Das Ziel: eine längere Tragedauer

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Das Ziel: eine längere Tragedauer

Für viele Menschen, die mit Diabetes leben, ist die Insulinpumpe und damit auch der regelmäßige Wechsel alle zwei bis drei Tage des Katheters ein fester Bestandteil ihres Alltags. Die Wechsel-Prozedur ist für viele unangenehm und/oder schmerzhaft. Der Forscher Professor Thomas Pieber (Graz) stellt nun eine Methode vor, die einen Katheterwechsel erst nach 7 oder mehr Tagen nötig macht.

Für seine innovative Forschung hat Thomas Pieber stellvertretend für sein Team als erster Wissenschafter überhaupt den mit rund 270.000 Euro dotierten Preis für Präzisionsmedizin der Novo Nordisk Foundation verliehen bekommen.

Katheterwechsel: ungenehm und teuer

Das wissenschaftliche Projekt von Thomas Pieber beschäftigt sich mit der Entwicklung der nächsten Generation von Präzisionstherapien für Typ-1-Diabetes. „Für viele Menschen mit Typ-1-Diabetes ist die Insulinpumpe ein fester Bestandteil ihres täglichen Lebens, die den Blutzucker durch die Verabreichung von Insulin im Gleichgewicht hält“, beschreibt der Experte.

Durch einen Katheter ist die Insulinpumpe mit dem Körper verbunden. Bei den Pumpen, die Menschen mit Diabetes derzeit nutzen, müssen diese Katheter alle 2–3 Tage ausgetauscht werden, um die korrekte Insulindosierung zu gewährleisten. Der Katheterwechsel ist dabei jedes Mal mit einem kleinen Eingriff verbunden und kann vor allem für Kinder besonders schmerzhaft sein. Zudem bedeutet der häufige Katheterwechsel auch eine finanzielle Komponente, welche das Gesundheitssystem bzw. die Gesellschaft belastet. Daher war es das Ziel von Thomas Pieber, einen Weg zu finden, um das Intervall der sicheren Insulingabe bis zum nächsten Katheterwechsel zu verlängern. Durch die Messung des Gewebewiderstands an der Katheterstelle gegenüber einer Insulininfusion hat der Wissenschaftler bereits gezeigt, dass der Katheterwechsel oft auf 7 Tage oder mehr verlängert werden kann.

Neue Generation von Insulinpumpen als Forschungsziel

Thomas Pieber und sein Team haben diese Entdeckung bereits patentieren lassen. Darauf aufbauend wird nun mit Unterstützung des Preisgeldes eine klinische Studie durchgeführt, in welcher diese Technologie und damit eine neuartige Insulinpumpe weiterentwickelt wird. „Die neue Pumpe misst nicht nur (…) und verabreicht Insulin, sondern bewertet auch, wie resistent das Gewebe gegen die Insulininfusion ist. Auf diese Weise teilt die Pumpe dem*der Benutzer*in mit, wann der Katheter ausgetauscht werden muss, wodurch die Zeit zwischen den Katheterwechseln möglicherweise um mehrere Tage verlängert wird“, beschreibt Thomas Pieber. Für Pumpenträgerinnen und Pumpenträger hat dies das Potenzial, Beschwerden und Belastungen erheblich zu reduzieren, zudem würden Kosten gesenkt und so das Gesundheitssystem entlastet.

Die Studie wird sowohl die Resistenz des Gewebes gegen Insulin als auch die Aufnahme von Insulin mithilfe von Mikrobiopsien und verschiedenen fortschrittlichen Techniken messen, um die Proteinexpression im Gewebe und andere Parameter zu untersuchen. „Ebenso werden wir neue Erkenntnisse erlangen was im Gewebe passiert, wenn der Katheter gewechselt werden muss. Der Award ist wichtig, weil wir damit untersuchen und validieren können, wie die Pumpe in Zukunft kalibriert werden soll“, sagt Thomas Pieber.

Preiswürdige Forschung, vielfältiges Engagement

Seit nunmehr 30 Jahren arbeitet Thomas Pieber, Leiter der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie an der Med Uni Graz, in seiner Forschung daran, Menschen zu helfen, die an Diabetes erkrankt sind. Für diese Leistung und als Auszeichnung für ein neues Patent zum Insulinmanagement erhalten er und sein Team nun den neuen Preis für Präzisionsmedizin (Precision Diabetes Medicine Award) der Novo Nordisk Foundation. Der Preis in Höhe von 2 Mio. Dänischen Kronen – umgerechnet rund 270.000 Euro – wurde anlässlich des 100. Jahrestages der Entdeckung des Insulins ins Leben gerufen und soll herausragende Forscherinnen und Forscher dabei unterstützen, bedeutende Innovationen in der Behandlung von Menschen mit Diabetes zu entwickeln.

Durch seine Forschung hat Thomas Pieber bereits verschiedene Therapiekonzepte für Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes entwickelt und getestet. Neben seinem Engagement an der Medizinischen Universität Graz ist Thomas Pieber auch Direktor des Instituts HEALTH von Joanneum Research in Graz und Gründer von CBmed, einem Kompetenzzentrum für Biomarkerforschung.


Quelle: Medizinische Universität Graz | Redaktion

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  • Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!

    Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.

    Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.

    LG Wolfgang

  • laila postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 1 Tag, 5 Stunden

    Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!

    • Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
      Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
      Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
      Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
      Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter!

    • laila antwortete vor 1 Tag

      @suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊

    • Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
      Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
      Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
      auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.

      Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.

      Gruss Wolfgang

    • Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.

  • vio1978 postete ein Update vor 2 Tagen, 15 Stunden

    Habe wieder Freestyle Libre Sensor, weil ich damit besser zurecht kam als mit dem Dexcom G 6. ist es abzusehen, ob und wann Libre mit d. Omnipod-Pumpe kompatibel ist?🍀

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