- Technik
So sieht die Zukunft aus
6 Minuten
Fortschritte in der Diabetestechnologie werden von vielen Menschen mit Diabetes sehnsüchtig erwartet – das zeigt sich z. B. am großen Interesse an der Technik des Flash Glucose Monitoring (FreeStyle Libre). Was es sonst noch Neues gibt, berichtet Dr. Andreas Thomas.
Hier die leicht gekürzte Version seines Artikels aus der Zeitschrift „Diabetes, Stoffwechsel und Herz“ (Ausgabe vom Dezember 2015) für alle, die im Bereich Diabetestechnologie auf dem Laufenden bleiben möchten.
Was auch immer wir unter Diabetestechnologie verstehen – durch unseren vom Fortschritt der Technik geprägten Alltag sehen wir darin innovative Entwicklungen, die sich am maximal möglichen technischen Know-how orientieren. Dass dabei die Schere zwischen modernen Konsumgütern und der realisierten Diabetestechnologie auseinandergeht, hat vor allem mit den Sicherheitsaspekten von Medizintechnik und den sich daraus ergebenden regulatorischen Hürden zu tun. Allerdings gibt es in anderen Teilen der Welt auch ganz andere Gegebenheiten als in unserer westlichen Welt.
Tontöpfe kühlen Insulin
Ein Beispiel dazu wurde beim Kongress der ISPAD (International Society for Pediatric and Adolescent Diabetes) gezeigt, auf welchem auch die Anliegen und Bemühungen von Entwicklungsländern gezeigt werden. Da ging es zum Beispiel um die Frage, wie in heißen Ländern wie Tansania, dem Sudan, Mali, Äthiopien, Haiti, Indien und Pakistan (mit Tagesdurchschnittstemperaturen über 30 °C) das Insulin ohne verfügbare Kühlschränke so gelagert werden kann, dass es seine metabolische Wirkung beibehält.
Man fand heraus, dass Tontöpfe dazu geeignet sind, und untersuchte, welche Form dazu die beste ist. Nun lässt sich das physikalisch berechnen, trotzdem ist natürlich das Experiment das entscheidende Kriterium. Es wurde herausgefunden, dass bauchige, aber schmalhalsige Tongefäße am besten geeignet sind und für eine um 5 bis 7 °C niedrigere Temperatur sorgen (die Töpfe standen natürlich im Schatten). Damit ließ sich das Insulin über fünf Monate lagern mit einem Aktivitätsverlust von höchstens 2 Prozent.
Stellen nun Tontöpfe Diabetestechnologie dar? In den genannten Ländern ist das zweifellos der Fall. Dieses Beispiel zeigt deutlich den Unterschied von heute Möglichem und in manchen Teilen der Welt nur Machbarem – und relativiert auch etwas die Ansprüche in unserer modernen Gesellschaft.
Patch-Pumpen, die mehr können?
Fortschritt in der Diabetestechnologie bedeutet natürlich etwas anderes, nämlich die Entwicklung von Systemen für die Insulinabgabe, die Steuerung der Insulinabgabe durch den aktuellen Glukosespiegel, was das kontinuierliche Glukosemonitoring (CGM) voraussetzt, bis hin zum Wunschziel, der Realisierung eines artifiziellen Pankreas (Closed Loop) als eine technische Lösung, die den Patienten vom eigenen Diabetesmanagement weitestgehend entlastet.
Diesbezüglich bot insbesondere der Kongress der European Association for the Study of Diabetes (EASD) Neuigkeiten. So zeigte das im Jahr 2013 gegründete, niederländische Unternehmen ViCentra eine Insulinpumpe namens Kaleido. Diese ist ähnlich wie die bereits mehrfach vorgestellte britische Cellnovo eine Kombination zwischen einer traditionellen Insulinpumpe und einer PatchPump. Das heißt, dass die relativ kleine Pumpe auf die Haut aufgeklebt wird, aber ein kurzes Infusionsset besitzt. Die Pumpe hat das Display nicht auf dem Pumpenkorpus, sondern auf einem zusätzlichen Steuergerät. Die Kaleido zeichnet sich insbesondere durch eine bemerkenswerte Farbenvielfalt aus. Über deren Verfügbarkeit, Markteintritt usw. war nichts zu erfahren.
Das betrifft übrigens auch eine Reihe weiterer vorgestellter Produkte oder vielleicht auch Projekte. So berichtete das südkoreanische Unternehmen Diamesco über die Entwicklung einer PatchPump, gleichfalls das Unternehmen Medtrum Technologies aus Shanghai (China), welches ein virtuelles Closed Loop vorstellte, bestehend aus PatchPump und einem Glukosesensor, der über sieben Tage messen soll. Weder über die technischen Systeme noch über die Steueralgorithmen war dazu etwas zu erfahren. Auch im Internet finden sich keine näheren Informationen.
Produkte „aus der Garage“ – das geht nicht mehr
Warum also diese Aufzählung? Viele interessierte Patienten informieren sich im Internet über Innovationen auf dem Gebiet der Diabetestechnologie. Genau genommen ist das Ziel der Entwicklungen klar: Insulinabgabe über möglichst bedienerfreundliche und bequem zu tragende Insulinpumpen, zuverlässige, vielleicht auch kalibrationsfreie kontinuierliche Glukosemessung und entsprechende Algorithmen für ein Closed Loop.
Wo liegen also die Probleme, wenn doch alles bekannt ist, was notwendig ist? Warum haben etablierte Unternehmen wie Roche, Johnson & Johnson oder Medtronic mit ihrem großen Potential nicht schon lange den Durchbruch geschafft? Das liegt nicht am Wissen um das, was zu entwickeln ist, sondern an der Umsetzung in eine Technologie, an der möglichst hohen Zuverlässigkeit und der Sicherheit in der Anwendung, an der Zulassung der Produkte und vor allem auch an der klinischen Implementierung. Das ist ein extrem langwieriger und kostenintensiver Prozess. Die Zeit, als Produkte “in einer Garage” entwickelt und in den Verkehr gebracht wurden, ist schon lange vorbei.
Auch ist neben den Produkten ein hohes Maß an Service seitens der Unternehmen notwendig. Das perfekte, leicht zu bedienende und zu 100 % funktionierende Produkt in großen Stückzahlen zu einem niedrigen Preis auszuliefern, ist eine Illusion.
Zusätzlich zur Technik ist aufwendiger Service nötig
Also muss ein aufwendiger Service aufgebaut und aufrechterhalten werden, der den Ärzteteams und vor allem den Patienten zu jeder Zeit als Ansprechpartner dienen kann und damit Sicherheit vermittelt. Das genau ist der entscheidende Schritt von der innovativen Idee zum anwendbaren und auch für das Unternehmen profitablen Produkt.
Viele Insulinpumpen wurden in der Vergangenheit vorgestellt, die sich derzeit nicht auf Kongressen wiederfinden, so z. B. die JuwelPump des Schweizer Unternehmens Debiotech, die ADI des israelischen Unternehmens Nilimedix oder eben auch die Cellnovo. Ob, wann und in welchen Ländern diese Systeme verfügbar sind, ist folglich schwer einzuschätzen. Unabhängig aber davon: Solche kleinen Unternehmen tragen zur Entwicklung bei. Sie führen bekannte Prinzipien in die Nähe der technischen Möglichkeiten moderner Konsumgüter und inspirieren damit auch größere, etablierte Unternehmen.
Wann kommt die YpsoPump?
Zu diesen etablierten Unternehmen ist sicher Ypsomed zu zählen, welches auf dem EASD-Kongress die mylife YpsoPump vorstellte. Diese “traditionelle”, also mit Infusionsset zu betreibende Insulinpumpe ist zeitnah im Markt zu erwarten. (Anmerkung der Redaktion: Ende März 2016 war auf der Ypsomed-Internetseite zu lesen, dass die YpsoPump in ersten Märkten ab Anfang 2016 erhältlich sein soll.) Sie zeichnet sich vor allem aus durch einfache Bedienung über die Symbole eines Touchscreens und erfüllt die Funktionen der etablierten Insulinpumpen.
Das Ziel: Closed Loop
Die Entwicklung der Therapie in Richtung Closed Loop ist das Ziel des Unternehmens Medtronic. Das aktuelle Insulinpumpenmodell lässt sich nicht nur optional mit dem Glukosesensor koppeln, sondern dieser kann auch noch selbständig prädiktiv für die Abschaltung der Insulinabgabe bei Gefahr einer Hypoglykämie und der automatischen Wiederzuschaltung bei Normalisierung des Glukosespiegels sorgen. Erste Studiendaten belegen, dass mehr als 80 % der prädiktiven Abschaltungen dazu führen, dass der eingestellte Schwellenwert für die Abschaltung nicht unterschritten wird. 97 % der Hypoglykämien werden dadurch vermieden.
Weniger Zeit in Hypoglykämien
Interessant ist eine Analyse von Daten aus der Alltagsanwendung, was über die Datenbank CareLink möglich ist. Darin befinden sich nicht auf den individuellen Patienten zurückführbare Glukosedaten von Anwendern der Medtronic-Insulinpumpen. Eine auf dem ISPAD-Kongress gezeigte Analyse verdeutlicht, dass Anwender von Pumpen mit Hypoglykämieabschaltung signifikant weniger Zeit in einer nächtlichen Hypoglykämie verbringen als Anwender von CGM allein.
Egal, ob das CGM mit aktuellen Glukosedaten (Real-Time-CGM, RT-CGM) unter der intensivierten Insulintherapie (ICT) oder der Insulinpumpentherapie angewendet wurde, führte das in allen Fällen zu einer durchschnittlichen verbrachten Zeit im Hypoglykämiebereich von 0,4 Stunden/Nacht. Diese Zeit verringerte sich bei Anwendung der Hypoglykämieabschaltungen deutlich. Das zeigt, dass CGM an sich schon vorteilhaft ist, aber natürlich der Reaktion durch die Patienten bedarf, was sich gerade nachts als schwierig darstellt. Wird diese Reaktion unnötig, weil das System für die sensorunterstützte Pumpentherapie (SuP) das regelt, so verbessert sich die Situation noch deutlicher. Das ist ein Zeichen für das Potential der automatisierten Therapieunterstützung.
Nötig sind zuverlässige CGM-Systeme
Die Entwicklung von Closed-Loop-Systemen bedarf zuverlässiger CGM-Systeme. Die bisher verfügbaren elektrochemischen “Nadelsensoren” wurden mehrfach verbessert, beruhen aber weiterhin auf der enzymatischen Umwandlung von Glukose mittels Glukoseoxidase. Ein Nachteil ist, dass die Sensoren eine Anwendungsdauer von fünf bis sieben Tagen haben und danach gewechselt werden müssen. Im Vergleich dazu beruht ein implantierbarer Sensor des Unternehmens Senseonics auf der Messung der Fluoreszenz. (…) Das Unternehmen Senseonics hat die CE-Zulassung beantragt und möchte noch im Jahr 2015 in Schweden und Norwegen mit dem Vertrieb beginnen. Zu diesem Zeitpunkt sollen auch die Ergebnisse einer Studie über 90 Tage vorliegen.
Glukosesensoren werden weiterentwickelt – Stichwort: Nanotechnologie
Es gibt eine Reihe weiterer Projekte, von zum Teil neugegründeten Firmen, welche zum Teil neuartige Glukosesensoren auf den Markt bringen möchten. Die Möglichkeiten, die sich durch moderne Technologien ergeben – besonders zu erwähnen ist hier die Nanotechnologie –, übersteigen bei weitem die bisher angewendeten Methoden.
Das lässt auch ein nichtinvasives Glukosemonitoring wieder denkbar erscheinen, weil dadurch gezielt Materialien erzeugt werden können, die im Größenbereich von weniger als 100 nm strukturiert werden und wo dadurch quantenmechanische Effekte zum Tragen kommen. Diese gewährleisten gegenüber herkömmlichen Glukosesensoren eine extreme Empfindlichkeit bei der Messung (um mehrere Größenordnungen). Darüber hinaus können diese preiswert sein, weil sie mit Technologien der Elektronikindustrie hergestellt werden müssen. In diesem Sinne wird die Entwicklung von Glukosesensoren in den nächsten Jahren revolutioniert werden.
Redaktion Diabetes
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wolfgang65 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 11 Stunden, 14 Minuten
Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!
Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.
Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.
LG Wolfgang
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laila postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 1 Tag, 6 Stunden
Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!
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suzana antwortete vor 1 Tag, 4 Stunden
Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter! -
laila antwortete vor 1 Tag, 1 Stunde
@suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊
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wolfgang65 antwortete vor 11 Stunden, 40 Minuten
Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.
Gruss Wolfgang
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michatype3 antwortete vor 11 Stunden, 17 Minuten
Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.
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vio1978 postete ein Update vor 2 Tagen, 16 Stunden
Habe wieder Freestyle Libre Sensor, weil ich damit besser zurecht kam als mit dem Dexcom G 6. ist es abzusehen, ob und wann Libre mit d. Omnipod-Pumpe kompatibel ist?🍀
