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Initiative „Cities Changing Diabetes“ nun auch in Mainz
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Die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz beteiligt sich nun auch an der Präventions-Initiative „Cities Changing Diabetes“, die vom Pharmaunternehmen Novo Nordisk ins Leben gerufen wurde. Erste Projekte wurden bereits gestartet.
In Mainz sind rund acht Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner von Diabetes betroffen, das zeigt eine vom Unternehmen Novo Nordisk in Auftrag gegebene Studie.1 Damit sich daran perspektivisch etwas ändert, hat sich die Stadt der Initiative „Cities Changing Diabetes“ (CCD) des dänischen Pharmaunternehmens Novo Nordisk angeschlossen, das seinen Deutschlandsitz in Mainz hat.
Gemeinsam sollen gesundheitsfördernde Maßnahmen umgesetzt werden, die Menschen dabei helfen, Übergewicht zu vermeiden und so Diabetes vorzubeugen. Zwei Projekte, um Kinder zu mehr Bewegung anzuregen, sind bereits gestartet: die Aktion „Schulradeln“ sowie Schwimmkurse für Grundschulkinder.
Initiative „Cities Changing Diabetes“: Diabeteskurve in Mainz abflachen
Today we welcome the city of Mainz in Germany into the @CitiesDiabetes network as the 2nd German city in the programme🇩🇪 Together with our new partners @mainz_de we are committed to driving positive change and preventing #urbandiabetes💙 pic.twitter.com/sBFB6Z9veN
— Cities for Better Health (@citiesdiabetes) September 23, 2022
Perspektivisch geht es darum, weitere Möglichkeiten zur Gesundheitsförderung in Mainz bereitzustellen. Schwerpunkt der Kooperation sollen weiter Projekte für mehr Bewegung im Alltag sein. Aber auch Maßnahmen, die gesunde Ernährung fördern, sowie Aufklärungs- und Informationsangebote rund um das Thema Diabetes sind möglich.
Für die Erarbeitung zielgerichteter Präventionskonzepte ist der Austausch mit den Akteur*innen in der Praxis zentral, genauso wie eine fundierte Datenbasis, die bereitgestellt wird durch die Sozialraumanalyse der Landeshauptstadt Mainz sowie durch eine detaillierte Studie zur Diabetessituation in Mainz, die im Auftrag von Novo Nordisk erstellt wurde. „Hier müssen wir sehr genau hinschauen, wo der Schuh am meisten drückt, und dann gemeinsam passgenaue Lösungen entwickeln“, erklärt Pia Vornholt, Vice President Public Affairs Novo Nordisk Deutschland. Langfristig, darin sind sich die beiden CCD-Partner einig, soll es gelingen, über zielgerichtete Präventionsmaßnahmen die Diabeteskurve in Mainz abzuflachen.
Hintergrund der Prävantions-Initiative: Lebensbedingungen in Städten gesünder machen
Das Risiko, an Diabetes zu erkranken, ist in der Stadt um 40 Prozent höher als auf dem Land.2 „Wir müssen bei den Städten ansetzen, wenn wir die steigenden Diabeteszahlen langfristig verringern wollen“, sagte Vornholt anlässlich der offiziellen Bekanntgabe der Zusammenarbeit zwischen dem Diabetes-Spezialisten aus Dänemark und der Landeshauptstadt Mainz am 22. September. „Genau das hat sich die Initiative Cities Changing Diabetes auf die Fahnen geschrieben: Sektorenübergreifend die Lebensbedingungen in Städten verändern, damit die Menschen dort gesünder leben und weniger Übergewicht und Diabetes entwickeln.“
Cities Changing Diabetes wurde 2014 von Novo Nordisk zusammen mit dem University College London und dem Steno Diabetes Center in Kopenhagen ins Leben gerufen. Inzwischen haben sich weltweit mehr als 40 Städte der Initiative angeschlossen. Mit der Vertragsunterzeichnung im Juli dieses Jahres ist auch Mainz mit an Bord.
Quellen:
- Neubauer G., Niedermeier C., Wolfenstetter K.: Analyse der Diabetessituation in fünf deutschen Großstädten – Studie im Rahmen der Initiative Cities Changing Diabetes. Vorläufiger Schlussbericht. Institut für Gesundheitsökonomik (IfG), mit Unterstützung der Firma Novo Nordisk. 2021
- Diabetes Gesellschaft, diabetesDE (Hrsg.). Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes. 2022
von Redaktion Diabetes-Anker
Mit Materialien der Stadt Mainz und Novo Nordisk
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stephanie-haack postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 1 Woche
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
