Zucker auf der Haut – natürliche Peelings

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Zucker auf der Haut – natürliche Peelings

Warum ist die Diabetiker-Haut so empfindlich?

Es gibt verschiedene Erklärungsansätze, weshalb die Diabetikerhaut so empfindlich ist. Bei einem schlechter eingestellten Blutzuckerspiegel scheidet der Körper oft Zucker über den Urin aus und das geht zu Lasten des Wasserhaushalts im Körper. Feuchtigkeit, die der Haut dann fehlt. Auch ist die Haut von Folgeerkrankungen betroffen, da sie über die kleinsten Blutgefäße im Körper versorgt wird. Diese sogenannten Kapillargefäße und die Nerven können in Mitleidenschaft gezogen werden. Das beeinflusst wieder die Versorgung der Haut. Aber auch gut eingestellte Diabetiker können Probleme haben. Und die Haut ist unser größtes Organ.

Diabetikerpflegeprodukte – für unsere Bedürfnisse entwickelt?

Natürlich weiß auch die Industrie um unsere pflegebedürfte Haut und in den Regalen finden sich teilweise sehr teure Diabetikercremes. Über Sinn und Unsinn dieser Produkte kann man streiten. Oft basieren diese einfach auf einer feuchtigkeitsspendenden Lotion, die mit Urea angereichert ist. Ja, Urea ist das lateinische Wort für Harnstoff, das wir sonst nur in Zusammenhang mit Urin hören. Aber Urea ist auch ein Bestandteil unserer Haut, der dort über den Schweiß hingelangt. Urea bindet Wassermoleküle und ist somit der körpereigene Feuchtigkeitsspender für unsere Haut. Gerade, wenn die trockene Haut auch juckt, ist ein Ureamangel wahrscheinlich.

Zucker auf der Haut – feuchtigkeitsspendende Peelings

Ich selber verzichte auf teure Produkte und nutze eine Urea-Lotion aus dem Drogeriemarkt. Zusätzlich gönne ich meiner Haut einmal pro Woche ein feuchtigkeitsspendendes Peeling. Dadurch werden bereits abgestorbene Hautzellen entfernt, die Durchblutung wird angeregt und die Haut erhält je nach Peeling nochmals verschiedene Stoffe, die sie unterstützen. Dabei ist die Herstellung von Peelings unglaublich einfach und meist hat man alle Zutaten zu Hause. Diese muss man nur zusammenmischen und auf die feuchte Haut geben. Ich mache das einfach immer direkt unter der Dusche. Meine Lieblingsrezepte habe ich mal zusammengefasst:


Tine reinigt und pflegt ihre Haut mit Öl – und ist sehr zufrieden. (Die Poren verstopfen nicht!) Wie das das genau funktioniert, erklärt sie hier.

Auch bei Katharina geht es um selbst gemachte Pflegeprodukte – für ein Fußbad, ein Handpeeling … 

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 1 Tag

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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