Diabetes im Alltag und im Berufsleben: Noch immer Vorurteile und Einschränkungen

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Diabetes im Alltag und im Berufsleben: Noch immer Vorurteile und Einschränkungen | Foto: Lenka Misincova – stock.adobe.com
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Diabetes im Alltag und im Berufsleben: Noch immer Vorurteile und Einschränkungen

Die Diagnose Diabetes greift auf vielfältige Weise in das Leben ein. Die Krankheit bringt nicht nur aufgrund der medizinischen bzw. körperlichen Auswirkungen ziemliche Einschnitte. Auch im Alltag und Berufsleben kann der Diabetes erhebliche Auswirkungen auf die Betroffenen haben.

Die Wahrnehmung von Menschen mit Diabetes im Berufsleben hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend gewandelt. Früher galten Menschen mit Diabetes für viele Berufe und Tätigkeiten als ungeeignet. Heute gibt es nur noch in wenigen Ausnahmefällen berufliche Einschränkungen aufgrund von Diabetes, denn bei den arbeitsmedizinischen Tauglichkeits-Untersuchungen wird inzwischen eine risikobasierte Bewertung vorgenommen.

Vorbehalte oder Einschränkungen wegen eines Diabetes sind daher nur selten ausreichend begründbar. Daher berichten Menschen mit Diabetes immer seltener, dass ihre Bewerbungen aufgrund ihrer Erkrankung erfolglos blieben, obwohl sie alle anderen Voraussetzungen für den gewünschten Arbeitsplatz erfüllten. Selbst für eine Verbeamtung stellt die Erkrankung mittlerweile kein grundsätzliches Hindernis mehr dar.

Dies unterstreicht den umfassenden Wandel in der beruflichen Integration von Menschen mit Diabetes: Durch neue Möglichkeiten wie kontinuierliches Glukose-Messen (CGM), Insulinpumpen und Systeme zur automatisierten Insulin-­Dosierung (AID) sowie moderne Insuline lassen sich die mit dem Diabetes verbundenen Risiken in der Regel auf ein akzeptables Maß senken. Dann gibt es eigentlich keinen Grund mehr, warum man den jeweiligen Beruf nicht ausüben können soll.

Veraltete Vorschriften diskriminieren noch

Allerdings ist noch nicht alles perfekt, besonders bei Berufen, für die es behördliche Tauglichkeits-Vorgaben gibt, z.B. für Polizei, Bundeswehr und Bundesgrenzschutz. Diese Vorgaben können nach wie vor diskriminieren – obwohl sich in medizinischer und diagnostischer Hinsicht enorm viel getan hat.

Denn auch bei guter Blutzuckereinstellung bestehe „die Gefahr von Hypoglykämien, gerade auch bei Diensten mit hohem körperlichem Einsatz“. Es bestünde daher das Risiko, dass der betroffene Polizist in einer Gefahrensituation „nicht mehr im erforderlichen Maß handlungsfähig“ ist. Dies könne auch Kollegen in Gefahr bringen, die womöglich auf die körperliche Unterstützung des betroffenen Polizisten angewiesen sind.

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    Hallo, hat hier noch jemand Doppeldiabetes (durch Corona verursacht oder warum auch immer)? Ich würde mich gerne austauschen.

  • olivers postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    Hallo Zusammen!
    Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
    Liebe Grüße
    Oliver

  • zojou96 postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen

    Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂