Unerkannte Adipositas gefährdet Millionen Jugendliche

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Unerkannte Adipositas bei Jugendlichen
Foto: golubovy – stock.adobe.com
Unerkannte Adipositas gefährdet Millionen Jugendliche

Adipositas bedeutet mehr als ein paar Pfunde zu viel zu haben. Sie kann krank machen und das Leben verkürzen. Doch etwa einer von vier Teenagern weiß nicht, dass er oder sie darunter leidet. Auch ein Drittel ihrer Eltern sind ahnungslos.

#In Deutschland gibt es etwa 6 % stark übergewichtige Kinder und Jugendliche. Sie haben mit vielen Vorurteilen zu kämpfen, etwa „zu viel zu essen“ oder „sich gehen zu lassen.“ Tatsächlich aber steckt meist mehr dahinter.

Die meisten leiden unter ihrem Erscheinungsbild. Aber auch die Gesundheit ist massiv in Gefahr. Denn die Erkrankung zieht eine Reihe weiterer gesundheitlicher Komplikationen nach sich, darunter psychische Probleme und Herzkrankheiten, aber auch Typ-2-Diabetes, diversen Krebsarten und Probleme mit Knochen und Gelenken. Prävention könnte helfen. Doch nicht alle sind sich über die Tragweite im Klaren. Nicht wenige gehen von falschen Voraussetzungen aus.

Sterberisiko steigt

Das bestätigen die Ergebnisse der Actions teens-Studie, die erstmals auf dem European Congress of Obesity (ECO) in Maastricht, Niederlande, vorgestellt wurden.In der Studie werteten Wissenschaftler Daten von mehr als 5.000 12- bis 17-jährigen Jungen und Mädchen mit Adipositas aus insgesamt zehn Ländern aus. Auch mehr als 5.000 Eltern bzw. Betreuungspersonen und über 2.000 medizinischen Fachkräfte waren miteinbezogen worden. Das Ergebnis: Fast die Hälfte der Eltern hofft, dass die Jugendlichen einfach aus der Krankheit herauswachsen, was nicht stimmt. Im Gegenteil: Wer im Kindes- und Jugendalter bereits an Adipositas erkrankt, hat im Erwachsenenalter nachweislich ein dreifach höheres Sterberisiko als die Vergleichsgruppe ohne Adipositas. 

„Die ACTION teens-Studie erfasst die Wahrnehmungen, Einstellungen, Verhaltensweisen und potenziellen Hindernisse für eine wirksame Behandlung bei Jugendlichen mit Adipositas in einem noch nie dagewesenen Ausmaß. Es muss mehr getan werden, um einen gesellschaftlichen Wandel im Umgang mit Adipositas voranzutreiben“, fordert Stephen Gough, Senior Vice President, Global Chief Medical Officer von Novo Nordisk. Die Firma hatte die Studie finanziert.

Großer sozialer Druck

 „Die Ergebnisse zeigen, dass junge Menschen gerne abnehmen und ihre Gesundheit verbessern wollen. Allerdings hat ein Drittel von ihnen Hemmungen, mit den eigenen Eltern darüber zu sprechen. Viele suchen stattdessen in den sozialen Medien nach Rat“, ergänzt Vicki Mooney, Co-Autorin der Studie und Vorsitzende der Irish Coalition for Peo-ple Living with Obesity (ICPO) sowie Geschäftsführerin der European Coalition for People living  with Obesity (ECPO). „Es ist schwer vorstellbar, unter welchem Druck sie stehen – zumal fast 70 % glauben, dass sie allein für das Abnehmen verantwortlich sind. Gleichzeitig wissen viele Eltern nicht, wie sie den Nachwuchs hierbei am besten unterstützen können.“  

Überdies zeigt die Studie, dass Ärz:tinnen besser geschult werden müssen. Der Grund: Die große Mehrheit (87 %) gab an, nach dem Medizinstudium keine nennenswerte Aus- oder Weiterbildung im Umgang mit Adipositas erhalten zu haben.  „Adipositas, sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen, ist ein großes Problem mit schweren gesundheitlichen und negativen sozialen Folgen für die Betroffenen.

Prävention besser als Behandlung

Die Behandlung ist, wie bei Erwachsenen auch, schwierig, insbesondere in Bezug auf die Langzeiterfolge. Deshalb sei es so wichtig, effektive Maßnahmen für die Prävention und gleichzeitig einen gesicherten Zugang zu evidenzbasierten Behandlungsstrategien sicherzustellen, kommentiert Prof. Arya M. Sharma, Adipositasexperte und ehemaliger Lehrstuhlinhaber für Adipositasforschung, die Studienergebnisse mit Blick auf Deutschland.



von Redaktion Diabetes-Anker

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  • Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!

    • Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
      Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
      Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
      Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
      Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter!

    • laila antwortete vor 27 Minuten

      @suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊

  • vio1978 postete ein Update vor 1 Tag, 15 Stunden

    Habe wieder Freestyle Libre Sensor, weil ich damit besser zurecht kam als mit dem Dexcom G 6. ist es abzusehen, ob und wann Libre mit d. Omnipod-Pumpe kompatibel ist?🍀

  • renrew postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche, 1 Tag

    gibt es Tips oder Ratschläge dieser Pumpe betreffend?

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