- Behandlung
Medikamentöse Typ-2-Diabetes-Therapie: Gut gefüllter Werkzeugkasten
6 Minuten
Nicht jeder Pinsel eignet sich für das Streichen von Wänden. Auch die Wahl des richtigen Hammers will gut überlegt sein. Ohne einen gut gefüllten Werkzeugkasten gelingen weder Renovierung noch Neubau. Auch die Therapie des Typ-2-Diabetes funktioniert nicht ohne das richtige medikamentöse Werkzeug. Viele Jahre war der Werkzeugkasten spärlich gefüllt – in den letzten Jahren hat sich glücklicherweise sehr viel getan.
“Ohne meine ‚Turbospritze‘ wäre ich nicht mehr in meinem Job tätig”, ist sich Harald Priebert (Name geändert) sicher. Der heute 59-Jährige ist Zimmerer und lebt seit dem 45. Lebensjahr mit Typ-2-Diabetes. Trotz ausreichender Bewegung und gesundheitsbewusster Ernährung wollte es mit der Diabetestherapie nicht klappen. Sein HbA1c-Wert, also der Glukose-Langzeitwert, und sein Körpergewicht stiegen unter der Behandlung mit den Medikamenten Metformin, Glimepirid und der zusätzlichen Gabe von Insulin zur Nacht. “Dazu kamen Unterzuckerungen, die man auf dem Gerüst nun wirklich nicht gebrauchen kann”, erinnert sich Priebert.
Seit fünf Jahren ist das alles Geschichte. Priebert spritzt einmal in der Woche seine “Turbospritze” (einen GLP-1-Rezeptor-Agonisten, siehe Tabelle), nimmt zusätzlich Metformin zweimal täglich ein und achtet natürlich weiter auf seine Ernährung und Bewegung. Sechs Kilogramm Körpergewicht hat Priebert verloren, seine Glukosewerte sind praktisch normal und vor allem hat er keine Unterzuckerungen mehr.
Das passende Werkzeug finden
Die Behandlung mit dem GLP-1-Rezeptor-Agonisten (GLP-1-RA) in Verbindung mit Metformin ist für Priebert zweifelsfrei die aktuell optimale Therapie. Die Substanzklasse der GLP-1-RA eignet sich aber nicht für alle Menschen mit Typ-2-Diabetes. Einige entwickeln unter der Therapie Magen-Darm-Beschwerden, auch mag nicht jeder spritzen. Glücklicherweise bietet der Medikamenten-Werkzeugkasten reichlich Alternativen. Es sind ganz unterschiedliche Substanzen, die mitunter auch an ganz verschiedenen Organen im Körper ihre Wirkung entfalten.
Die Substanzklasse der Gliptine oder DPP-4-Hemmer wird in der Regel ausgesprochen gut vertragen, senkt Gewicht und Glukose. Aber sie wirken nicht so gut wie die GLP-1-RA. Die SGLT-2-Hemmer sorgen dafür, dass überschüssige Glukose aus dem Körper vermehrt mit dem Urin ausgeschieden wird. Dadurch wird auch mehr Wasser zum Verdünnen des Zuckers ausgeschieden, sodass man häufiger Wasser lassen muss. Mitunter führen SGLT-2-Hemmer zu Infektionen im Genitalbereich.
Eher an Bedeutung verloren haben die Sulfonylharnstoffe und die Glinide. Sie regen die Bauchspeicheldrüse an, körpereigenes Insulin freizusetzen. Sie senken die Glukosewerte gut, begünstigen aber auch das Auftreten von Unterzuckerungen und Gewichtszunahme. Die Substanzklasse der Alpha-Glukosidase-Hemmer wird aufgrund der Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt (vor allem Blähungen) nur noch selten verordnet. Unter der Behandlung mit Glitazonen treten gehäuft Knochenbrüche und eine Herzschwäche auf. Sie können daher seit dem Jahr 2010 in Deutschland nur noch in medizinisch begründeten Einzelfällen zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verordnet werden.
Es gibt zahlreiche spannende medikamentöse Entwicklungen in der Therapie des Typ-2-Diabetes. Mit dem “Twincretin” Tirzepatid ist seit November 2023 eine Substanz mit einem neuartigen Mechanismus in Deutschland verordnungsfähig: Hier wirkt die Substanz an den Rezeptoren für Glucagon-like Peptide-1 (GLP-1) und glukoseabhängiges insulinotropes Peptid (GIP). Ergebnisse bisheriger Studien zeigen neben einer deutlichen Reduktion der Glukosewerte eine eindrucksvolle Senkung des Körpergewichts von bis zu 13 Prozent. Welche Substanz was kann, ist in der folgenden Tabelle zusammengefasst:
Medikamente für die Typ-2-Diabetes-Therapie – eine ausführliche Übersicht

Metformin ist praktisch immer dabei
Hans Lauber, Autor von Diabetes-Büchern, nennt Metformin das “Arbeitspferd” der medikamentösen Therapie des Typ-2-Diabetes. Metformin bremst das Ausschütten von Glukose aus der Leber und verbessert die Empfindlichkeit der Muskulatur für Insulin. Sofern Metformin vertragen wird und keine Gegenanzeigen, wie eine höhergradige Nierenschwäche, bestehen, ist Metformin das Medikament der ersten Wahl in der Therapie des Typ-2-Diabetes.
Wo bleibt das Insulin?
Zurück zu Harald Priebert: Ihm geht es ohne Insulin deutlich besser, denn Insulin ist in der aktuellen Phase seines Typ-2-Diabetes nicht die richtige Wahl. Die Insulintherapie hat mit der Entwicklung neuer Substanzen in der Therapie des Typ-2-Diabetes an Bedeutung verloren. Sie bleibt aber weiter ein wichtiger Baustein der Therapie.
Eine Insulintherapie ist auf jeden Fall im Rahmen von akuten Entgleisungen des Glukosestoffwechsels angezeigt. Mitunter verbieten komplexe Begleiterkrankungen den Einsatz sonstiger Diabetes-Medikamente, sodass auch dann eine Insulintherapie erfolgen sollte. Im Zusammenhang mit schwer verlaufenden Infektionen müssen bestimmte Diabetes-Medikamente (insbesondere Metformin und SGLT-2-Hemmer) abgesetzt werden. Ersatzweise wird dann nicht selten mit Insulin behandelt. Gleiches gilt unmittelbar vor, während und nach einer Operation. Auch eine Behandlung mit Kortison führt unweigerlich zu einem Anstieg der Glukosewerte, der in der Regel eine Insulintherapie unumgänglich macht. Erreicht man mit den sonstigen Diabetes-Medikamenten keine normnahe Kontrolle des Stoffwechsels, ist zudem oft eine zusätzliche Insulintherapie sinnvoll.
Mit der Dauer des Diabetes lässt die Insulin-Eigenproduktion der Betazellen der Bauchspeicheldrüse kontinuierlich nach. Man spricht im fortgeschrittenen Stadium auch von einem “ausgebrannten” Typ-2-Diabetes. Auch dann benötigen Menschen mit Typ-2-Diabetes unbedingt Insulin. Priebert dürfte deshalb im Verlauf seines Lebens noch einmal Insulin benötigen.
Formen der Insulintherapie für Menschen mit Typ-2-Diabetes |
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| Therapie: | Charakteristika/Anmerkungen: |
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Eine Insulintherapie kann ganz unterschiedlich erfolgen, zum Beispiel als einmal tägliche Gabe eines langwirksamen Insulins, kombiniert mit Tabletten, oder als intensivierte Insulintherapie mit einem langwirksamen Insulin und einem kurzwirksamen Insulin zu den einzelnen Mahlzeiten (siehe Tabelle oben).
Mit einem guten klinischen Blick und wenigen zusätzlichen Informationen können erfahrene Diabetologinnen und Diabetologen rasch und sicher entscheiden, ob Patientinnen und Patienten schon frühzeitig Insulin benötigen. Ist man sich nicht sicher, helfen auch einfache ergänzende Untersuchungen wie der Glukagon-Stimulationstest oder auch die Bestimmung des C-Peptid-Glukose-Verhältnisses (siehe folgenden Kasten).
Glukagon-Stimulationstest zum Bestimmen der körpereigenen Insulinreserve (Leistungsfähigkeit der Betazellen)
- liegender Patient Blutentnahme zum Bestimmen des Nüchtern-Glukose- und C-Peptid-Werts
- Gabe von 1 mg Glukagon intravenös (in die Vene)
- Blutentnahme zum Bestimmen des Glukose- und C-Peptid-Werts nach 6 Minuten
- Auswertung Ein Anstieg des C-Peptid-Werts über 2,9 ng/ml gilt bei einem Nüchternwert über 1,8 ng/ml als normal. Ein basaler C-Peptid-Wert unter 0,7 ng/ml und ein fehlender Anstieg nach Stimulation (unter 1,0 ng/ml) deuten auf eine reduzierte Reserve der Betazellen hin.
Bestimmen des C-Peptid-Glukose-Verhältnisses (CG-Ratio, CGR) (modifiziert nach Fritsche et al., Exp Clin Endocrinol Diabetes 2022)
- Blutentnahme zum Bestimmen des Nüchternglukose- und -C-Peptid-Werts
- Auswertung Berechnung des C-Peptid-Glukose-Verhältnisses (C-Peptid in pmol/l geteilt durch Glukose in mg/dl):
CGR < 2 = keine Insulintherapie erforderlich, evt. andere Diabetes-Medikamente
CGR 2 – < 5 = Insulintherapie erwägen, dann in Kombination mit anderen Diabetes-Medikamenten
CGR ≥ 5 = Insulintherapie erforderlich
Mehr als Senken der Glukosewerte
Natürlich sollen Diabetes-Medikamente die Glukosewerte senken und die Lebensqualität verbessern. Idealerweise führen sie nicht zu Unterzuckerungen oder begünstigen eine Gewichtszunahme. Einige von ihnen können aber viel mehr leisten: die GLP-1-Rezeptor-Agonisten und die SGLT-2-Hemmer. Sie schützen vor Herz-Kreislauf-Komplikationen wie Herzinfarkt und Schlaganfall und verbessern die Herz- und die Nierenfunktion.
Auch wenn nicht alle Substanzen der jeweiligen Klasse gleich gut wirken, darf man doch von Klassen-Effekten ausgehen. Das bedeutet, dass alle Substanzen der jeweiligen Substanzklasse mehr oder weniger vergleichbare Effekte aufweisen. Diese Erkenntnis hat dazu geführt, dass GLP-1-Rezeptor-Agonisten und SGLT-2-Hemmer bei Menschen mit Typ-2-Diabetes und einer Herz-Kreislauf- und/oder Nierenerkrankung bevorzugt eingesetzt werden, unabhängig vom HbA1c-Wert.
Den “richtigen” HbA1c-Wert gibt es nicht mehr
Für den anzustrebenden HbA1c-Wert gelten individuelle Therapieziele. Der Zielkorridor ist in der Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) mit 6,5 bis 8,5 % (48 bis 69 mmol/mol) zunächst extrem weit gefasst. Unter Berücksichtigung u. a. von Lebenserwartung, Begleiterkrankungen, möglichen medikamentösen Wechselwirkungen, funktionellen und geistigen Fähigkeiten sowie dem Wunsch der Patientinnen und Patienten gilt es, ein individuelles Therapieziel zu vereinbaren.
Das Ziel lautet dann bei jungen Menschen ohne Begleiterkrankungen in der Regel 6,5 bis 7,5 % (48 bis 58 mmol/mol), kann aber bei alten pflegebedürftigen Menschen mit fortgeschrittenen Begleiterkrankungen durchaus auch 8,5 % (69 mmol/mol) betragen.
Gemeinsam entscheiden
Bei der Auswahl der Medikation sind einerseits viele wissenschaftliche Erkenntnisse und Leitlinien mit klaren Richtungsschildern zu berücksichtigen, andererseits aber auch gerade die persönlichen Wünsche und Vorstellungen der Menschen mitTyp-2-Diabetes und nicht zuletzt die Erfahrungen der verordnenden Ärztinnen und Ärzte. Daher gilt gerade in der Auswahl der “richtigen” Medikation für Menschen mit Typ-2-Diabetes auch das Prinzip der partizipativen Entscheidungsfindung (PEF).
Fazit und Ausblick
Innovative Medikamente haben den Werkzeugkasten für die Therapie des Typ-2-Diabetes in den letzten Jahren reichlich gefüllt. Davon profitiert nicht nur Harald Priebert. In Zukunft kommen weitere Werkzeuge dazu. Gerade im Bereich der Substanzen, die ihre Wirkung an ganz unterschiedlichen Rezeptoren im Magen-Darm-Trakt entfalten, deuten sich in den laufenden Studien sehr spannende und hoffnungsvolle Therapie-Ansätze für Menschen mit Typ-2-Diabetes an.
Schwerpunkt: „Therapie-Entscheidungen – gemeinsam klug entscheiden“
- Therapie des Diabetes: Gemeinsam entscheiden
- Entscheidungen finden für die Therapie: Wie geht das?
- Medikamentöse Typ-2-Diabetes-Therapie: Gut gefüllter Werkzeugkasten
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2023; 72 (12) Seite 28-33
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marina26 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Für alle Höhen und Tiefen vor 23 Stunden, 48 Minuten
Huhu, ich bin Marina und 23 Jahre alt, studiere in Marburg, habe schon etwas länger Typ 1 Diabetes und würde mich total über persönlichen Austausch mit anderen jungen Menschen/Studis… freuen, vielleicht auch mal ein Treffen organisieren oder so 🙂 Schreibt mir gerne, wenn ihr auch Lust habt!
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wolfgang65 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 1 Tag, 19 Stunden
Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!
Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.
Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.
LG Wolfgang
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laila postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 2 Tagen, 14 Stunden
Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!
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suzana antwortete vor 2 Tagen, 12 Stunden
Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter! -
laila antwortete vor 2 Tagen, 9 Stunden
@suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊
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wolfgang65 antwortete vor 1 Tag, 19 Stunden
Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.
Gruss Wolfgang
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michatype3 antwortete vor 1 Tag, 19 Stunden
Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.
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