Coronavirus: Darauf sollten Menschen mit Diabetes nun achten

5 Minuten

© © Miriam Dörr - Fotolia.com
Coronavirus: Darauf sollten Menschen mit Diabetes nun achten

Die COVID-19-Pandemie hat unsere Gesellschaft derzeit fest im Griff. Da bestimmte Gruppen von Menschen mit Diabetes zur Risikogruppe für schwerere Krankheitsverläufe gehören, sollten sie aktuell besonders wachsam sein und sich vor einer Infektion schützen. Wir haben deshalb die Hinweise und Ratschläge von medizinischen Fachgesellschaften, Institutionen und Behörden dazu für Sie zusammengetragen.

Da es bei (chronischen) Grunderkrankungen zu schwereren Verläufen von COVID-19-Erkrankungen kommen kann, empfiehlt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), dass Menschen mit Diabetes besonders auf die generelle Einhaltung der Infektionsschutz-Maßnahmen (siehe Liste weiter unten) achten sollten, um sich vor einer Ansteckung zu schützen. Dies gilt – wie auch bei bei der herkömmlichen Grippe (Influenza) – vor allem für Diabetespatienten im höheren Alter sowie für jene mit einer instabilen Blutzuckereinstellung und/oder mit Folgeerkrankungen.

Die CovApp (kein Download notwendig) der Berliner Charité kann dabei helfen, die Notwendigkeit eines Arztbesuches oder Coronavirus-Tests besser einzuschätzen. Beantworten Sie innerhalb weniger Minuten einen Fragenkatalog, und Sie erhalten daraus spezifische Handlungsempfehlungen.

zur CovApp

Bei Diabetes ist für den Krankheitsverlauf bei Infektionen ganz allgemein eine gute Blutzuckereinstellung hilfreich. „Auch im Falle einer Infektion mit dem bislang noch wenig erforschten Coronavirus SARS-CoV-2 gehen wir – analog zur Influenza – davon aus, dass man mit einem ausgeglichenen Stoffwechsel das Risiko für Komplikationen reduzieren kann“, betont Prof. Dr. Baptist Gallwitz, Mediensprecher der DDG. Der allgemein empfohlene HbA1c-Zielbereich liegt bei 6,5 bis 7,5 Prozent, zudem sollten häufige Schwankungen des Glukosespiegels (starke Unter- und/oder Überzuckerungen) vermieden werden.

„Da die Viruserkrankung in den meisten Fällen mild verläuft, sehen wir bislang auch für Menschen mit Diabetes nicht mehr Gefahr als bei einem herkömmlichen Grippevirus“, erklärt DDG-Präsidentin Prof. Dr. Monika Kellerer, „auch hier empfehlen wir die allgemeine vom RKI empfohlene Vorsorge, die auch für die Influenza gilt.“ Die DDG und die Gesamtorganisation diabetesDE empfehlen regelmäßig, dass Menschen mit Diabetes sich jährlich einer Grippe-Impfung unterziehen.

Mehr zum Thema auf diabetes-online:

Coronavirus: Junge Menschen mit Diabetes ohne Folgeerkrankungen gehören nicht zur Risikogruppe

Die Origanisation diabetesDE betont, dass nur Menschen mit Diabetes mit zusätzlichen Begleiterkrankungen (z.B. kardiovaskuläre Erkrankungen) ein erhöhtes Risiko für COVID-19 und für einen schweren Verlauf haben. Kein erhöhtes Infektionsrisiko haben „gesunde“ Diabetespatienten mit stabiler Glukoseeinstellung.

„Haben Diabetespatienten Begleit- und Folgeerkrankungen wie Herzkreislaufprobleme oder Organschäden, sollten sie aktuell jedoch besonders achtsam sein“, warnt Prof. Gallwitz, da sie durch ihr geschwächtes Immunsystem und eventuell bereits bestehende Infektionen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben.

Ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben:


  • Personen ab 50 bis 60 Jahren und älter (mit steigendem Alter erhöht sich das Risiko stetig),
  • Personen (unabhängig vom Alter) mit einer bestehenden Grunderkrankung (z.B. Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen),
  • Patienten mit unterdrücktem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht, oder wegen der Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken, wie z.B. Cortison).

Ein zusätzlich erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf besteht, wenn mehrere Risikofaktoren vorliegen, also

  • für Menschen, die mehrere Grunderkrankungen haben (Multimorbidität),
  • für ältere Menschen mit vorbestehenden Grunderkrankungen.

Quelle: Robert Koch-Institut

Die Kurve abflachen – sich und andere schützen!

„In der jetzigen Situation geht es darum, insbesondere Personen mit erhöhtem Risiko für schwere Krankheitsverläufe zu schützen“, betont auch Prof. Gérard Krause, Leiter der Abteilung für Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI).

Die allgemeinen Ratschläge zur Vermeidung von Infektionen lauten:


  • zu Hause bleiben, wann immer dies möglich ist, die Wohnung/Zimmer dabei regelmäßig lüften
  • möglichst nur für Versorgungsgänge rausgehen und dabei einen Abstand von 1 bis 2 Metern zu anderen Personen halten
  • private Kontakte auf das Notwendigste reduzieren bzw. Möglichkeiten ohne direkten/persönlichen Kontakt nutzen (Telefon, Internet etc.)
  • enge Begrüßungsrituale vermeiden (Küsschen, Händeschütteln, Umarmung)
  • häufiges, gründliches Händewaschen mit Seife
  • sich nicht ins Gesicht fassen, vor allem nicht, wenn vorher möglicherweise kontaminierte Oberflächen angefasst wurden
  • Husten- und Niesetikette einhalten, also vom Gegenüber wegdrehen und in die Armbeuge husten oder niesen
  • Umgang mit Erkrankten im Haushalt festlegen (Schlafen und Aufenthalt in getrennten Zimmern; Mahlzeiten getrennt einnehmen; räumliche Trennung von Geschwisterkindern)

Quelle: Robert Koch-Institut

Prof. Krause appelliert aber auch an Menschen ohne erhöhtes Risiko, sich vor einer Infektion zu schützen, um „weiterhin auf eine Verlangsamung der Epidemie hinzuwirken. Diese Verlangsamung hat das Ziel, die auftretenden Erkrankungen über einen längeren Zeitraum zu strecken und auf diese Weise die Betroffenen besser versorgen zu können. Dies hilft indirekt auch den Menschen, die ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe aufweisen.“

Video: Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2



Quelle: Youtube-Kanal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Im Erkrankungs- oder Quarantänefall: So sind Sie gut vorbereitet!

Die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe rät Menschen mit Diabetes zudem dazu, sich gut auf die jetzige Situation einzustellen bzw. sich auch bereits vorab darüber Gedanken machen, wie sie im Falle eines Infektionsverdachts oder einer häuslichen Quarantäne vorgehen (Quarantäne wird dann von den Behörden angeordnet, wenn man innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet war oder wenn Kontakt zu einem COVID-19-Erkrankten bestand).

Vorkehrungsmaßnahmen für Menschen mit Diabetes:

  • Erstellen Sie eine Liste der wichtigsten Telefonnummern (Hausarzt/Kinderarzt, Diabetologe, Gesundheitsamt Ihrer Stadt oder Ihres Landkreises). Die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes lautet 116 117 (deutschlandweit, ohne Vorwahl, kostenlos im Festnetz und per Handy).
  • Wenn Sie während einer Quarantäne Symptome wie Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Müdigkeit und Muskelschmerzen bemerken, kontaktieren Sie Ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Teilen Sie Ihrem Gesprächspartner mit, dass Sie an Diabetes erkrankt sind. WICHTIG: Fahren Sie nicht direkt in die Arztpraxis oder das Krankenhaus, sondern nehmen Sie vorher telefonisch Kontakt auf.
  • Stellen Sie eine Liste der Medikamente und der jeweiligen Dosis zusammen, die Sie regelmäßig einnehmen oder spritzen.
  • Überprüfen Sie, ob Sie hinreichend Medikamente und Hilfsmittel wie Teststreifen, Sensoren oder auch Desinfektionsmittel im Haus haben, und bestellen Sie rechtzeitig nach. Größere Vorräte anzulegen, ist nicht notwendig, aber lassen Sie es nicht darauf ankommen, Dinge erst im letzten Moment zu besorgen. Bedenken Sie auch, dass mal ein technisches Hilfsmittel nicht funktionieren kann, so dass es gut ist, Messgeräte oder Pens als Backup-Lösung bereitzuhalten. Bedenken Sie, dass eine Infektion den Glukose-Haushalt durcheinanderbringen kann, so dass Sie möglicherweise mehr Insulin brauchen als üblich.
  • Legen Sie Ihre Krankenkassenkarte und den Gesundheitspass Diabetes sowie Ihr Diabetes-Tagebuch bereit.
  • Wenn Ihre Diabetes-Therapie Unterzuckerungen hervorrufen kann, dann stellen Sie sicher, dass Sie ausreichend schnelle Kohlenhydrate wie Traubenzucker, Saft oder Gummibärchen im Haus haben.

Was mit dem Diabetologen/dem Diabetes-Team zu besprechen ist:

  • Klären Sie vorher ab, in welchen Fällen Sie Ihren Hausarzt bzw. Diabetologen kontaktieren sollten (Ketone, Veränderungen in der Nahrungsaufnahme, Anpassung der Medikation).
  • Besprechen Sie, ob Sie während der Quarantäne oder im Falle einer Infektion häufiger den Blutzucker messen sollten.
  • Fragen Sie, in welchen Fällen Sie Ketone messen sollten und was im Falle erhöhter Ketonwerte zu tun ist.
  • Stimmen Sie mit Ihrem Hausarzt oder Diabetologen ab, ob es Wechselwirkungen gibt zwischen den Medikamenten, die Sie regelmäßig für Ihren Diabetes einnehmen, und Medikamenten gegen Infektionen oder Viruserkrankungen.
  • Legen Sie mit Ihrem Diabetes-Team gemeinsam fest, ob Sie im Krankheitsfall Ihre Diabetestherapie verändern sollten.

Suchen Sie sich Helfer für den Alltag:

  • Versuchen Sie, jemanden zu finden, der für Sie einkaufen geht. Bitten Sie Verwandte, Nachbarn oder Freunde um ihre Hilfe. Unterstützung bieten ggf. auch die Feuerwehr, das Technische Hilfswerk oder ehrenamtliche Helfer in der Gemeinde an.
  • WICHTIG: Wenn ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit dem neuen Coronavirus vorliegt, sollten Ihre Helfer die Einkäufe vor Ihrer Tür abstellen und nicht Ihre Wohnung betreten. Sie sollten auch kein Bargeld übergeben, denn auch so kann eine Ansteckung weitergegeben werden. Überweisen Sie das Geld an Ihre Helfer oder warten Sie bis nach der Quarantäne mit der Bezahlung.
  • Alternativ können Sie auch die Lieferangebote der Supermärkte vor Ort nutzen, wenn ein derartiger Service in Ihrer Region angeboten wird. In diesem Fall bezahlen Sie gleich online bei der Bestellung. Natürlich sollte auch diese Lieferung vor Ihrer Wohnungstür abgestellt werden.
  • Wenn Sie wegen Ihres Diabetes oder einer anderen bestehenden Erkrankung dringend Medikamente oder eine ärztliche Behandlung brauchen, kontaktieren Sie Ihren Hausarzt oder Diabetologen. Sagen Sie, was Sie benötigen, und dass Sie unter Quarantäne stehen.
  • Eine Quarantäne kann zu psychosozialen Belastungen wie Ängsten, Einsamkeit oder Schlafstörungen führen. Auch wenn Sie keinen direkten Kontakt zu anderen Menschen außerhalb Ihrer Wohnung haben dürfen, können Sie doch über Telefon oder Internet in Kontakt bleiben. Nutzen Sie telefonische Hilfsangebote wie die Telefonseelsorge (116 123) oder die regionalen Krisendienste. Versuchen Sie, auch in häuslicher Quarantäne Sport zu treiben. Einfache Gymnastikübungen lassen sich in jedem Wohnzimmer umsetzen und können dem Stressabbau dienen.

Quellen: Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) |
Robert Koch-Institut (RKI)
|
diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe
|
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
|
Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI)
| Redaktion

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Ähnliche Beiträge

Faschingszeit: Gute Vorsätze – mit kurzer Pause

Der Februar ist da – und mit ihm die Zeit, in der viele Menschen mit einer gewissen Skepsis auf ihre individuellen Neujahrs-Vorsätze schauen. Hält die Motivation noch oder hat sich der Alltag mit seinen kleinen Versuchungen wieder durchgesetzt – insbesondere bezüglich der nun anstehenden Faschingszeit? Gerade für Menschen mit Diabetes sind gute Vorsätze ein zentraler Baustein ihrer Therapie.
Faschingszeit: Gute Vorsätze – mit kurzer Pause | Foto: Petra Fischer – stock.adobe.com

2 Minuten

Mit Diabetes gut vorbereitet ins Krankenhaus: Was muss mit, was vorab geklärt werden?

Es kann schnell passieren, dass man ins Krankenhaus muss, auch ohne dass der Diabetes der Grund ist. Damit dort möglichst alles gut abläuft, ist es sinnvoll, ein paar Dinge vorab zu wissen und vorzubereiten. Denn bei geplanten Aufenthalten im Krankenhaus kann man manches schon im Vorfeld abklären.
Mit Diabetes gut vorbereitet ins Krankenhaus: Was muss mit, was vorab geklärt werden? | Foto: Halfpoint - stock.adobe.com

5 Minuten

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist das neue Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage

Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community

Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen

Community-Feed

  • Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!

    Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.

    Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.

    LG Wolfgang

  • Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!

    • Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
      Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
      Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
      Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
      Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter!

    • @suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊

    • Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
      Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
      Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
      auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.

      Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.

      Gruss Wolfgang

    • Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.

  • vio1978 postete ein Update vor 2 Tagen, 8 Stunden

    Habe wieder Freestyle Libre Sensor, weil ich damit besser zurecht kam als mit dem Dexcom G 6. ist es abzusehen, ob und wann Libre mit d. Omnipod-Pumpe kompatibel ist?🍀

Verbände