Beruf, Führerschein, Versicherungen: Wann soll man den Diabetes angeben, wann nicht?

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Beruf, Führerschein, Versicherungen: Wann soll man den Diabetes nennen, wann nicht? | Foto: contrastwerkstatt – stock.adobe.com
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Beruf, Führerschein, Versicherungen: Wann soll man den Diabetes angeben, wann nicht?

Soll man den Diabetes immer angeben oder lieber nicht? Etwa im Beruf, beim Führerschein-Antrag oder gegenüber Versicherungen? Das unterscheidet sich von Situation zu Situation. Rechtsanwalt Oliver Ebert erklärt, wann worauf zu achten ist.

Etwa jeder vierte Deutsche lebt mit einer chronischen Erkrankung – sei es Diabetes, Rheuma, Depression oder eine andere dauerhafte Einschränkung der Gesundheit. Viele Betroffene stehen dabei vor der schwierigen Entscheidung: Sollte man immer offen mit der Erkrankung umgehen – oder diese manchmal lieber für sich behalten?

Für den Diabetes kann ein Überblick über die wichtigsten rechtlichen Aspekte bei der Entscheidung helfen.

Beispiel für eine freiwillige Angabe: Hier kann man die Frage unbeantwortet lassen. Nicht zulässig wäre es, die Frage wahrheitswidrig mit „nein“ zu beantworten.

Beispiel für eine Pflichtangabe: Hier muss der Diabetes angegeben werden.

Eine Ausnahme besteht nur, wenn eine Krankheit die Eignung für die konkrete Tätigkeit massiv beeinträchtigt oder ein Gesundheitsrisiko für andere darstellt. Der Diabetes hat jedoch meist keine solchen gravierenden Auswirkungen, denn dank neuer Möglichkeiten, wie die kontinuierliche Glukose-Messung, lassen sich die Risiken gut beherrschen. Im Bewerbungsgespräch besteht daher grundsätzlich keine Pflicht, den Diabetes mitzuteilen.

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  • uho1 postete ein Update vor 8 Stunden, 8 Minuten

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂