Messen ist wichtig: Bluthochdruck – Risiko für Herz und Hirn

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Eine Apothekerin misst einer Kundin mit einer Blutdruckmanschette am Oberarm den Blutdruck. Beide stehen an einem Beratungstisch in einer hellen Apotheke.
Foto: Dan Race – stock.adobe.com
Messen ist wichtig: Bluthochdruck – Risiko für Herz und Hirn

Viele Menschen wissen, dass ein zu hoher Blutdruck ungesund ist und dem Herz Probleme bereiten kann. Aber er kann auch Schäden an weiteren Organen verursachen. Und dass sie selbst betroffen sein könnten, ahnen sie oft nicht.

Ich merke von meinem hohen Blutdruck überhaupt nichts.“ Diesen Satz hören Ärzte und Ärztinnen in der Diabetespraxis häufig, wenn dieser zufällig entdeckt wird. Und tatsächlich: Ein Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) macht oft lange Zeit keine Beschwerden. Trotzdem kann er Herz, Gefäße, Gehirn und Nieren schädigen.

Für Menschen mit Diabetes ist das besonders wichtig. Denn erhöhte Blutzuckerwerte und Bluthochdruck können sich in ihren schädlichen Auswirkungen auf die Blutgefäße gegenseitig verstärken. Daher gehört die Behandlung einer Hypertonie neben der Kontrolle des Blutzuckers, der Blutfette und des Körpergewichts zu den wichtigsten Maßnahmen, um Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzschwäche und Nieren- sowie Augenschäden zu verhindern.

Die moderne Behandlung der Hypertonie hat sich deutlich gewandelt. Heute geht es nicht mehr nur darum, einen Blutdruck „unter 140/90 mmHg“ zu erreichen. Entscheidend ist, welcher Blutdruck für den einzelnen Menschen langfristig günstig und gut verträglich ist. So zeigen Studien, dass selbst über 80-Jährige noch von einer passenden Blutdruck-Einstellung profitieren.

Das Fallbeispiel: Den hohen Blutdruck entdeckt und behandelt

Klaus Weber ist 64 Jahre alt, es bsteht ein Typ-2-Diabetes, sein HbA1c liegt bei 7,2 % bzw. 55 mmol/mol. Er nimmt Medikamente deswegen und fühlt sich insgesamt fit. Regelmäßig arbeitet er im Garten und geht mehrmals in der Woche spazieren. Gelegentlich ist ihm etwas „komisch“.

Im Urin findet sich eine leicht erhöhte Ausscheidung des Eiweißes Albumin (Mikroalbuminurie). Außerdem ist das LDL-Cholesterin erhöht. Klaus Webers Therapie wird deshalb angepasst. Er erhält einen SGLT-2-Hemmer, der seinen Diabetes und die Nierenfunktion positiv beeinflusst. Außerdem verwendet er beim Kochen nun weniger Salz und geht täglich 30 Minuten zügig spazieren. Nach einigen Wochen liegen seine zu Hause gemessenen Blutdruckwerte meist bei systolisch 125 bis 130 mmHg und diastolisch bei 70 bis 75 mmHg.

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  • multi postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Doppel-Diabetes vor 1 Woche, 1 Tag

    Hallo, hat hier noch jemand Doppeldiabetes (durch Corona verursacht oder warum auch immer)? Ich würde mich gerne austauschen.

  • olivers postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen

    Hallo Zusammen!
    Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
    Liebe Grüße
    Oliver

    • Hey Oliver, kannst mich gerne mal anschreiben. Viele Grüße
      Gunnar

    • @gunnar83: hallo, aktuell im Frankfurter Raum. Wir können aber gerne mal ein Treffen organisieren, zwecks Austausch.
      Viele Grüße
      Oliver

    • Hallo Oliver, auch ich bin Typ 3c und würde mich gern mit dir ein wenig per Mail mit dir austauschen, wenn du magst. Bin vor 15 Jahren mit Kausch-Whipple auf “Verdacht” operiert worden – war aber kein Krebs, sondern “nur” eine Pankreatitis (AIP), also eine Fehldiagnose (hätte keiner OP bedurft, also kein Diabetes als Folge).

  • zojou96 postete ein Update vor 2 Wochen

    Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂