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In einer „Hypo“-Welt aus Wattebausch – ein Gedicht
2 Minuten

Es ist wie eine Welt aus Wattebausch
Man fällt hinein in einen Rausch.
Das Hirn es kann nicht richtig denken
Der Körper lässt sich nicht gut lenken.
Man denkt an keine Broteinheit
In Mitten diesen „Überlebens-Fights“.
Der Körper spürt – das Ende naht.
Uns bleibt das „Fressen“ kaum erspart.
Wir tun alles, um zu überleben,
uns nicht der Schwäche hinzugeben,
uns nicht dem Zuckerrausch ergeben.
Doch dem Geist ist das Gewissen Wurst,
der Saft muss runter – auch ohne Durst.
Die Hände kramen, Augen suchen,
nach jedem Fitzel, jedem Kuchen.

Korrigieren – das kommt später,
jetzt geht es um jeden Millimeter.
Die letzte Kraft muss aufgewendet,
Keine Zeit darf jetzt verschwendet…
Der Fokus auf ein Ziel nie größer,
Es gibt kaum größ’re Angsteinflößer.
Als den Kampf doch zu verlieren
Und im Rausch noch abzuschmieren.
Kein Tod kann wohl noch süßer sein
Doch hier ist Süßes auch die Pein.
Das Zittern und das Schwitzen,
lassen uns erhitzen.
Das Wackeln und das Schwanken,
gleicht den Alten und den Kranken.
Besoffen sprechen wir daher
Wir brauchen Süßes – MEHR, NOCH MEHR…

Das Herz, es rast, ich hör es pochen,
die Hände schwitzen, lässt sie kochen,
die Pupillen klein, der Mund sehr trocken,
kein Gefühl mehr in den Socken.
Was tun, wenn alle Schränke leer?
Es müssen Kohlenhydrate her…
Was tun, wenn in der Tasche nichts zu finden ist?
Was, wenn man alleine lebt – oh Mist!
Wenn die Kinder genau dann schreien und noch weinen,
hey, gibt’s denn außer Mama KEINEN?
Mama ist kurz mal verhindert,
nicht umsonst nennt man’s „behindert“.
Ist die „Hypo“ überstanden,
und wir dann im „HypER“ landen,
wissen wir, „es war zu viel“
das war „Hypo“ ohne Stil…

Viel zu viiieeeel des süßen „Guten“,
jetzt müssen wir uns vor’m nächsten Absturz hüten…
Runterspielen tun es viel’
Doch „Hypo“ ist kein süßes Spiel.
Es ist ernst, macht schwach und Angst,
ob du’s nimmer regeln kannst.
Jede „Hypo“ ist ein Kampf
Wie ein schleimig-süßer Sumpf.
Ziel ist es, diesem zu entkommen,
Bevor die Welt komplett verschwommen…
Wir tragen Pumpen und auch Alarm,
fressen uns durch jede Scham.
Wir schaffen das – wir kämpfen weiter,
wir sind halt süß und dennoch heiter!
Eure Sylvia
Mehr kreative Ergüsse mit Diabetesbezug gefällig? Bitte sehr: Diabetes ohne Worte – ein Gedicht von Laura
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lena-schmidt postete ein Update vor 2 Tagen, 3 Stunden
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im August – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße