- Aktuelles
Wer ist gefährdet?
2 Minuten
Manche Menschen haben ein höheres Diabetesrisiko als andere. Beim Typ-2-Diabetes sind die Ursachen dafür klarer.
Risiko Typ-2-Diabetes
Immer mehr Menschen erkranken weltweit an Diabetes. Meist handelt es sich um einen Typ-2-Diabetes, der bei Übergewichtigen häufiger auftritt. Doch nicht nur Essen und mangelnde Bewegung sind schuld daran, wenn die Blutzuckerwerte steigen. Vielmehr spielt die Vererbung bei der Entstehung des Typ-2-Diabetes eine große Rolle.
Untersuchungen an eineiigen Zwillingen haben gezeigt, dass ein Typ-2-Diabetes in bis zu 92 Prozent der Fälle bei beiden Geschwistern auftritt. Hat ein Elternteil Typ-2-Diabetes, beträgt die Wahrscheinlichkeit, an Diabetes zu erkranken, für das Kind etwa 40 bis 50 Prozent. Sind Geschwister erkrankt, tritt der Typ-2-Diabetes in fast 60 Prozent auch bei den anderen Geschwistern auf.
Insulinresistenz wird vererbt
Vererbt wird die so genannte Insulinresistenz, nicht der Diabetes selbst. Insulinresistenz bedeutet, dass die Körperzellen auf eigenes und auch fremdes Insulin nicht mehr so gut ansprechen. Bisher hat man jedoch noch kein einheitliches „Insulinresistenz-Gen“ gefunden. Verantwortlich dafür, dass das Insulin nicht richtig wirken kann, sind wahrscheinlich viele verschiedene Gene mit unterschiedlicher Ausprägung, die mit verschiedenen Umweltfaktoren zusammenwirken – insbesondere mit Überernährung und mangelnder Bewegung.
Zudem spielt auch die zunehmende Lebenserwartung eine Rolle: Durch das Nachlassen der Insulinproduktion mit steigendem Lebensalter steigt auch das Risiko, einen Diabetes mellitus zu entwickeln.
In vielen Fällen kann man die Entstehung eines Typ-2-Diabetes hinauszögern oder vermeiden – ein aktiver Lebensstil ist einer der Schlüssel dazu.
Risiko Typ-1-Diabetes
Die Wahrscheinlichkeit, in Mitteleuropa an einem Typ-1-Diabetes zu erkranken, beträgt nur 0,3 bis 0,6 Prozent und hängt auch davon ab, aus welchem Land man stammt und ob Typ-1-Diabetes in der Familie vorkommt.
Häufung in der Familie
Während Geschwister eines Typ-1-Diabetikers mit einer Wahrscheinlichkeit von 3 bis 5 Prozent ebenfalls einen Typ-1-Diabetes bekommen, erkranken eineiige Zwillinge bis etwa 30 Prozent beide daran. Ein Kind, dessen Mutter Typ-1-Diabetes hat, bekommt mit einer Wahrscheinlichkeit von 3 Prozent auch Diabetes; hat der Vater Typ-1-Diabetes liegt sie mit 5 Prozent etwas höher. Haben beide Elternteile Diabetes, beträgt die Wahrscheinlichkeit etwa 20 Prozent.
Da bisher nicht bekannt ist, wodurch der Typ-1-Diabetes verursacht wird, gibt es keine Möglichkeit, sich gegen die Entstehung eines Typ-1-Diabetes zu schützen.
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Leben mit Diabetes
8 Minuten
- Soziales und Recht
4 Minuten
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist das neue Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
-
moira postete ein Update vor 1 Tag, 14 Stunden
Meine Tochter ist ein großer Fan der Buchreihe Woodwalkers. In einem Band kommt wohl ein Woodwalker mit Diabetes typ 1 vor. Fand ich cool. Es wird Blutzucker gemessen und ein Unterzucker behandelt.
(Wen es interessiert Band 2.3) -
moira postete ein Update vor 3 Wochen
Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄
-
bloodychaos postete ein Update vor 4 Wochen
Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.
-
ole-t1 antwortete vor 3 Wochen, 5 Tagen
Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.
Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:
Freestyle Libre 3 bzw. 3+
Dexcom G7
Dexcom G6 (noch)
Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
Accu-Chek Smartguide CGM
Medtrum Touchcare Nano CGMIch würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.
-
