Diabetes-Anker-Podcast: Von der Insulin-Entdeckung zu modernen Diabetes-Therapien – mit Prof. Thomas Forst

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Diabetes-Anker-Podcast: Von der Insulin-Entdeckung zu modernen Diabetes-Therapien – mit Prof. Thomas Forst | Foto: zVg
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Diabetes-Anker-Podcast: Von der Insulin-Entdeckung zu modernen Diabetes-Therapien – mit Prof. Thomas Forst

Von tierischen Extrakten zu Insulin‑Analoga: In dieser Podcast-Folge beschreibt Prof. Dr. Thomas Forst den Weg von der lebensrettenden Insulin-Entdeckung vor einem Jahrhundert hin zu den modernen Therapien sowie zu neuen medikamentösen Optionen bei Typ‑2-Diabetes.

Anlässlich des Weltdiabetestags am 14. November sprechen wir mit Prof. Dr. med. Thomas Forst über die revolutionäre Entdeckung des Insulins durch Frederick Banting und Charles Best vor über 100 Jahren. In nur neun Monaten gelang den beiden kanadischen Forschern in den Jahren 1921/22 der Sprung vom ersten Tierversuch zur lebensrettenden Behandlung des ersten Kindes. Ein medizinisches Wunder, das Typ-1-Diabetes von einer tödlichen zu einer behandelbaren chronischen Erkrankung machte.

Prof. Forst erklärt anschaulich die Unterschiede zwischen den Diabetes-Typen. Und bezüglich des Typ-2-Diabetes räumt er auf mit dem Mythos „einmal Insulin, immer Insulin“. Er erklärt, wie sich die Therapie ausgehend von tierischen Extrakten hin zu modernen Insulin-Analoga entwickelt hat – unterstützt von moderner Technologie mit CGM-Sensoren und automatischen Insulinpumpen-Systemen.

Für Typ-2-Diabetes gibt es heute zudem revolutionäre neue Medikamente wie SGLT2-Hemmer und GLP-1-Rezeptoragonisten. Diese senken nicht nur den Blutzucker, sondern schützen auch Herz und Nieren vor Folge-Erkrankungen. Prof. Forsts ermutigende Botschaft: „Man muss mit dem Diabetes leben, aber nicht für den Diabetes leben.”

Aktuelle Folge von Diabetes-Anker-Podcast mit Prof. Dr. Thomas Forst anhören

Prof. Forst ist Internist, Endokrinologe und Chief Medical Officer des international agierenden Forschungsunternehmens Clinical Research Services. Ebenso lehrt er an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz und ist erster Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft „Diabetes & Herz“ der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG).

Weiterführende Informationen 

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von Günter Nuber und Redaktion Diabetes-Anker

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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