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Neues Buch: Mit Hafer und Eiweiß gegen Übergewicht und Insulinresistenz
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Hafer-Tage sind ein seit über 100 Jahren bewährtes Konzept, um Glukoseverläufe und Insulinempfindlichkeit zu verbessern. In Kombination mit Protein kann das Getreide auch beim Abnehmen helfen. Das moderne Rüstzeug für diesen Ansatz vermittelt das neue Ratgeber-Buch „Abnehmen mit der HAWEI-Methode.
Wer im Buchhandel oder online nach Ratgebertiteln zum Thema Hafer sucht, kommt an Dr. med.Winfried Keuthage kaum vorbei. Der Diabetologe und Ernährungsmediziner, der in Münster eine diabetologische Schwerpunktpraxis betreibt, hat schon etliche erfolgreiche Bücher zu den gesundheitlichen Vorteilen von Hafer geschrieben. Nun hat er ein neues Buch veröffentlicht, das Menschen mit Übergewicht und/oder Typ-2-Diabetes beim Abnehmen unterstützen soll – und zwar mithilfe einer Ernährung, die viel Hafer in Kombination mit Eiweiß enthält.
Neues Buch „Abnehmen mit der HAWEI-Methode“: physiologische Zusammenhänge leicht verständlich erklärt
In der ersten Hälfte seines neuen Ratgebers beschreibt der Autor in leicht verständlicher Sprache, worauf es beim Abnehmen ankommt, wie eine Insulinresistenz entsteht, welche psychologischen Hungerverstärker den Gewichtsverlust erschweren und welche Rolle Stress, Hormone und Darmmikrobiom spielen. Außerdem unterstreicht er die Bedeutung einer ausreichenden Proteinaufnahme, die nach den aktuellen DDG-Empfehlungen im Rahmen einer Diät zwischen 23 und 32 Prozent der Gesamtkalorienzufuhr ausmachen sollte.
Im zweiten Teil beschreibt er die in seiner Diabetespraxis vielfach erprobte HAWEI-Methode, deren Name sich aus den zwei zentralen Bausteinen Hafer und Eiweiß ableitet. Danach sollen Abnehmwillige pro Woche zwei Hafertage einlegen und auch an den anderen Tagen vermehrt Haferprodukte in Kombination mit Eiweiß zu sich nehmen. Für Hafertage und für Alltagsmahlzeiten finden sich im Buch viele bebilderte Rezepte inklusive Nährwertangaben.
Insulineinsparungen von bis zu 40 Prozent mit Hafer und der HAWEI-Methode

Weitere Infos und Bestellung: bit.ly/3PzBwMB
An einem Hafertag sind drei Mahlzeiten mit jeweils 50–100 g Haferflocken erlaubt – angereichert, mit Gemüse, zuckerarmem Obst, Nüssen und Kräutern. Die Mahlzeiten können individuell variiert werden – entscheidend ist, dass keine anderen Kohlenhydrate, Fette oder Proteine zugeführt werden. „Ich selbst versuche, meinen Patienten etwas entgegenzukommen, denn ein Hafertag kann nur funktionieren, wenn er auch angewendet wird“, so Dr. Keuthage bei der Diabetes Herbsttagung, wo er über die positiven Effekte des Beta-Glucans berichtete.
Das Polysaccharid könne nachweislich dazu beitragen, den Cholesterinspiegel zu regulieren, den Glukoseanstieg nach Mahlzeiten zu bremsen und das Darmmikrobiom positiv zu beeinflussen. Hafer zeichne sich zudem durch einen vergleichsweise hohen Einweißgehalt aus und enthalte nahezu ebenso viel Eisen wie Fleisch. „Im Zuge von Hafertagen sind bei Menschen mit Diabetes Insulineinsparungen von bis zu 40 Prozent möglich“, betonte Dr. Keuthage.
von Antje Thiel
mit Materialien des Gräfe und Unzer Verlags
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hexle postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche, 5 Tagen
Hallo,
das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann?-
ole-t1 antwortete vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo hexle,
ich finde die Update-Empfehlungen von Dexcom auch etwas unbefriedigend.
Allerdings steht auf der Kompatibilitäts-Seite auch:
Zitat: “Sie können diese App auf jedem Betriebssystem verwenden, das die Mindestanforderungen erfüllt. Dexcom empfiehlt jedoch …”Eine “offizielle Stelle” bei Dexcom ist mir nicht bekannt, vom generellen Kundenservice mal abgesehen.
Bei ernsthaften, tatsächlichen Funktionsstörungen gäbe es noch die Möglichkeit, eine Meldung beim BfArM zu eröffnen.
Beste Grüße
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ole-t1 antwortete vor 1 Woche, 3 Tagen
PS Ich wollte noch ergänzen: Eine aktuelle ernsthafte Funktionsstörung sehe ich hier nicht gegeben.
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schorschlinger antwortete vor 1 Woche, 3 Tagen
Sicherheits-Updates der Betriebssysteme haben immer absolute Priorität. Dexcom und Abbott sind definitv sehr langsam mit den Tests und Freigaben. Beim G7 hat Dexcom etwas an Geschwindigkeit gewonnen, aber für G6 ist noch nicht einmal Android 16 getestet, das seit einem Jahr verfügbar ist. An Medizinprodukt-Freigaben liegt das nicht und besonders seriös und professionell ist es auch nicht. Neue Smartphones kann man nur mit aktueller OS-Version kaufen und wenn die nicht freigegeben ist, kann man theoretisch gar kein Smartphone sicher für Sensor oder AID-System verwenden. So war z. B. iOS 26 lange Zeit nicht auf den Listen, aber iPhones nur mit iOS 26 erhältlich. Die Listen verlieren damit zeitweise ihren eigentlichen Nutzen. Intervenieren können Anwender/Kunden mit Beschwerden bei den Hotlines.
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hexle antwortete vor 1 Woche, 2 Tagen
@ole-t1: Danke Ole für deine Rückmeldung.
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hexle antwortete vor 1 Woche, 2 Tagen
@schorschlinger: Danke für deine Rückmeldung. Beschwerden bringen einen da leider auch nicht weiter….
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uho1 postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?
