Neue Strategie für die Diabetes-Aufklärung

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Neue Strategie für die Diabetes-Aufklärung
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Neue Strategie für die Diabetes-Aufklärung

Um in Zukunft eine bessere Aufklärung über Diabetes zu garantieren, hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit und unter Mitwirken eines Fachbeirats eine „Nationale Aufklärungs- und Kommunikationsstrategie zu Diabetes mellitus“ entwickelt. Im Mittelpunkt der neuen Strategie steht dabei zunächst Typ-2-Diabetes.

Im Fachbeirat für die neue Aufklärungs- und Kommunikationsstrategie in Sachen Diabetes sitzen 30 Expertinnen und Experten verschiedener Organisationen und Institutionen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) wird vertreten von Prof. Dr. Bernhard Kulzer aus Bad Mergentheim, das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD) von Geschäftsführerin Dr. Astrid Glaser. Mit dabei sind außerdem verschiedene Selbsthilfeorganisationen, Forschungseinrichtungen, Universitäten und Berufsverbände – und auch die Krankenversicherer haben mitgearbeitet.

Um das Ziel zu erreichen, Diabetes zu vermeiden und über die Erkrankung aufzuklären, sollen die Kompetenzen aller in diesem Bereich tätigen Organisationen und Institutionen in einem Kooperationsnetzwerk unter dem Titel „Diabetesnetz Deutschland – gemeinsam gesünder“ gebündelt werden. Geplant ist, gemeinsame Aufklärungs- und Informationsangebote zu erarbeiten, messbare Ziele für den Umgang mit Diabetes zu formulieren sowie Präventionsmaßnahmen zu entwickeln und umzusetzen.

Neue Strategie für die Diabetes-Aufklärung: Netzwerk soll konkrete, messbare Ziele formulieren

Zusammengesetzt werden soll das Kooperationsnetzwerk aus Institutionen und Organisationen des Fachbeirats und weiteren Mitgliedern. Aufgabe des Netzwerks ist es, auf Basis von den drei Handlungsfeldern „Diabetes vermeiden“, „Diabetes früh erkennen“ und „Diabetes gut behandeln“ konkrete, messbare Ziele zu formulieren und hierzu Maßnahmen zu entwickeln, diese mit allen Akteurinnen und Akteuren auszugestalten und umzusetzen. Zudem soll ein gemeinsames Qualitätsverständnis für Informations- und Aufklärungsmaßnahmen geschaffen und die Qualitätsentwicklung unterstützt werden. Der Fokus richtet sich zunächst auf Typ-2-Diabetes.

Du willst mehr über Diabetes erfahren? In unserer Rubrik Diabetes-Grundwissen findest Du viele grundlegende Informationen rund um die Stoffwechselerkrankung.

Ein wichtiger Baustein der Strategie ist das bereits 2020 online gegangene nationale Diabetesinformationsportal www.diabinfo.de mit qualitätsgeprüften Informationen zur Prävention und Behandlung des Diabetes für die Allgemeinbevölkerung. Fachkreisen bietet es weiterführende Informationen sowie Hilfestellungen für den Berufsalltag. diabinfo.de ist ein gemeinsames Angebot von Helmholtz Munich, dem Deutschen Diabetes-Zentrum und dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung.

Das Strategiepapier sowie weitere Informationen gibt es unter www.diabetesnetz.info.



von Redaktion Diabetes-Anker (amo)

mit Materialien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD)

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Tagen, 1 Stunde

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Tagen, 18 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 3 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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