Druckfrisch: Das sind die Themen im Diabetes-Anker 10/2026

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Druckfrisch: Das sind die Themen im Diabetes-Anker 10/2024 | Foto: MedTriX / Jennifer Sanchez
Foto: MedTriX / Jennifer Sanchez
Druckfrisch: Das sind die Themen im Diabetes-Anker 10/2026

Die neue Magazin-Ausgabe ist ab sofort erhältlich: Prof. Dr. Thomas Haak aus der Chefredaktion stellt die Themen des Diabetes-Anker-Magazins 10/2026 vor. Unter anderem geht es um das psychische Wohlbefinden bei Diabetes, wie man Bluthochdruck in den Griff bekommt sowie wann und für wen Nahrungsergänzung sinnvoll sein kann.

Liebe Leserinnen und Leser,

der Herbst hat Einzug gehalten und der Winter und die dunkle Jahreszeit werden bald folgen. Für viele Menschen ist dieser Wandel im Jahresverlauf oft verbunden mit Trübsal, negativen Gedanken und vielleicht auch einer depressiven Stimmung. Für andere ist der Herbst die goldene Zeit, bei der sich die Natur in ihrem schönsten Kleid in der Abendsonne zeigt. Es ist auch hier wie so oft im Leben Ansichtssache, ob man die Dinge positiv oder negativ sieht.

In dieser Ausgabe Ihres Diabetes-Ankers haben wir uns intensiv mit dem Thema Depression befasst. Schließlich ist dies etwas, mit dem viele Menschen gerade in der dunklen Jahreszeit zu kämpfen haben. Wir zeigen Ihnen daher Wege, wie man sich selbst oder mit der Hilfe anderer dabei unterstützen kann, die Dinge positiv zu sehen und das Abrutschen in eine manifeste Depression zu verhindern.

Gerade der Herbst ist auch die Zeit, in der es viele Veranstaltungen rund um den Weltdiabetestag gibt. Eine ganz besondere Veranstaltung findet direkt am 14. November, dem Weltdiabetestag, in Stuttgart statt. Hier gibt es nicht nur viele Informationen rund um das Thema Diabetes, sondern auch ein echtes Jubiläum zu feiern. DIAschulisch ist ein Projekt, das vor zehn Jahren gegründet wurde, um die Inklusion von Kindern mit Diabetes in der Schule zu fördern. Die Veranstaltung wird gemeinsam von den Diabetikern Baden-Württemberg und der Arbeitsgemeinschaft Diabetologie Baden-Württemberg organisiert.

Freuen Sie sich in dieser Ausgabe Ihres Diabetes-Ankers auf viele interessante Themen zum Lesen und noch mehr zur digitalen Erkundung. Gerade in der digitalen Welt finden Sie interessante Podcasts, Interviews und sehenswerte Berichte.


Herzlichst

Ihr
Prof. Dr. Thomas Haak

Diabetes-Anker-Chefredaktion

Das Diabetes-Anker-Magazin im MedTriX-Shop bestellen.

Das sind die Themen in der Diabetes-Anker-Ausgabe 10/2026:


Schwerpunkt: Diabetes und Psyche – dem Wohlbefinden auf die Sprünge helfen

Bei der Therapie des Diabetes geht es nicht nur um körperliche Werte – auch die Psyche ist ein zentrales Thema. Psychische Erkrankungen treten bei Menschen mit Diabetes relativ häufiger auf als in der Allgemeinbevölkerung. Depressionen, auf die im Schwerpunktthema intensiv eingegangen wird, gehören dazu.

Neben klassischer Psychotherapie gibt es inzwischen digitale Unterstützung, um selbst schneller aktiv zu werden und eventuelle Wartezeiten auf einen Platz zu überbrücken. Wir stellen dafür geeignete digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) vor.

Unabhängig von Erkrankungen spielt die Psyche im alltäglichen Leben mit Diabetes ständig eine Rolle – vermutlich jeder ärgert sich zum Beispiel mitunter über erhöhte Blutzuckerwerte. Psychische Flexibilität ist hier hilfreich – und diese kann man sogar trainieren.

OscarStock – stock.adobe.com

Bluthochdruck – vielseitiges Risiko für die Gesundheit

Viele Menschen wissen, dass ein zu hoher Blutdruck ungesund ist und dem Herz Probleme bereiten kann. Aber er kann auch Schäden an weiteren Organen verursachen. Darüber informiert Dr. Gerhard-W. Schmeisl in der Rubrik „Medizin verstehen“.

M.Dörr & M.Frommherz – stock.adobe.com

Wann und für wen Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein können

Fast jeder Erwachsene hierzulande hat schon einmal ein Vitalstoff-Produkt eingenommen. Für den einen gehören sie zum täglichen Ritual, für andere kommen sie in besonderen Lebenssituationen in Frage. Gerade im Hinblick auf den Diabetes gibt es immer wieder vermeintlich gute Ratschläge, welcher Vitalstoff die Stoffwechsellage optimal unterstützen soll. Was davon wirklich sinnvoll ist, erklärt Expertin Kirsten Metternich von Wolff in „Essen und Genießen“.

The 2R Artificiality – stock.adobe.com

Darüber hinaus gibt es in gewohnten und neuen Rubriken viele weitere interessante Themen und Inhalte:

  • In den Rubriken „Mein Leben mit Diabetes“ sowie „Mein Leben für Diabetes“ stellen wir wieder Personen vor, die mit Diabetes leben, ihn behandeln, daran forschen oder sich anderweitig diesbezüglich engagieren. Dieses Mal: Laura Heyn und Manfred Krüger. Laura hatte nicht nur einen schwierigen Diagnoseweg, sondern musste später auch eine schwere Ketoazidose erleben und bezüglich ihres Diabetes anschließend eine Balance zwischen Kontrolle und Gelassenheit finden. Apotheker Manfred Krüger setzt sich schon seit Jahrzehnten ein für diejenigen die Hilfe benötigen – sei es in der Versorgung von Menschen mit Diabetes Diabetes oder im Einsatz für Menschen in extremer Armut.

  • Glukosesensoren, Insulinpumpen und AID-Systeme erzeugen kontinuierlich Daten. Ein Beispiel: Ein Jahr mit Diabetes und CGM bedeutet mehr als 500.000 Glukosedaten. Bei einem AID-System wird das noch um eine Vielzahl an Daten durch die Insulin-Abgabe erweitert. Welche Daten dabei die wichtigen sind, erfahren Sie in „Therapie und Technik“.

  • In der Rubrik „Eltern und Familie“ berichten wir über das Phänomen Doppel-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen, also wenn Typ-1- und Typ-2-Diabetes zusammentreffen, sowie über den richtigen Einsatz von Daten-Analyse-Software für die Glukosewerte und Insulin-Einstellung.

  • In „Aus der Forschung“ gehen wir der Frage nach, welche Lösungen es dafür geben kann, dass sich die Werte und Kennzahlen von CGM-Systemen unterschiedlicher Hersteller teils deutlich unterscheiden und in „Nachgefragt – Psychologie“ geht es darum, wie man bezüglicher des Diabetes-Managements häufiger das halbvolle statt das halbleere Glas sehen kann.

  • Fußball kann man im Verein vor Ort spielen. Dort Kinder und Jugendliche zu treffen, die auch mit Diabetes leben, ist selten. Beim FC Diabetes ist das definitiv anders, wie wir in „Menschen und Geschichten“ berichten.

  • Wie gewohnt gibt es wieder einen umfangreichen Bereich für die Verbände und in der Kolumne „Fernweh“ berichtet die reisefreudige freie Journalistin Susanne Löw über ihr Leben mit Diabetes.

von Prof. Dr. Thomas Haak und Redaktion Diabetes-Anker

Prof. Dr. med. Thomas Haak ist Facharzt für Innere Medizin mit Spezialisierung auf Diabetologie und langjähriger Chefredakteur der Zeitschrift Diabetes-Anker (vormals Diabetes-Journal). Er war von 2000 bis Juli 2025 Chefarzt der renommierten Diabetes-Klinik Bad Mergentheim und engagiert sich stark in Forschung und Lehre. Zudem ist er in verschiedenen Fachgesellschaften und Organisationen aktiv, darunter die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE. Seine Schwerpunkte liegen auf modernen Diabetes-Therapien, Schulungskonzepten und der Prävention von Folgeerkrankungen.

Das Redaktionsteam des Diabetes-Ankers besteht aus erfahrenen Journalistinnen und Journalisten – teils mit medizinischem und naturwissenschaftlichem Hintergrund sowie selbst von Diabetes betroffen – die seit vielen Jahren zum Thema Diabetes publizieren.

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  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • 123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂