Insulin-Therapie: Anpassungen gezielt umsetzen – darauf ist zu achten

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Insulin-Therapie: Anpassungen gezielt umsetzen – darauf ist zu achten | Foto: jeremias münch – stock.adobe.com
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Insulin-Therapie: Anpassungen gezielt umsetzen – darauf ist zu achten

Neue Gewohnheiten oder Lebensumstände erfordern Fingerspitzengefühl im Diabetes-Management. Entscheidend ist, Anpassungen der Insulin-Therapie bewusst und mit System vorzunehmen. Was dabei wichtig ist, erklärt Diabetesberaterin Juliane Ehrmann in diesem Beitrag.

Neue Verhaltensweisen können einen Einfluss auf den Stoffwechsel haben und sind dementsprechend gegebenenfalls mit Therapie-Anpassungen verknüpft. Ein allgemein gesundheitsbewussteres Verhalten kann auch eine erhöhte Achtsamkeit bezüglich des Diabetes-Managements bedeuten. Hierdurch können die Höhen und Tiefen der Glukoseverläufe bewusster wahrgenommen werden. Und dennoch ist wichtig, dass nicht auf jeden Wert direkt eine prinzipielle Therapie-Anpassung folgt.

Viele Faktoren beeinflussen Glukosewerte

Es gibt eine Vielzahl an Einflussfaktoren auf die Glukoseverläufe, was für die Betroffenen bedeutet, sich mehrfach am Tag über ihr Handeln Gedanken zu machen und Entscheidungen zu treffen. Die Kunst ist, den Überblick zu behalten und zwischen generellen und situativen Anpassungen zu unterscheiden.

Handelt es sich zum Beispiel um mehr Bewegung, so ist es am Anfang sinnvoll, diese Aktivität situativ anzupassen: Eine Reaktion auf diese körperliche Aktivität findet statt und z. B. das Insulin für die Mahlzeit oder bei sehr lang dauernden Aktivitäten auch das Basalinsulin wird reduziert. Wurden die Vorsätze zur Gewohnheit, ist eine generelle Anpassung angemessen und neue Insulinmengen werden festgelegt.

Handelt es sich zum Beispiel um mehr Bewegung, so ist es am Anfang sinnvoll, diese Aktivität situativ anzupassen: Eine Reaktion auf diese körperliche Aktivität findet statt und z. B. das Insulin für die Mahlzeit oder bei sehr lang dauernden Aktivitäten auch das Basalinsulin wird reduziert. Wurden die Vorsätze zur Gewohnheit, ist eine generelle Anpassung angemessen und neue Insulinmengen werden festgelegt.

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Tag

    Hallo,
    ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
    Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
    Thomas55

  • sayuri postete ein Update vor 1 Tag, 23 Stunden

    Hi, ich bin zum ersten Mal hier, um mich für meinen Freund mit Diabetes Typ 1 mit anderen auszutauschen zu können. Er versteht nicht alles auf Deutsch, daher schreibe ich hier. Etwa vor einem Jahr wurde ihm der Diabetes diagnostiziert und macht noch viele neue Erfahrungen, hat aber auch Schwierigkeiten, z.B. die Menge von Insulin besser abzuschätzen. Er überlegt sich, mal die Patch-Pad am Arm auszuprobieren. Kann jemand uns etwas über eingene Erfahrungen damit erzählen? Ich wäre sehr dankbar!🤗🙏
    Liebe Grüße
    Sayuri

  • cina_polada postete ein Update vor 6 Tagen, 1 Stunde

    Hi, ich bin Julija und komme aus Frankfurt. Vor ein paar Wochen wurde bei mir Diabetes Typ 2 mit gerade mal 33 Jahren diagnostiziert.. Kämpfe im Moment noch sehr mit der Diagnose und würde mich über etwas Austausch sehr freuen 🙂

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