- Aktuelles
Neues Buch: Mit Hafer und Eiweiß gegen Übergewicht und Insulinresistenz
2 Minuten

Hafer-Tage sind ein seit über 100 Jahren bewährtes Konzept, um Glukoseverläufe und Insulinempfindlichkeit zu verbessern. In Kombination mit Protein kann das Getreide auch beim Abnehmen helfen. Das moderne Rüstzeug für diesen Ansatz vermittelt das neue Ratgeber-Buch „Abnehmen mit der HAWEI-Methode.
Wer im Buchhandel oder online nach Ratgebertiteln zum Thema Hafer sucht, kommt an Dr. med.Winfried Keuthage kaum vorbei. Der Diabetologe und Ernährungsmediziner, der in Münster eine diabetologische Schwerpunktpraxis betreibt, hat schon etliche erfolgreiche Bücher zu den gesundheitlichen Vorteilen von Hafer geschrieben. Nun hat er ein neues Buch veröffentlicht, das Menschen mit Übergewicht und/oder Typ-2-Diabetes beim Abnehmen unterstützen soll – und zwar mithilfe einer Ernährung, die viel Hafer in Kombination mit Eiweiß enthält.
Neues Buch „Abnehmen mit der HAWEI-Methode“: physiologische Zusammenhänge leicht verständlich erklärt
In der ersten Hälfte seines neuen Ratgebers beschreibt der Autor in leicht verständlicher Sprache, worauf es beim Abnehmen ankommt, wie eine Insulinresistenz entsteht, welche psychologischen Hungerverstärker den Gewichtsverlust erschweren und welche Rolle Stress, Hormone und Darmmikrobiom spielen. Außerdem unterstreicht er die Bedeutung einer ausreichenden Proteinaufnahme, die nach den aktuellen DDG-Empfehlungen im Rahmen einer Diät zwischen 23 und 32 Prozent der Gesamtkalorienzufuhr ausmachen sollte.
Im zweiten Teil beschreibt er die in seiner Diabetespraxis vielfach erprobte HAWEI-Methode, deren Name sich aus den zwei zentralen Bausteinen Hafer und Eiweiß ableitet. Danach sollen Abnehmwillige pro Woche zwei Hafertage einlegen und auch an den anderen Tagen vermehrt Haferprodukte in Kombination mit Eiweiß zu sich nehmen. Für Hafertage und für Alltagsmahlzeiten finden sich im Buch viele bebilderte Rezepte inklusive Nährwertangaben.
Insulineinsparungen von bis zu 40 Prozent mit Hafer und der HAWEI-Methode

Weitere Infos und Bestellung: bit.ly/3PzBwMB
An einem Hafertag sind drei Mahlzeiten mit jeweils 50–100 g Haferflocken erlaubt – angereichert, mit Gemüse, zuckerarmem Obst, Nüssen und Kräutern. Die Mahlzeiten können individuell variiert werden – entscheidend ist, dass keine anderen Kohlenhydrate, Fette oder Proteine zugeführt werden. „Ich selbst versuche, meinen Patienten etwas entgegenzukommen, denn ein Hafertag kann nur funktionieren, wenn er auch angewendet wird“, so Dr. Keuthage bei der Diabetes Herbsttagung, wo er über die positiven Effekte des Beta-Glucans berichtete.
Das Polysaccharid könne nachweislich dazu beitragen, den Cholesterinspiegel zu regulieren, den Glukoseanstieg nach Mahlzeiten zu bremsen und das Darmmikrobiom positiv zu beeinflussen. Hafer zeichne sich zudem durch einen vergleichsweise hohen Einweißgehalt aus und enthalte nahezu ebenso viel Eisen wie Fleisch. „Im Zuge von Hafertagen sind bei Menschen mit Diabetes Insulineinsparungen von bis zu 40 Prozent möglich“, betonte Dr. Keuthage.
von Antje Thiel
mit Materialien des Gräfe und Unzer Verlags
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Behandlung

4 Minuten
- Aus der Community

3 Minuten
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
thomas55 postete ein Update vor 5 Tagen, 6 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 5 Tagen, 23 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?- ole-t1 antwortete vor 4 Tagen, 1 Stunde
Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße
lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 6 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]





