Weitere Krankenkassen beteiligen sich an Kostenerstattung der App mySugr PRO

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Weitere Krankenkassen beteiligen sich an Kostenerstattung der App mySugr PRO
bongkarn – stock.adobe.com | Roche Diabetes Care
Weitere Krankenkassen beteiligen sich an Kostenerstattung der App mySugr PRO

Das Unternehmen Roche Diabetes Care informiert darüber, dass weitere Krankenkassen die Kostenerstattung für die Vollversion seiner App fürs digitale Diabetes-Management, mySugr PRO, übernehmen.

Die Diabetes-Management-App mySugr von Roche Diabetes Care ist bei Menschen mit Diabetes beliebt: Über vier Millionen registrierte Menschen nutzen laut Unternehmensangaben weltweit die App, die eine unterstützende und motivierende Plattform für ein besseres Diabetes-Management und einfacheres Leben mit der chronischen Erkrankung bieten soll. Die Basis-Version der App ist kostenlos, während die Vollversion zusätzliche Extras bereithält.

Kostenerstattung für mySugr PRO: diese Krankenkassen zahlen die Vollversion für ein Jahr

Bislang bekamen bereits die Mitglieder der Techniker Krankenkasse eine Kostenerstattung, um den vollen Funktionsumfang von mySugr ein Jahr lang zu nutzen. Ab sofort übernehmen nun auch die IKK classic, die vivida BKK sowie weitere Krankenkassen die Kosten für die mySugr-PRO-Version. Damit können rund ein Drittel der gesetzlich versicherten Menschen mit Diabetes in Deutschland von den Vorteilen der Version mySugr PRO profitieren, heißt es in der Presse-Information von Roche Diabetes Care Deutschland.

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Die Krankenkassen übernehmen die Kosten der mySugr-PRO-Version zunächst für 12 Monate. In den meisten Fällen kann die Anmeldung online erfolgen. Interessierte Versicherte sollten direkt bei ihrer gesetzlichen Krankenkasse nachfragen, ob diese das Angebot bereits unterstützt, empfiehlt Roche.

Digitales Diabetes-Management: Das bieten die App mySugr und deren Vollversion

Die kostenlose Basisversion von mySugr ermöglicht es den Anwendern, ihre gemessenen Blutzuckerwerte von kompatiblen Messsystemen wie dem Accu-Chek Guide unkompliziert per Bluetooth in die mySugr-App zu übertragen. Diese können dann mit weiteren hilfreichen Angaben ergänzt werden, um daraus Schlüsse fürs Diabetes-Management ziehen zu können. Auch das Teilen der Daten mit Behandelnden ist möglich.

Noch mehr Unterstützung und zahlreiche Extras bietet die PRO Version von mySugr, so Roche. Denn damit könne man alle relevanten Therapiedaten in der App graphisch aufbereitet betrachten und analysieren. Dazu zählen bspw. Blutzuckerwerte, eingenommene Mahlzeiten, körperliche Aktivität oder verabreichte Insulingaben. Die Optionen zur Übertragung von Bewegungsdaten und Fotos der Mahlzeiten erleichtern das Datenmanagement zusätzlich.



von Redaktion Diabetes-Anker

mit Materialien von Roche Diabetes Care Deutschland

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 3 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße