Sozialleistungen bei Diabetes: Ansprüche und Möglichkeiten der Unterstützung

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Sozialleistungen bei Diabetes: Ansprüche und Möglichkeiten der Unterstützung | Foto: master1305 – stock.adobe.com
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Sozialleistungen bei Diabetes: Ansprüche und Möglichkeiten der Unterstützung

Trotz mancher Kritik: Unser Sozialstaat ist weltweit noch immer auf einem sehr hohen Niveau. Wer krank, behindert oder bedürftig ist, erhält eine Vielzahl von Sozialleistungen und Möglichkeiten der Unterstützung. In diesem Beitrag gibt es einen Überblick über Zuständigkeiten und Ansprüche bei Diabetes.

Der Sozialstaat bietet eine Vielzahl von Leistungen und Möglichkeiten der Unterstützung. Diese Leistungen werden von verschiedenen Körperschaften, Anstalten und Behörden, den Leistungsträgern, erbracht. Zu den wichtigsten Leistungsträgern gehören laut Sozialgesetzbuch (SGB) I §12 die Krankenkassen, die Bundesagentur für Arbeit und die Sozialämter.

Unterschiedliche Leistungsträger zuständig

Gesetzliche Krankenversicherung

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist der erste Ansprechpartner für viele Leistungen. Sie übernimmt die Kosten für die medizinische Behandlung, einschließlich der notwendigen Medikamente und Hilfsmittel. Für Menschen mit Dia­be­tes bedeutet dies beispielsweise, dass Insulin, Blutzucker-­Messgeräte, Insulinpumpen und Systeme zum kontinuierlichen Glukose-Messen (CGM) von den Krankenkassen bezahlt werden. Auch die Teilnahme an Diabetes-Schulungen wird in der Regel von dort finanziert.

Gesetzliche Rentenversicherung

Für Fragen der beruflichen Rehabilitation ist die gesetzliche Rentenversicherung zuständig. Versicherte können von dort Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben erhalten, wenn ihre Erwerbsfähigkeit wegen Krankheit oder Behinderung erheblich gefährdet oder gemindert ist. Die Zuständigkeit der Rentenversicherung ist beispielsweise dann gegeben, wenn eine Reha-Behandlung ansteht oder krankheitsbedingt eine Umschulung auf einen anderen Beruf notwendig ist.

In Ausnahmefällen können die Träger der Rentenversicherung sogar für eine Versorgung mit einem CGM-System oder zusätzlichen Blutzucker-Teststreifen zuständig sein – nämlich dann, wenn solche Hilfsmittel zwar für den Beruf, aber (noch) nicht zur Diabetes-Behandlung notwendig sind und deswegen von der Krankenkasse nicht übernommen werden.

Integrationsamt

Der Schwerbehinderten-Status sowie die damit verbundenen Förderungen liegen in der Zuständigkeit des Integrationsamts; dieses ist auch zuständig für die Eingliederung schwerbehinderter Menschen in das Arbeitsleben. So kann das Amt beispielsweise Arbeitgebern Zuschüsse für die behindertengerechte Ausstattung von Arbeitsplätzen gewähren.

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  • Hallo zusammen, ich arbeite gerade an einer Seminararbeit zum Thema „Die Behandlung von Typ-1-Diabetes mit CRISPR/Cas“ (eine Methode der Gentechnik). Dazu habe ich eine Umfrage erstellt und suche dafür Menschen mit Typ-1-Diabetes, die einige Fragen beantworten könnten zu ihrer Einstellung gegenüber dem Einsatz dieser Technologie zur Behandlung von Typ-1-Diabetes. Die Umfrage ist vollständig anonym und dauert etwa 5 Minuten, sie richtet sich ausschließlich an Menschen mit Typ-1-Diabetes. Es würde mir enorm weiterhelfen, wenn sich Teilnehmer finden würden!

    Der Link zur Umfrage lautet: https://forms.cloud.microsoft/r/PN2hqhkuLB

    Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂

  • mr postete ein Update vor 6 Tagen, 22 Stunden

    Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.

    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?

  • moira postete ein Update vor 6 Tagen, 23 Stunden

    Hallo!
    Hat schon jemand die liberal Funktion bei der ypsopump app ausprobiert?
    Ich wüsste gerne wie gut das klappt.