Beruf, Führerschein, Versicherungen: Wann soll man den Diabetes angeben, wann nicht?

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Beruf, Führerschein, Versicherungen: Wann soll man den Diabetes nennen, wann nicht? | Foto: contrastwerkstatt – stock.adobe.com
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Beruf, Führerschein, Versicherungen: Wann soll man den Diabetes angeben, wann nicht?

Soll man den Diabetes immer angeben oder lieber nicht? Etwa im Beruf, beim Führerschein-Antrag oder gegenüber Versicherungen? Das unterscheidet sich von Situation zu Situation. Rechtsanwalt Oliver Ebert erklärt, wann worauf zu achten ist.

Etwa jeder vierte Deutsche lebt mit einer chronischen Erkrankung – sei es Diabetes, Rheuma, Depression oder eine andere dauerhafte Einschränkung der Gesundheit. Viele Betroffene stehen dabei vor der schwierigen Entscheidung: Sollte man immer offen mit der Erkrankung umgehen – oder diese manchmal lieber für sich behalten?

Für den Diabetes kann ein Überblick über die wichtigsten rechtlichen Aspekte bei der Entscheidung helfen.

Beispiel für eine freiwillige Angabe: Hier kann man die Frage unbeantwortet lassen. Nicht zulässig wäre es, die Frage wahrheitswidrig mit „nein“ zu beantworten.

Beispiel für eine Pflichtangabe: Hier muss der Diabetes angegeben werden.

Eine Ausnahme besteht nur, wenn eine Krankheit die Eignung für die konkrete Tätigkeit massiv beeinträchtigt oder ein Gesundheitsrisiko für andere darstellt. Der Diabetes hat jedoch meist keine solchen gravierenden Auswirkungen, denn dank neuer Möglichkeiten, wie die kontinuierliche Glukose-Messung, lassen sich die Risiken gut beherrschen. Im Bewerbungsgespräch besteht daher grundsätzlich keine Pflicht, den Diabetes mitzuteilen.

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  • tako111 postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

  • moira postete ein Update vor 3 Wochen, 4 Tagen

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

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