Diabetes-Kurs: Morgens hohe Glukosewerte – Ursachen und Lösungen

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Diabetes-Kurs: Morgens hohe Glukosewerte – Ursachen und Lösungen

Sind die Glukosewerte morgens zu hoch, kommt schnell die Vermutung auf, dass man nachts den Kühlschrank geplündert hat … Dabei gibt es einige Gründe, warum die Werte morgens höher sind als erwartet. Das Gute dabei: Kennt man die Ursache, kann man zusammen mit dem Diabetesteam die Therapie anpassen – für einen guten Start in den Tag.

Auch heute noch wird der Diabetes mellitus oft zufällig anhand erhöhter Blutzuckerwerte im Nüchtern-Zustand entdeckt, z.B. während eines Aufenthalts im Krankenhaus.

Im “Routine-Labor”, also bei einer Untersuchung beim Hausarzt, wird ein leicht erhöhter Blutzuckerwert oft gar nicht wahrgenommen bzw. ist schwierig zu bewerten, da häufig die Blutabnahme erfolgt, wenn der Patient bereits etwas gegessen hat. Dann heißt es: “Sie haben ja schon etwas gefrühstückt, sicher ist deshalb der Blutzucker erhöht.” Selten folgt dann zum sicheren Ausschluss eines Diabetes eine erneute Untersuchung des Blutzuckers durch eine Blutentnahme wirklich im Nüchtern-Zustand.

Der Blutzuckerwert eines Menschen ohne Diabetes sollte nüchtern weniger als 100 mg/dl (5,6 mmol/l) betragen. Liegt er zwischen 100 und 125 mg/dl (5,6 und 6,9 mmol/l), spricht man von einem abnorm erhöhten Nüchtern-Glukosewert. Liegt der Wert bei 126 mg/dl (7,0 mmol/l) oder darüber, liegt ein Diabetes vor.

Erhöhte Nüchtern-Glukosewerte bei bekanntem Diabetes

Ist der Diabetes bereits bekannt, stellen erhöhte Nüchtern-Blutzuckerwerte nach wie vor ein Problem dar. Meist findet man aber eine Ursache, die die erhöhten Werte erklärt. Diese können sich zwischen Menschen mit Typ-1- und Menschen mit Typ-2-Diabetes unterscheiden.

Das Fallbeispiel

Petra M., 75 Jahre alt, weiß seit fünf Jahren von ihrem Typ-2-Diabetes. Zufällig waren erhöhte Nüchtern-Blutzuckerwerte während einer Hüft-Operation im Krankenhaus aufgefallen. Vorher war sie allerdings über Monate oft schlapp, musste ständig Wasser lassen und war auch schon wegen extrem juckender Veränderungen an der Haut beim Hautarzt. Ein Termin beim Augenarzt wegen Sehverschlechterung stand auch an.

Die Kontrolle des Stoffwechsels erfolgt seit der Diagnose alle drei Monate anhand des HbA1c-Werts. Jetzt fühlt sie sich wieder oft schlapp und müde, weshalb der Arzttermin vorgezogen wurde. Ihre Enkelin hatte zuvor mit einem geliehenen Blutzucker-Messgerät einen Nüchtern-Blutzucker von 215 mg/dl (11,9 mmol/l) gemessen. Petra M. hatte wohl immer wieder spätabends noch ein “Betthupferl” in Form einer halben Tafel Schokolade genossen.

Erhöhte Werte bei Typ-1-Diabetes

Jede Aktivität erfordert bei Menschen mit Typ-1-Diabetes, die Insulindosierung entsprechend anzupassen. Dies gilt auch für Aktivitäten und Mahlzeiten am Abend, die sich auf den Glukoseverlauf in der Nacht auswirken und möglicherweise auch auf die Werte am folgenden Morgen. Passt die Versorgung mit Insulin nicht zur Abendmahlzeit und/oder nicht zum nächtlichen Bedarf, zeigt sich dies in den Glukosewerten der darauffolgenden Stunden.

Ist der Glukosewert am Morgen hoch, kann ein hoher Wert bereits vor dem Schlafengehen die Ursache sein. Hierfür gibt es z. B. folgende Gründe:

  • ein Mangel an langwirksamem Insulin in den späten Abendstunden,
  • ein zu niedriger Kohlenhydrat- oder BE-/KE-Faktor zum Abendessen,
  • zum Senken eines erhöhten Werts wurde zu wenig Insulin gespritzt, z. B. wegen eines zu hohen Korrekturfaktors (z. B. 1 Einheit Insulin zum Senken von 40 mg/dl (2,2 mmol/l) statt 30 mg/dl (1,7 mmol/l)), auch bekannt als 40er- bzw. 30er-Regel,
  • Essen von Kohlenhydraten zum Abendessen ohne Insulingabe.

Insbesondere die Ernährung am Vorabend hat einen extremen Einfluss auf den Glukoseverlauf in der Nacht. Es ist ein Unterschied, ob die Abend-Mahlzeit aus einer Pizza besteht mit reichlich Kohlenhydraten, Fett und Eiweiß oder ob ein gemischter Salat gegessen wird, möglicherweise in Kombination mit wenig oder mäßig Alkohol. Das Essen darf auch nicht getrennt von abendlichen Aktivitäten gesehen werden.

Insbesondere längere körperliche Aktivität kann die Zuckerspeicher aus der Muskulatur und der Leber entleeren. Diese werden in der Nacht wieder aufgefüllt (Muskel-Auffüll-Effekt), wodurch die Glukose-Konzentration im Blut sinkt. Dies kann zu nächtlichen Unterzuckerungen führen, insbesondere dann, wenn die abendliche Insulindosis nicht reduziert wurde – und dann zu einer Gegenregulation mit entsprechend erhöhten Glukosewerten am Morgen.

Mögliche Ursachen für hohe Nüchtern-Glukosewerte

  • eine nicht angepasste Dosis des langwirksamen Insulins bzw. der Insulin-Basalrate über Nacht bei unterschiedlichen Aktivitäten (z. B. Sport)
  • eine nicht angepasste Insulindosis zur Mahlzeit am Abend, z. B. bei fett- und eiweiß­reichem Essen und Alkoholkonsum
  • Nachtarbeit
  • Schlaf-Störungen durch Nerven-Schädigungen (Polyneuropathie) oder Schlaf-­Apnoe-Syndrom (Atem-Pausen im Schlaf)
  • Essen oder Trinken von Kohlenhydraten vor dem Zubettgehen ohne Insulingabe
  • Essen von Kohlenhydraten, die sehr langsam ins Blut aufgenommen werden (z. B. Produkte mit Fruchtzucker oder viel Eiweiß wie Joghurt) als Spätmahlzeit
  • die Wirkung des langwirksamen Insulins vom Abend klingt in den Morgenstunden aus, sodass es zu einer „Insulin-Lücke“ am frühen Morgen kommt
  • abendlicher Alkoholkonsum mit folgender nächtlicher Unterzuckerung und Gegenregulation des Körpers

Hormonelle Gegenspieler, Stress

Eine weitere Ursache für erhöhte Glukosewerte am Morgen ist das “Dawn-Phänomen”, das “Morgendämmerungs-Phänomen”. Bei diesem frühmorgendlichen Anstieg der Glukosewerte sorgen hormonelle Gegenspieler des Insulins (u. a. Wachstums-Hormon, Kortisol) dafür, dass die Menschen Energie bekommen, um rasch aktiv zu werden. Diese Energie wird in Form von Zucker bereitgestellt. So steigt bei manchen Menschen morgens der Blutzucker extrem.

Bei manchen Menschen mit Typ-1-Diabetes kommt es beim Aufstehen ebenfalls durch den Blutzucker erhöhende Hormone zu einem starken Anstieg der Glukosewerte, auch als “Aufsteh-Phänomen” bekannt. Dieser Anstieg des Glukosewerts lässt sich in der Regel durch wenige Einheiten kurzwirksames Insulin lösen. Dieses Insulin darf nicht in die Dosis des langwirksamen Insulins eingerechnet oder in der Insulinpumpe kein Bestandteil der Basalrate sein, sondern muss beim Aufstehen extra als Bolus gegeben werden. Dieser “Morgen-Gupf” gehört auch nicht zum Insulin für das Frühstück.

Hohe nächtliche Blutzuckerwerte finden sich auch dann, wenn Patienten nachts Stress haben. Ursache für den Stress kann z. B. ein Nervenschaden (Polyneuropathie) mit starken Schmerzen und unruhigem Schlaf sein. Stress erzeugt auch ein Schlaf-Apnoe-Syndrom, also Atem-Pausen beim Schlafen.

Durch Anpassen der Insulindosis zum Abendessen, eine Änderung des Korrekturfaktors, mehr langwirksames Insulin oder eins mit einer anderen Wirkkurve zur Nacht kann man das Problem erhöhter morgendlicher Glukosewerte oft in den Griff bekommen. Grundlage dafür ist, den Glukoseverlauf im Zusammenhang mit Mahlzeiten und Aktivitäten zu dokumentieren und zu analysieren.

Maßnahmen bei erhöhten Nüchtern-Glukosewerten können sein:

  • Dosis des langwirksamen Insulins bzw. Basalrate überprüfen, ggf. anpassen
  • langwirksames Insulin am Abend so spät wie möglich spritzen
  • eventuellen Anstieg der Glukosewerte vor dem Schlafengehen durch eine kleine Menge kurzwirksames Insulin korrigieren und am darauffolgenden Tag die Insulindosis zum Abendessen erhöhen
  • konsequent eine Spritzregion verwenden, von der das Insulin langsam ins Blut aufgenommen wird (z. B. Oberschenkel)
  • anderes langwirksames Insulin für die Nacht verwenden

Kohlenhydrate ohne Insulin, Unterzuckerungen

Eine kleine Menge Kohlenhydrate am Abend, z. B. 10 Gramm, für die kein Insulin gegeben wurde, kann auch zu einem erhöhten Nüchtern-Blutzucker führen. Dies gilt besonders, wenn die Spätmahlzeit sehr fett- oder eiweißreich ist, sodass die Kohlenhydrate über Nacht langsamer ins Blut gelangen.

Eine weitere wichtige Ursache für erhöhte Glukosewerte am Morgen können Unterzuckerungen in der Nacht sein. Auf diese reagiert der Körper mit einer Gegenregulation. Abendlicher Alkohol-Konsum bei fehlender Aufnahme von Kohlenhydraten kann ein Grund sein.

Nächtliche Unterzuckerungen mit Gegenregulation können auch auftreten, wenn zum Abendessen höhere Dosen Normalinsulin (kurzwirksames Humaninsulin) gespritzt werden. Da die Wirkdauer mit der Dosis steigt, kann das Insulin noch in der Phase der hohen Insulin-Empfindlichkeit zwischen Mitternacht und morgens wirken – mit der Folge einer Unterzuckerung.

Erhöhte Werte bei Typ-2-Diabetes

Zum Zeitpunkt der Diagnose des Typ-2-Diabetes haben Menschen mit Typ-2-Diabetes meist schon die Hälfte ihrer Beta-Zellen, die das Insulin im Körper produzieren, verloren. Durch diesen Mangel an Insulin wird die nächtliche Produktion des Insulin-Gegenspielers Glukagon nicht mehr unterdrückt, sodass die Leber ungehindert über Nacht Zucker bilden und ausschütten kann. Das führt zu erhöhten Nüchtern-Blutzuckerwerten.

Eine der ersten Maßnahmen bei der Therapie des Typ-2-Diabetes ist daher die Einnahme des Wirkstoffs Metformin nach dem Abendessen oder auch später. Dieser unterdrückt u. a. die Zucker-Neuproduktion in der Leber. Reicht dies nicht, ist die spätabendliche Gabe eines langwirksamen Insulins, bei modernen Insulinanaloga auch tageszeitlich unabhängig, erforderlich.

Wie bei Menschen mit Typ-1-Diabetes können bestimmte Medikamente (z. B. Sulfonylharnstoffe) und Insulin in unpassender Dosierung oder durch abendliche Aktivitäten auch bei Menschen mit Typ-2-Diabetes in der Nacht zu Unterzuckerungen führen. Diese können ebenfalls Gegenregulationen und damit erhöhte Glukosewerte am Morgen auslösen.

Wenn also ein Mensch mit Typ-2-Diabetes regelmäßig morgens deutlich erhöhte Glukosewerte hat, ist zunächst zu klären, ob dies durch Unterzuckerungen in der Nacht bedingt ist. Dies kann nur durch gelegentliche Kontrollen nachts festgestellt werden. Je nach Ergebnis muss die Medikamenten- oder Insulindosis in Absprache mit dem behandelnden Arzt entsprechend angepasst werden.

Zusammenfassung

Erhöhte Nüchtern-Glukosewerte können ein Hinweis auf einen Diabetes mellitus sein. Ist bereits bekannt, dass ein Diabetes vorliegt, sollte bei wiederholten erhöhten Nüchtern-Glukosewerten eine systematische Suche nach der Ursache erfolgen. Meist ist eine Erklärung zu finden – und die Situation ist zu lösen. Andernfalls kommt es zu anhaltend hohen Glukosewerten, die zu Unzufriedenheit bei den Betroffenen – und den Behandelnden – und zu schlechterer Lebensqualität führen. Außerdem erhöhen sie auch das Risiko für Folgeerkrankungen.


von Dr. med. Gerhard-W. Schmeisl

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Erschienen in: Diabetes-Journal, 2024; 72 (7) Seite 30-33

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  • moira postete ein Update vor 2 Tagen, 21 Stunden

    Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄

  • bloodychaos postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.

    • ole-t1 antwortete vor 1 Woche

      Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.

      Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:

      Freestyle Libre 3 bzw. 3+
      Dexcom G7
      Dexcom G6 (noch)
      Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
      Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
      Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
      Accu-Chek Smartguide CGM
      Medtrum Touchcare Nano CGM

      Ich würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
      Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.

  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen

    Hallo,
    ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
    Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
    Thomas55

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