Druckfrisch: die Themen im Diabetes-Anker 4/2025

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Druckfrisch: Das sind die Themen im Diabetes-Anker 4/2024 | Foto: MedTriX
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Druckfrisch: die Themen im Diabetes-Anker 4/2025

Die neue Magazin-Ausgabe ist ab sofort erhältlich: Dr. Katrin Kraatz aus der Chefredaktion stellt die Themen des Diabetes-Anker-Magazins 4/2025 vor. U.a. geht es um rechtliche Aspekte zum Führerschein bei Diabetes, Ursachen und Lösungen für Glukoseschwankungen sowie um eine herzfreundliche Ernährung.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir befinden uns aktuell im Frühling – die Zeit der langen Urlaube im Sommer liegt noch vor uns. Trotzdem schadet es nicht, sich die ersten Gedanken dazu zu machen. Damit meine ich nicht, wohin die Reise gehen soll oder was in den Koffer gehört … Ich denke da eher an Fragen wie: Was muss ich wegen des Führerscheins bedenken, wenn ich am Steuer eines Autos sitze? Wie schnell kommen da Unsicherheiten wegen des Diabetes auf. Im Titelthema gibt es hilfreiche Tipps.

Manch eine oder einer wird auch geplant haben, mit dem Flugzeug an sein oder ihr Ziel zu gelangen. Wer wegen seines Diabetes eine Insulinpumpe benutzt, wird sich vielleicht schon einmal gefragt haben, ob die Druck-Unterschiede beim Fliegen zu einer unbeabsichtigten Abgabe von Insulin führen. Schon mal zur Beruhigung: Nein! In „Aus der Forschung“ gibt es die Erklärung, warum nicht. Spannend finde ich dabei immer, wie theoretische Experimente und die Lebensrealität auseinanderklaffen können.

Was einen in Zeiten, in denen der Diabetes-Alltag keiner Routine folgt, auch beschäftigen kann, sind Schwankungen der Glukosewerte. Typisch für einen Urlaub, aber auch im normalen Alltag gibt es Schwankungen, für die es einleuchtende Gründe gibt, wie in „Medizin verstehen“ anschaulich erläutert wird.

Jetzt kommt aber erst einmal der Frühling mit seinen ersten wärmenden Sonnenstrahlen und dem Erwachen der Natur – und dem Osterfest. Da passt das Backen von Osterlämmchen ideal, wie es das Kinder-Diabetes-Team des Klinikums Dritter Orden München-Nymphenburg mit seinen kleinen Patientinnen und Patienten macht.

Übrigens: Die Artikel auf den Seiten für Eltern und Familien im Diabetes-Anker betreuen ab dieser Ausgabe gemeinsam das Team der Deutschen Gesellschaft für pädiatrische und adoleszente Endokrinologie und Diabetologie (DGPAED) und die Sektion für Kinderendokrinologie, -diabetologie und -nephrologie des Sozialpädiatrischen Zentrums im Klinikum Dritter Orden München-Nymphenburg. Freuen Sie sich auf interessante und lebensnahe Informationen!

Freuen Sie sich also auf diese Ausgabe des Diabetes-Ankers mit seinen vielfältigen Angeboten in Print und Online.


Herzlichst

Ihre
Dr. Katrin Kraatz

Diabetes-Anker-Chefredaktion

Das Diabetes-Anker-Magazin im MedTriX-Shop bestellen.

Das sind die Themen in der Diabetes-Anker-Ausgabe 4/2025:


Titelthema: Diabetes und Führerschein? Aber sicher!

Viele Menschen sind beruflich auf einen Führerschein sowie die Nutzung eines Autos oder Motorrads angewiesen. Auch im privaten Alltag ist das Auto häufig unverzichtbar, insbesondere in Regionen mit wenig öffentlichem Nahverkehr.

Ob und unter welchen Voraussetzungen erhält man mit Diabetes den Führerschein und was gibt es dabei zu beachten? Wenn man den Führerschein schon hat: Wann kann die Führerscheinbehörde ein teures verkehrsmedizinisches Gutachten verlangen, in dem man seine Fahrtauglichkeit nachweisen muss? Rechtsanwalt Oliver Ebert gibt darauf Antworten und Tipps.

Wie eine verkehrsmedizinische Begutachtung abläuft, erklärt Stephan Maxeiner. Er ist Diabetologe und Verkehrsmediziner und regelmäßig mit solchen Gutachten befasst.

Foto: Dusko – stock.adobe.com

Der Blutzucker schwankt – das sind die Gründe

Hohe Glukosewerte, niedrige Glukosewerte, Schwankungen – und keine Erklärung? Das erleben Menschen mit Diabetes, egal welchen Typs, nicht selten. Mögliche Gründe sind in der Rubrik „Medizin verstehen“ zu finden.

Foto: kiimoshi – stock.adobe.com/Generiert mit KI

Fisch, Nüsse, Gemüse: herzfreundlich genießen

Diabetes geht ans Herz und beeinflusst Blutdruck, Gefäße sowie das allgemeine Wohlbefinden. Aktiv etwas für die Herzgesundheit zu tun, deckt sich mit Ernährungs-Empfehlungen bei Diabetes. Das ist gar nicht so schwierig wie oft gedacht, berichtet unsere Expertin Kirsten Metternich von Wolff in „Essen und Genießen“.

Foto: Raul_Mellado – gettyimages

Darüber hinaus gibt es in gewohnten und neuen Rubriken viele weitere interessante Themen und Inhalte:
  • In den Rubriken „Mein Leben mit Diabetes“ sowie „Mein Leben für Diabetes“ stellen wir wieder Personen vor, die mit Diabetes leben, ihn behandeln, daran forschen oder sich anderweitig diesbezüglich engagieren. Dieses Mal: Micheal Bender musste eine ziemliche Diagnose-Odyssee durchlaufen, bis letztlich sein Typ-3c-Diabetes festgestellt wurde. Und Prof. Dr. Andreas Fritsche ist noch bis Ende Mai Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) sowie obendrein ein begeisterter Therapeut und Forscher.

  • Kurzzeitinsulin, auch als Bolus- oder Normalinsulin bezeichnet, spielt eine zentrale Rolle im Diabetes-Management. Es wird zur Korrektur erhöhter Blutzucker- bzw. Glukosewerte und für Mahlzeiten eingesetzt. Welche Faktoren dabei zu beachten sind, erfahren Sie in Therapie und Technik“.

  • In der Rubrik „Eltern und Familie“ berichten wir über zwei wichtige Urteile, die die Ansprüche auf Pflegegrad 2 bei Kindern mit Diabetes gestärkt haben und ordnen ein, ob sich jetzt ein (neuer) Antrag lohnt. Zudem stellen wir Backaktivitäten in der Lehrküche der Kinder-Diabetologie des Klinikums Dritter Orden in München vor und liefern dazu ein Rezept für ein leckeres Hefeteig-Osterlämmchen.

  • In „Aus der Forschung“ gehen wir der Frage nach, ob es im Flugzeug tatsächlich zu unerwünschten Insulinabgaben kommen kann und in „Nachgefragt – Psychologie“, on das Ess-Verhalten sich in einem normalen, angemessenen Rahmen bewegt und wann eine Störung vorliegen könnte – gerade mit den Belastungen durch Diabetes-Therapie und Lebensstil-Anpassungen.

  • Kathy Dalinger hat eine Tochter mit Diabetes, ist Vorsitzende der Stiftung Dianino und Trägerin des Thomas-Fuchsberger-Preises. Wie es zu ihrem großen Engagement kam und es gelingt, eine selbstständige Tochter großzuziehen, obwohl der Typ-1-Diabetes ins Leben platzt, berichtet die Diabetes-Anker-Community-Autorin in „Menschen und Geschichten“.

  • Wie gewohnt gibt es wieder einen umfangreichen Bereich für die Verbände und in der Kolumne „Fernweh“ berichtet die reisefreudige freie Journalistin Susanne Löw über ihr Leben mit Diabetes.

von Dr. Katrin Kraatz und Redaktion Diabetes-Anker

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  • bloodychaos postete ein Update vor 4 Tagen, 9 Stunden

    Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.

    • Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.

      Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:

      Freestyle Libre 3 bzw. 3+
      Dexcom G7
      Dexcom G6 (noch)
      Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
      Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
      Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
      Accu-Chek Smartguide CGM
      Medtrum Touchcare Nano CGM

      Ich würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
      Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.

  • thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

    Hallo,
    ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
    Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
    Thomas55

  • sayuri postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen

    Hi, ich bin zum ersten Mal hier, um mich für meinen Freund mit Diabetes Typ 1 mit anderen auszutauschen zu können. Er versteht nicht alles auf Deutsch, daher schreibe ich hier. Etwa vor einem Jahr wurde ihm der Diabetes diagnostiziert und macht noch viele neue Erfahrungen, hat aber auch Schwierigkeiten, z.B. die Menge von Insulin besser abzuschätzen. Er überlegt sich, mal die Patch-Pad am Arm auszuprobieren. Kann jemand uns etwas über eingene Erfahrungen damit erzählen? Ich wäre sehr dankbar!🤗🙏
    Liebe Grüße
    Sayuri

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