in seinem Gehirn. Reichen diese nicht aus, sucht es nach Alternativen. Sind diese erfolgreich, lernt sie das Kind sehr schnell und erweitert damit die Verschaltung seiner Nervenzellen. Während der Lösungssuche ist das Gehirn in einem Zustand der Unruhe und Spannung. Dieser löst sich auf, wenn eine passende Antwort oder Aktivität gefunden wird.
Die Erfahrung von Erfolg und damit auch die “Entspannung” im Gehirn wirkt über die Freisetzung von Botenstoffen in anderen Hirn-arealen als intensive positive Belohnung. Das glückliche Strahlen eines Kleinkindes, das es nach vielen Mühen endlich geschafft hat, sich selbst aufzurichten, zeigt die Intensität, mit der das menschliche Belohnungssystem uns alle zu neuen Erfahrungen antreibt.
Welche Fertigkeiten benötigt ein Kind mit Diabetes besonders?
Unter den heutigen modernen Diabetestherapien kommt es trotz aller technischen Fortschritte immer noch darauf an, dass Betroffene ihre Therapie bewusst überwachen und steuern, Risiken einschätzen und mit Frustrationen durch schwankende Werte gelassen umgehen können. Die dafür erforderlichen geistigen Fähigkeiten – man nennt sie auch strategische und Problemlösekompetenzen, kognitive Flexibilität, Impulskontrolle und Frustrationstoleranz – sind in unserer heutigen komplizierten und sich schnell ändernden Gesellschaft für alle Menschen unverzichtbar. Kinder mit Diabetes sind aber besonders darauf angewiesen, dass ihre Eltern sie unterstützen, diese Fertigkeiten und damit die entsprechenden Hirnareale als Grundlage für ein erfolgreiches Leben mit der Stoffwechselstörung zu entwickeln.
Diese als exekutive Hirnfunktionen beschriebenen Fertigkeiten werden einem Areal der Großhirnrinde zugeordnet, das im vorderen Stirnbereich liegt, dem so genannten präfrontalen Kortex. Hier werden einmal erworbene und gespeicherte Kenntnisse zusammengetragen, verarbeitet, Risiken abgewogen und damit letztlich das Verhalten gesteuert, z. B. ob ein Insulinbolus abgegeben oder vergessen wird, Süßigkeiten unbedacht genascht oder Blutzuckerkontrollen sorgfältig durchgeführt werden. Im Vorschulalter übernehmen die Eltern noch diese Aufgaben für ihre Kinder mit Diabetes. Sobald diese aber das Elternhaus auch nur für wenige Stunden verlassen, sind die exekutiven Funktionen bereits unverzichtbar.
Die aktuelle Hirnforschung mit bildgebenden Verfahren zeigt, dass sich die Region des präfrontalen Kortex am langsamsten entwickelt und besonders stark durch Erfahrungen, d. h. durch Lernen, geprägt wird. Damit kommt der Erziehung und den Einflüssen der Umwelt beim Aufbau dieses Hirnareals und damit der Persönlichkeit eines Kindes eine besondere Bedeutung zu.
Exekutive Funktionen fördern – aber wie?
Die exekutiven Hirnfunktionen sind für Kinder mit Diabetes wichtig, sobald sie auch einmal allein unterwegs sind. Ihr Aufbau kann durch Umwelteinflüsse und Lernen beeinflusst werden.
Die Grundlagen für diese Fertigkeiten werden bereits im Säuglingsalter im engen (körperlichen) Zusammensein mit der Mutter und dem Vater gelegt. Im Kontakt mit den Eltern erlebt das Kind, wie es auf andere Menschen wirkt, welche Reaktionen es hervorrufen kann, es wird beruhigt, wenn es sich erschreckt und Angst hat. Vorhersehbares – also konsequentes – elterliches Verhalten stärkt die Selbstwahrnehmung des Kindes und prägt über eine sichere emotionale Bindung seine seelische Stabilität.
Diese ist wiederum die Grundlage dafür, dass ein Kind seine Umgebung nach und nach erobern und sich ohne Angst vor Bindungsverlust erproben kann. Es lernt, dass es in seiner begrenzten Welt etwas beeinflussen, steuern und kontrollieren kann. Außerdem kann es seine Umgebung – Geräusche, Gerüche, Geschmack und viele andere Eindrücke – zunehmend besser einordnen. Aus all diesen Erfahrungen erwächst schon früh ein erster Eindruck von Selbstwirksamkeit – die Grundlage für eine seelisch stabile Persönlichkeit.
Demgegenüber werden Kinder schnell verunsichert, wenn sie bei gleichem Verhalten auf unterschiedliche Reaktionen stoßen, weil zu viele Erwachsene sie nach ganz unterschiedlichen Regeln betreuen und mal mit Zuwendung, mal abweisend oder gar nicht reagieren. Kinder werden dadurch schnell verunsichert und reagieren passiv und ängstlich.
Für Kindergartenkinder
Im Kindergartenalter, etwa zwischen dem 3. und 6. Lebensjahr, vollzieht sich ein weiterer großer Entwicklungsschritt: Zwei- bis Dreijährige erkennen sich selbst als Person und damit auch die eigenen Wünsche und Ziele. Sie wollen sich erproben, bestätigen und versuchen oft, sich mit aller Kraft durchzusetzen. Eltern haben hier die Aufgabe, ihre Kinder durch konsequente Regeln vor Gefahren zu schützen, ohne deren Tatendrang zu sehr einzugrenzen oder die Kinder zu entmutigen.
Dazu sollten sich Eltern zunächst überlegen, wo sie wirklich Grenzen setzen oder Regeln einführen wollen und müssen. Manchmal ist hier weniger mehr. Einmal festgelegte Regeln sollten sie konsequent einfordern und vorleben, z. B. beim Anschnallen im Auto, an der roten Ampel, beim Zähneputzen, bei Süßigkeiten, bei der Insulingabe oder beim Blutzuckermessen.
Kinder in diesem Alter lernen durch Erfahrung, d. h. durch Anerkennung der Eltern für richtiges Verhalten, aber auch durch unangenehme Konsequenzen, wenn wichtige Regeln nicht befolgt wurden. Dies stellt viele Eltern vor große Herausforderungen: Welche Regeln sind wirklich wichtig? Welche Regeln versteht mein Kind? Was tun wir, wenn es sich nicht an die Regeln hält? Und was passiert, wenn es mit der Konsequenz nicht klappt? In Elterntrainings, z. B. auch im DELFIN-Programm für Eltern von Kindern mit Typ-1-Diabetes, lernen Mütter und Väter, darauf persönlich passende Antworten zu finden. Ein einfaches Patentrezept gibt es hier leider nicht.
Zunächst sollten sich Eltern selbst klarmachen, dass nicht jeder Wunsch ihres Kindes erfüllt werden kann und Tränen der Enttäuschung oder Wut in diesem Alter nicht immer vermieden werden können. Es gehört zum normalen Entwicklungsprozess, dass Kinder lernen, mit Enttäuschungen umzugehen und sich selbst wieder zu beruhigen. Wenn Eltern meinen, dass ihr Kind niemals enttäuscht oder frustriert sein soll, fördern sie nur dessen unbegrenzten und letztlich gefährlichen Egoismus.
Regeln für Vorschulkinder
Regeln für Vorschulkinder sollten einfach sein und einer altersgemäßen Logik entsprechen. Es muss ein klares “Ja” und ein klares “Nein” geben, ein “Vielleicht unter bestimmten Umständen” können Vorschulkinder nicht verstehen. Wenn Kinder die Regeln konsequent umsetzen, z. B. immer Traubenzucker dabeihaben, sollte dies anerkannt werden – und nicht nur mit Konsequenzen gedroht werden, wenn etwas vergessen wurde. Am besten lernen Kinder durch Erfolgserlebnisse und das Gefühl, etwas selbst geschafft zu haben – durch die Erfahrung von Selbstwirksamkeit.
Ebenso wie einige klare Verbote brauchen Kinder aber auch Anregungen, wie sie sich selbst entfalten und Bestätigung finden können.
Altersgemäße Aufgaben
Dazu können ihnen die Eltern altersgemäße Aufgaben stellen, mit ihnen üben, Schritt für Schritt Probleme anzugehen und kreative Lösungen zu finden. Die Aufgaben sollten sich an den Fähigkeiten des Kindes orientieren und realistische Ziele einschließen, die das Kind auch mit etwas Anstrengung erreichen kann.
Die Lösung einer Aufgabe, z. B. einen Insulinkatheter gemeinsam setzen, kann manchmal etwas dauern, Geduld auf beiden Seiten erfordern und nicht immer gleich zu optimalen Ergebnissen führen. Auf jeden Fall werden damit die Problemlösefähigkeit, die Kreativität, das Selbstbewusstsein und die Frustrationstoleranz des Kindes unterstützt.
Eltern, die ihrem Kind dagegen alle Hürden aus dem Weg räumen, z. B. den Katheter schnell selbst setzen und eine Belohnung versprechen, wenn das Kind kein Theater macht, verhindern Erfolgserlebnisse ihres Kindes und notwendige Lernprozesse. Dafür unterstützen sie ein Gefühl der Hilflosigkeit und Selbstbezogenheit und behindern die altersgemäße emotionale Entwicklung.
Unerlässlich: mit anderen Alltag erfahren
Die Fähigkeit zur Problemlösung, die geistige Flexibilität und die Frustrationstoleranz entwickeln und verbessern sich nur durch eigene Erfahrungen im Alltag zusammen mit Gleichaltrigen, Geschwistern und vor allem bei gemeinsamen Aktivitäten mit Eltern und anderen Erwachsenen.
Passiver Zeitvertreib (langer Medienkonsum!) hält Kinder dagegen von diesen wichtigen Erfahrungen der eigenen Kompetenz und im Umgang mit anderen ab. Die Fertigkeiten bilden sich zurück, und Kindern fällt es immer schwerer, sich in der Gruppe Gleichaltriger wohl zu fühlen. Ebenso nehmen die Konzentrationsfähigkeit, Stressstabilität und die Eigenmotivation ab.
Eltern, die ihren Kindern verlässlich – konsequent – als Vorbild dienen, ihnen Werte und Halt vermitteln und sie einfühlsam auf dem Weg in die selbstständige Lösung von Aufgaben und Problem unterstützen, schaffen die Basis für eine gute Entwicklung der Hirnareale, die später zur Bewältigung des Lebens (mit Diabetes) dringend erforderlich sind.
Fazit
Kinder brauchen Konsequenz – also eine liebevolle, verlässliche Anleitung, die klaren, verständlichen Regeln folgt. So können sie ohne Angst lernen; Babys und Kleinkinder können ihrer angeborenen Entdeckungslust folgen.
Vor allem in den ersten Lebensjahren entwickelt sich das Gehirn schnell; Eltern sollten ihrem Kind in dieser Zeit Orientierung geben. Kinder mit Diabetes sind besonders darauf angewiesen, dass ihre Eltern es bei der Entwicklung von Problemlösekompetenzen, kognitiver Flexibilität, Impulskontrolle und Frustrationstoleranz unterstützen.
Konsequentes (vorhersehbares) Verhalten stärkt die Selbstwahrnehmung des Kindes und seine seelische Stabilität und lässt es Selbstwirksamkeit erfahren. Die Basis dafür wird schon im Säuglingsalter gelegt. Im Kindergartenalter helfen Grenzen und Regeln, um zu lernen, mit Enttäuschungen umzugehen.
Altersgemäße Aufgaben unterstützen Problemlösefähigkeit, Kreativität, Selbstbewusstsein und Frustrationstoleranz. Auch der Umgang mit Gleichaltrigen und Erwachsenen ist wichtig. All dies bereitet auf die Bewältigung des Lebens (mit Diabetes) vor.
Erschienen in zwei Teilen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2015; 8 (3 und 4) Seite 12-14 bzw. 12-13
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄
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bloodychaos postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.
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ole-t1 antwortete vor 2 Wochen, 2 Tagen
Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.
Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:
Freestyle Libre 3 bzw. 3+
Dexcom G7
Dexcom G6 (noch)
Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
Accu-Chek Smartguide CGM
Medtrum Touchcare Nano CGMIch würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.
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thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 2 Tagen
Hallo,
ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
Thomas55
