- Behandlung
Diabetesfolgen: wichtige Eckdaten
5 Minuten
100 Prozent Gewissheit gibt es nicht – aber hier nennen wir wichtige Punkte, anhand derer Sie Risiken für Folgeerkrankungen verringern können. Sehen Sie auch, welche Rolle das Wohlbefinden spielt.
Ein erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen entsteht in Abhängigkeit von der Dauer und Ausprägung einer schlechten Diabeteseinstellung. Also sind besonders diejenigen gefährdet, die lange Zeit eine schlechte Stoffwechsellage mit hohen Blutzuckerwerten und einem hohen HbA1c hatten. Hierbei spielt natürlich auch die Diabetesdauer mit eine Rolle.
Vor allem bei Typ-2-Diabetes besteht ein erhöhtes Risiko
Prinzipiell haben Patienten mit Typ-2-Diabetes ein höheres Risiko für Folgeerkrankungen. Dies hat zwei Gründe: Zum einen wird der Typ-2-Diabetes häufig mit jahrelanger Verzögerung erst erkannt und dann behandelt – eine Zeit, in der sich Folgeerkrankungen entwickeln können.
Zum anderen kommen Begleiterkrankungen, die Gefäßschäden bedingen, bei Typ-2-Diabetes auch durch erbliche Faktoren oft hinzu: Typ-2-Diabetes geht oft Hand in Hand mit einem Bluthochdruck, einer Fettstoffwechselstörung und Übergewicht – diese Kombination wird auch als Metabolisches Syndrom bezeichnet; das Metabolische Syndrom führt besonders häufig zu Folgeerkrankungen, besonders zu Herz-Kreislauf-Komplikationen wie Herzinfarkten und Schlaganfällen.
Darüber hinaus können in geringerem Ausmaß auch andere erbliche Faktoren mit eine Rolle spielen: Personen, die in der Familie viele Blutsverwandte mit Gefäßerkrankungen haben, haben ein erhöhtes Risiko. Außerdem gibt es natürlich Lebensstilfaktoren, die Folgeerkrankungen begünstigen oder das Risiko verstärken.
Sicher ist es in diesem Zusammenhang nicht günstig, sich nicht um den Diabetes zu kümmern, zu selten Blutzuckerkontrollen durchzuführen sowie die Behandlung anzupassen und zu verbessern – und zu selten HbA1c-Kontrollen und andere Vorsorgeuntersuchungen vorzunehmen (siehe unten). Daher ist es essentiell, dass Patienten gut geschult sind und eigenverantwortlich sich im Alltag um die Diabeteseinstellung kümmern können.
Wichtig: Schulung und Gesundheitspass
Schulung bedeutet natürlich nicht nur reine Wissensvermittlung. Es kommt durch Schulungen auch darauf an, dass ein Patient auf Dauer motiviert wird, einen gesunden Lebensstil und eine konsequente Behandlung umzusetzen. Wichtig ist dabei, dass mit dem Arzt konkrete Therapieziele für den Stoffwechsel, den Blutdruck und den Lebensstil vereinbart werden – und vereinbart wird, in welchem Zeitraum diese Ziele erreicht sein sollten. Diese Ziele sollten unbedingt im Gesundheitspass Diabetes (s. u.) festgehalten werden.
Dem Lebensstil kommt beim Risiko für Folgeerkrankungen und Komplikationen eine sehr große und entscheidende Rolle zu. So sind ausreichend Bewegung und die richtige Menge gesundes Essen maßgeblich beteiligt, dass das Risiko für Gefäßkomplikationen gesenkt wird. Ganz entscheidend ist ferner, nicht zu rauchen und den Alkoholkonsum zu reduzieren; die Schadstoffe im Tabak erhöhen zusammen mit dem Diabetes und einem hohen Blutdruck das Risiko vor allem für Herzinfarkte und Schlaganfälle sowie für Gefäßverschlüsse in den Beinen und Armen sehr drastisch.
Durch einen gesunden Lebensstil haben Sie mehr Genuss am Leben, Sie sind leistungsfähiger, aktiver und aufnahmefähiger, und der Alltag wird wieder lebendiger und abwechslungsreicher.
Vorsorgeuntersuchungen, die ein frühes Stadium anzeigen können
Außer der selbst durchgeführten regelmäßigen Stoffwechselkontrolle (und ggf. Blutdruckkontrolle) sind Vorsorgeuntersuchungen sehr wichtig, um Folgeerkrankungen schon früh zu entdecken. Vor allem die Folgeerkrankungen der kleinen Gefäße verursachen in den Anfangsstadien kaum körperliche Beschwerden. Daher ist es wichtig, regelmäßig technische Untersuchungen und Laboruntersuchungen vorzunehmen, um Anfangsstadien von Komplikationen zu erkennen und dann auch rechtzeitig behandeln zu können.
Schon in den 1990er Jahren wurde der Gesundheitspass Diabetes entwickelt, um dies zu erleichtern und um die Untersuchungsbefunde zu dokumentieren sowie den Austausch zwischen Patienten und Behandlern zu erleichtern. In dem Pass enthalten sind die international abgestimmten Mindestmaßnahmen zur Vorbeugung und Erkennung von Folgeerkrankungen – und es werden auch die individuellen Therapieziele dokumentiert. Einmal im Quartal sollten die Eintragungen im Gesundheitspass Diabetes aktualisiert werden.
Es folgen nun die wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen und die Empfehlungen zur Häufigkeit ihrer Durchführung. Im Einzelfall (z. B. bei schon bestehenden Erkrankungen) können nach Absprache mit dem behandelnden Arzt auch andere Untersuchungsintervalle als die hier angegebenen sinnvoll oder notwendig sein:
Alle 3 Monate sollten diese Untersuchungen durchgeführt werden
HbA1c durch Blutentnahme: Der HbA1c-Wert ist das „Blutzuckergedächtnis“ bzw. ein guter Verlaufsmesswert für die durchschnittliche Blutzuckerstoffwechsellage der ungefähr letzten 3 Monate. Als allgemeines Therapieziel gilt ein HbA1c-Wert zwischen 6,5 und 7,5 Prozent (in anderer, internationaler und standardisierter Angabe 48 und 58 mmol/mol), sofern dieses Therapieziel ohne eine besondere Gefahr von Unterzuckerungen erreicht werden kann.
Womöglich (zum Beispiel bei Wahrnehmungsstörungen von Unterzuckerungen u. a.) sind andere, individuelle Therapieziele sinnvoll und mit dem Arzt und Behandlungsteam abzusprechen.
Blutglukose: Hier sollte ein Laborwert (Bestimmung durch exakte Methode im Labor, nicht mittels Teststreifen) durch Blutentnahme ermittelt werden. Durch die gleichzeitige Labor-Blutentnahme und Messung mit dem eigenen Gerät kann so auch die Messgenauigkeit des eigenen Blutzuckermessgeräts ggf. überprüft werden.
Ferner sollte dokumentiert werden, wie oft Blutzuckerselbstkontrollen pro Woche durchschnittlich durchgeführt werden. Ebenso sollte die Zahl der im letzten Quartal eventuell aufgetretenen Unterzuckerungen (Hypoglykämien) dokumentiert werden. Hierbei sollte auch dokumentiert werden, ob diese „schwer“ oder „leicht“ waren, d. h. ob Fremdhilfe (bei schweren Hypoglykämien) zur Behandlung notwendig war oder nicht.
Blutdruck: Dieser sollte im Sitzen oder Liegen gemessen werden, nach mindestens 5 Minuten in Ruhe. Ziel nach Leitlinien einer guten Blutdruckeinstellung ist ein Blutdruck unter 140/85 mmHg. Auch hier können individuell andere Zielwerte sinnvoll sein.
Einmal pro Quartal sollten auch das Körpergewicht oder der Taillenumfang, die Inspektion der Injektionsstellen (bei Insulintherapie oder einer anderen Spritzentherapie) und der Raucherstatus dokumentiert werden.
1-mal jährliche Untersuchungen
Albumin im Urin: Dies ist ein wichtiger Messwert für einen beginnenden Schaden der Nierenfilter, der in diesem Stadium keine Beschwerden macht. Er wird auch Mikroalbuminausscheidung genannt. Er zeigt allerdings nicht an, wie viel der Nierenfunktion noch erhalten ist; hierzu sind weitere Urin- und Blutuntersuchungen notwendig (Kreatinin, Harnstoff, glomeruläre Filtrationsrate (eGFR), sprich Wert für die noch bestehende Nierenfunktion).
Bei Typ-1-Diabetes sollte dieser Test ab dem 5. Jahr der Diagnosestellung jährlich durchgeführt werden, bei Typ-2-Diabetes jährlich ab Diagnosestellung. Bei Entdeckung eines frühen Nierenschadens ist eine Behandlung mit einem nierenschützenden und blutdruckregulierendem Medikament notwendig (z. B. ACE-Hemmer, s. o.).
Blutfette: Die Blutfette beeinflussen maßgeblich das Gefäßrisiko. Es sollten die folgenden Blutfette gemessen werden: Gesamtcholesterin, LDL-Cholesterin (LDL: Low Density Lipoprotein), HDL-Cholesterin (HDL: High Density Lipoprotein) und die Triglyzeride. Ein erhöhter LDL-Cholesterinwert wird besonders mit einem hohen Risiko für Gefäßschäden, Herzinfarkte und Schlaganfälle in Verbindung gebracht.
Als Zielwerte gelten: LDL-Cholesterin unter 100 mg/dl, bei Herzproblemen nach Möglichkeit unter 70 mg/dl. Für das HDL-Cholesterin: Männer über 40 mg/dl, Frauen über 50 mg/dl. Und für die Triglyzeride: unter 150 mg/dl. Sind die LDL-Cholesterinwerte über diesen Zielen, sollte eine Therapie mit einem Cholesterinsenker, vorzugsweise einem Statin erfolgen.
Fußuntersuchung: Hierbei sollte untersucht werden, ob Druckfehlbelastungen, Durchblutungsstörungen oder Nervenschädigungen bestehen. Es sollten die Füße genau untersucht und dabei die Fußpulse getastet und die Nerven mit einem Vibrationstest mit der Stimmgabel untersucht werden.
Bei Typ-1-Diabetes sollte dieser Test ab dem 5. Jahr nach der Diagnosestellung jährlich durchgeführt werden, bei Typ-2-Diabetes jährlich ab Diagnosestellung. Bei beginnenden Nervenstörungen oder Durchblutungsstörungen können auch Vorbeugemaßnahmen zum Verhindern eines Diabetischen Fußsyndroms eingeleitet werden. Diese betreffen u. a. auch die Anpassung des Schuhwerks.
Vollständige körperliche Untersuchung: Einmal jährlich im Rahmen der allgemeinen Vorsorge mit Abhören des Herzens und der Lunge, Abtasten der Bauchorgane, Reflexprüfung und Überprüfung der Pulse an Halsschlagadern, Beinen und Armen.
Augenuntersuchung: Die Untersuchung der Netzhaut durch Spiegelung bei durch Augentropfen weitgestellten Pupillen zeigt, ob Netzhautschäden vorliegen. Auch die anderen Augenabschnitte (Glaskörper, Linse, Augeninnendruck) werden genau untersucht.
Diese Untersuchung soll bei bislang noch nicht entdeckter Augenerkrankung alle 2 Jahre durchgeführt werden (bei Typ-1-Diabetes als Ausgangsbefund bei Diagnosestellung und dann ab 5 Jahre danach), bei Patienten mit zusätzlichen Risikofaktoren (Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung, Nierenerkrankung, Übergewicht, Rauchen) einmal jährlich. Bei schon bestehender Augenerkrankung erfolgen die Kontrolluntersuchungen je nach Notwendigkeit in engeren Zeiträumen.
EKG (Elektrokardiogramm): Diese Untersuchung gibt Aufschluss über den Herzrhythmus und über mögliche Durchblutungsstörungen des Herzmuskels. Aussagekräftiger als das EKG in Ruhe ist ein Belastungs-EKG, bei dem auf einem Fahrrad oder Laufband unter körperlicher Belastung das EKG abgeleitet wird.
Wohlbefinden: Auch dies sollte einmal jährlich abgefragt und dokumentiert werden. Denn vom Wohlbefinden hängt auch ab, wie gut man in der Lage ist, den Diabetes zu managen. Ein schlechteres Wohlbefinden kann auch Hinweise auf andere Erkrankungen geben. Bei schon bestehender Herzerkrankung oder Bluthochdruck ist auch eine einmal jährliche Untersuchung des Herzens mit Ultraschall („Herzecho“) sinnvoll.
Kann jeder vorbeugen durch gute Werte?
Prinzipiell kann jeder durch gute Werte Folgeerkrankungen vorbeugen. Wie bereits erwähnt, gibt es sogar ein „metabolisches Gedächtnis“ oder Stoffwechselgedächtnis, das bei einer guten Einstellung langfristig noch gute Wirkung zeigt und das Risiko für Folgeerkrankungen vermindert. Umgekehrt ist es nie zu spät, durch eine Verbesserung der Einstellung bereits bestehende Folgeerkrankungen in ihrem Verlauf aufzuhalten oder sogar zu bessern.
Insofern ist es wirklich wichtig, dass Behandlungsziele für Blutzuckerwerte, HbA1c, Blutdruck, Blutfette, Gewicht etc. vereinbart und letztendlich erreicht werden. Aber es sind nicht nur die Werte an sich entscheidend, sondern auch ein gesunder Lebensstil und der Wille, den Diabetes im Griff zu haben.
Es ist sicher manchmal schwer, diesbezüglich immer „am Ball“ zu bleiben – besonders in schwierigen Lebenssituationen, in denen plötzlich andere Dinge wichtiger werden als der Diabetes. Hier hilft es, sich schon im Vorfeld zu überlegen, wie solche Situationen zeitig erkannt werden können und wer gegebenenfalls Hilfestellungen geben kann, sich wieder besser um den Diabetes und die Gesundheit zu kümmern.
- Die wichtigsten Folgekrankheiten
- Diabetesfolgen: wichtige Eckdaten
von Prof. Dr. Baptist Gallwitz
Medizinische Klinik IV, Universitätsklinikum Tübingen,
Otfried-Müller-Str. 10, 72076 Tübingen,
Tel.: 0 70 71/29-8 20 93, Fax: 0 70 71/29-50 04,
E-Mail: baptist.gallwitz@med.uni-tuebingen.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2017; 66 (1) Seite 20-23
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wolfgang65 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 6 Stunden, 34 Minuten
Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!
Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.
Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.
LG Wolfgang
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laila postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 1 Tag, 1 Stunde
Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!
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suzana antwortete vor 23 Stunden, 49 Minuten
Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter! -
laila antwortete vor 21 Stunden, 12 Minuten
@suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊
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wolfgang65 antwortete vor 7 Stunden
Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.
Gruss Wolfgang
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michatype3 antwortete vor 6 Stunden, 37 Minuten
Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.
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vio1978 postete ein Update vor 2 Tagen, 12 Stunden
Habe wieder Freestyle Libre Sensor, weil ich damit besser zurecht kam als mit dem Dexcom G 6. ist es abzusehen, ob und wann Libre mit d. Omnipod-Pumpe kompatibel ist?🍀
