- Soziales und Recht
Aufklären über Diabetes am Weltdiabetestag
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Aufmerksam zu machen auf die steigenden Zahlen von Menschen mit Diabetes – das ist eins der Ziele des Weltdiabetestags am 14. November. Viele Veranstaltungen dazu gibt es deshalb an diesem Tag und im ganzen “Diabetes-Monat” November – in Deutschland und weltweit.
Wie viel wissen Menschen über Diabetes? Experten wissen meist eine Menge, Menschen mit Diabetes auch recht viel. Aber hört man sich in der Allgemeinbevölkerung um, ist das Wissen dort oft nicht sehr groß. Das zeigt sich auch in der Literatur, in Film und Fernsehen und im Internet.
Diabetis? Nein, Diabetes!
Ein typischer Fehler, mit dem das Unwissen beginnt, ist “die Diabetis”, denn es heißt natürlich “der Diabetes”. Klassisch ist auch die Insulin-Injektion bei einer Unterzuckerung: Hier sind die Regisseure und Filmemacher eindeutig nicht richtig informiert – Traubenzucker, Saft oder Gummibärchen täten hier eindeutig den besseren Dienst, um die Glukosewerte wieder in normale Bereiche zu bringen. Mit solchen Beispielen ließe sich die Liste fortsetzen …
Weltweiter Aktionstag
Um Menschen aufmerksam zu machen auf das Thema Diabetes und ihnen Informationen und Aufklärung zu bieten, wurde im Jahr 1991 von der Internationalen Diabetes-Föderation (IDF) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) der Weltdiabetestag als Aktionstag eingeführt. Auf der ganzen Erde geht es an diesem Tag, dem 14. November, darum, auf die weltweit steigenden Zahlen an Menschen mit Diabetes aufmerksam zu machen. Der 14. November ist der Geburtstag von Sir Frederick Banting, der 1921 zusammen mit Charles Best das Insulin entdeckte.
Poster und mehr von der IDF
Damit jeder, der sich mit dem Thema befasst, selbst aktiv werden kann, bietet die IDF auf ihrer Internetseite Informations-Material zum Herunterladen, zum Beispiel Plakate wie die rechts abgebildeten. Verfügbar sind sie nur in den Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch und Chinesisch, aber die Bilder sprechen für sich. Es geht um Aktivitäten zum Minimieren des Risikos, das Erkennen der Symptome, die richtige medizinische Versorgung und den Zugang zu Hilfsmitteln und Medikamenten. Hier findet man die Poster: worlddiabetesday.org/resources/wdd2021-23/posters.
Der blaue Kreis – Symbol für Diabetes
Ein Symbol für den Diabetes ist der blaue Kreis, oder international der “Blue Circle”. Er steht für die globale Diabetes-Community. Bislang ist er relativ unbekannt – aber jeder hat die Möglichkeit, ihn bekannter zu machen und damit auf Diabetes und seine Folgen aufmerksam zu machen. Unter worlddiabetesday.org/resources/wdd2021-23/blue-circle-selfie-app gibt es eine App dafür.
Weltdiabetestag in Deutschland
Auch in Deutschland finden am 14. November und am Sonntag davor, dem 12. November, viele Veranstaltungen rund um das Thema Diabetes statt. Die zentrale Veranstaltung, den Digitalen Weltdiabetestag am 12. November, gibt es online unter www.weltdiabetestag.de. Am 14. November kommt dann die Community zu Wort (weitere Informationen siehe Kasten rechts und Seiten 28 und 56).
Weltdiabetestag 2023: die Veranstaltungen
- 12. November: diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe veranstaltet einen Digitalen Patiententag mit wissenschaftlich-medizinischen Experten-Vorträgen, eröffnet von Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach mit einer Video-Grußbotschaft. Anschließend gibt es ein Themen-Special des Diabetes-Journals.
- 14. November: Der internationale #docday° von #dedoc°, der Deutschen Diabetes Online Community, beginnt um 16 Uhr, der deutsche #docday° startet zur Primetime um 20 Uhr.
- www.weltdiabetestag.de: Hier finden Menschen mit Diabetes, Angehörige und Interessierte direkten Zugang zu den Livestreams und Aufzeichnungen des Virtuellen Weltdiabetestags und aller wichtigen Veranstaltungen im Diabetes-Monat November.
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2023; 72 (11) Seite 10-11
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 3 Tagen, 11 Stunden
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!-
calvin240 antwortete vor 3 Tagen, 11 Stunden
Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
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uho1 antwortete vor 3 Tagen, 9 Stunden
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
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calvin240 antwortete vor 2 Tagen, 5 Stunden
@uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
Liebe Grüße
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stephanie-haack postete ein Update vor 3 Wochen, 4 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 4 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Wochen, 4 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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