- Behandlung
Füße bei Diabetes vor Amputationen schützen: Risiko früher erkennen und damit senken
4 Minuten
Regelmäßig die Füße anzuschauen und auf Verletzungen und Druckstellen zu checken, hilft Menschen mit Diabetes und den Behandlungsteams, früh mit einer Behandlung zu beginnen. So kann eine Wunde eher abheilen und das Risiko für Amputationen wird minimiert. Weitere Details zum Diabetischen Fußsyndrom gibt es hier.
Große systematische wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Störungen der Wundheilung in über 80 Prozent der Fälle entstehen, weil Gefäße nicht gut durchblutet werden, also arterielle oder venöse Störungen der Durchblutung bestehen, oder ein Diabetes mellitus vorliegt. Es zeigt sich ebenfalls, dass die Ursachen, die die Wundheilung verzögern, oft zu spät oder gar nicht entdeckt werden.
Dabei steht eine verzögerte Diagnose und damit auch die richtige Therapie in direktem Zusammenhang mit einer verzögerten Wundheilung und einem damit einhergehenden höheren Risiko für eine Amputation oder eine höhere Sterblichkeit. Jede fünfte Wunde (Geschwür) führt zu einer Amputation, wenn eine Infektion dazukommt.
Das Fallbeispiel: Individuelle Einlagen für die Schuhe
Johannes M., 58 Jahre, Typ-2-Diabetes, 96 Kilogramm, geht zum ersten Mal auf Empfehlung zu einem Orthopädieschuhmacher in die Stadt. Den Tipp hat er von einem Bekannten, der nach einem Fußgeschwür entsprechende Schuhe erhalten hatte. Er wusste von diesem Schuhmacher, dass dieser auch „Abdrücke von Füßen“ und eine Druckmessung der Füße (Pedographie) bei Menschen mit Diabetes macht und ihnen dann auch Einlagen anpasst, um so Geschwüre zu verhindern.
Johannes hatte schon mehrmals solche Geschwüre gehabt und diese nur mit Mühe wieder zum Abheilen gebracht. Er ist überzeugt, dass entsprechende Einlagen auch bei ihm nützlich sein könnten.
So kommt dem Vorbeugen von Geschwüren eine zentrale Bedeutung zu und damit der Behandlung der Ursachen:
Dieser Text steht nur eingeloggten Community-Mitgliedern zur Verfügung.
Melde dich jetzt kostenlos an, um diesen Beitrag lesen zu können.
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Behandlung
8 Minuten
- Behandlung
5 Minuten
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
-
stephanie-haack postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
-
tako111 postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
-
katrin-kraatz antwortete vor 2 Wochen, 2 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
-
-
moira postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
Push-Benachrichtigungen
