- Behandlung
Insulin-Therapie: Anpassungen gezielt umsetzen – darauf ist zu achten
3 Minuten

Neue Gewohnheiten oder Lebensumstände erfordern Fingerspitzengefühl im Diabetes-Management. Entscheidend ist, Anpassungen der Insulin-Therapie bewusst und mit System vorzunehmen. Was dabei wichtig ist, erklärt Diabetesberaterin Juliane Ehrmann in diesem Beitrag.
Neue Verhaltensweisen können einen Einfluss auf den Stoffwechsel haben und sind dementsprechend gegebenenfalls mit Therapie-Anpassungen verknüpft. Ein allgemein gesundheitsbewussteres Verhalten kann auch eine erhöhte Achtsamkeit bezüglich des Diabetes-Managements bedeuten. Hierdurch können die Höhen und Tiefen der Glukoseverläufe bewusster wahrgenommen werden. Und dennoch ist wichtig, dass nicht auf jeden Wert direkt eine prinzipielle Therapie-Anpassung folgt.
Viele Faktoren beeinflussen Glukosewerte
Es gibt eine Vielzahl an Einflussfaktoren auf die Glukoseverläufe, was für die Betroffenen bedeutet, sich mehrfach am Tag über ihr Handeln Gedanken zu machen und Entscheidungen zu treffen. Die Kunst ist, den Überblick zu behalten und zwischen generellen und situativen Anpassungen zu unterscheiden.
Handelt es sich zum Beispiel um mehr Bewegung, so ist es am Anfang sinnvoll, diese Aktivität situativ anzupassen: Eine Reaktion auf diese körperliche Aktivität findet statt und z. B. das Insulin für die Mahlzeit oder bei sehr lang dauernden Aktivitäten auch das Basalinsulin wird reduziert. Wurden die Vorsätze zur Gewohnheit, ist eine generelle Anpassung angemessen und neue Insulinmengen werden festgelegt.
Ganz unabhängig von der Therapie gilt: „Einmal ist keinmal.“ Wichtig ist, Muster und Trends zu erkennen, z. B. mit Systemen zum kontinuierlichen Glukose-Messen (CGM). Von einem Trend wird gesprochen, wenn sich drei- bis viermal hintereinander ähnliche Verläufe zeigen.
Anpassung abhängig von Therapie
An welchem Rädchen gedreht werden sollte oder auch nicht, ist von der Therapie abhängig: Bei einer basalunterstützten oralen Therapie (BOT) lässt sich an der Insulintherapie meist nur an ein bis zwei Stellen drehen, wie auch bei anderen einfachen Formen der Insulintherapie wie der supplementären Insulintherapie (SIT) oder konventionellen Insulintherapie (CT). Vor allem die Effekte von Ernährung und Bewegung werden durch die Nutzung von Glukosesensoren sichtbar. Es lassen sich wunderbar Vergleiche ziehen und Ergebnisse von „Experimenten“ visualisieren. Dies kann zu einem veränderten Verhalten beitragen und das Selbstmanagement fördern.
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florahdo postete ein Update vor 5 Tagen, 6 Stunden
Hallo zusammen, ich arbeite gerade an einer Seminararbeit zum Thema „Die Behandlung von Typ-1-Diabetes mit CRISPR/Cas“ (eine Methode der Gentechnik). Dazu habe ich eine Umfrage erstellt und suche dafür Menschen mit Typ-1-Diabetes, die einige Fragen beantworten könnten zu ihrer Einstellung gegenüber dem Einsatz dieser Technologie zur Behandlung von Typ-1-Diabetes. Die Umfrage ist vollständig anonym und dauert etwa 5 Minuten, sie richtet sich ausschließlich an Menschen mit Typ-1-Diabetes. Es würde mir enorm weiterhelfen, wenn sich Teilnehmer finden würden!
Der Link zur Umfrage lautet: https://forms.cloud.microsoft/r/PN2hqhkuLB
Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂
mr postete ein Update vor 1 Woche
Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.
- katrin-kraatz antwortete vor 2 Tagen, 14 Stunden
Hallo mr,
Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.
Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.
Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.
Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?
moira postete ein Update vor 1 Woche
Hallo!
Hat schon jemand die liberal Funktion bei der ypsopump app ausprobiert?
Ich wüsste gerne wie gut das klappt.- moira antwortete vor 6 Tagen, 21 Stunden
Ich meinte Liberty



