Nach der Abnehm-Spritze: So lässt sich das Gewicht halten

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Nach der Abnehm-Spritze: So lässt sich das Gewicht halten | Foto: Alena Niadvetskaya, drogatnev – gettyimages
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Nach der Abnehm-Spritze: So lässt sich das Gewicht halten

Nach dem Absetzen der Spritze mit den Wirkstoffen Semaglutid oder Tirzepatid stehen viele Menschen vor der Herausforderung, ihr Gewicht langfristig zu halten. Essen und Trinken spielen hierbei eine Schlüsselrolle. Welche Lebensmittel sind ideal, um den Abnehm-Erfolg zu sichern und gesund zu bleiben?

Das Ziel nach der Therapie mit der Abnehm-Spritze ist sicher das Halten des neu erlangten Körpergewichts. Nach dem Absetzen dieser Medikamente tritt jedoch oft ein Jo-Jo-Effekt ein: Das Gewicht steigt und fällt wieder. Um dem entgegenzuwirken, ist entscheidend, sich bewusst zu ernähren. Es geht darum, Lebensmittel zu wählen, die den Blutzucker stabil halten, sättigen und den Stoffwechsel unterstützen.

Mit Eiweiß satt bleiben und Ballaststoffe für stabile Blutzuckerwerte

Proteine sind essenziell, um den Muskel-Aufbau zu unterstützen und sich lange satt zu fühlen. Fettarme Eiweiß-Quellen wie Hühnchen, Pute und Fisch sind ideal, ebenso mageres Fleisch sowie fettarme Fischsorten wie Kabeljau. Selbstverständlich gibt es auch leckere und gute pflanzliche Alternativen.

Beispielsweise Linsen, Bohnen, Kichererbsen und Tofu sind exzellente Möglichkeiten für Menschen, die vegetarisch essen. Für Fans der Milchprodukte wäre griechischer Joghurt, Skyr natur und Magerquark eine gute Eiweiß-Quelle mit wenigen Kalorien. Proteinreiches Essen hilft zudem, den Grundumsatz zu stabilisieren, da Muskeln auch im Ruhezustand Energie verbrauchen.

Lebensmittel mit einem hohen Ballaststoff-Gehalt regulieren die Verdauung und sorgen für ein anhaltendes Sättigungsgefühl, z. B. Vollkornprodukte wie Vollkornbrot, Haferflocken, Quinoa oder Hirse. Sie sollten täglich dazugehören. Gemüse wie Brokkoli, Spinat, Karotten und Paprika sind kalorienarm, reich an Vitaminen und sättigend. Obst, insbesondere Beeren, Äpfel und Zitrusfrüchte oder Wassermelone sind zu empfehlen. Ballaststoffe helfen insgesamt, den Blutzucker stabil zu halten, was Heißhunger-Attacken verhindert.

So gut wie jeder Mensch hat hin und wieder Lust auf etwas Süßes. Nach Therapien wie der Abnehm-Spritze empfiehlt es sich jedoch, so gut es geht auf Zucker und gezuckerte Produkte zu verzichten. Stattdessen bieten sich komplexe Kohlenhydrate an. Haferflocken, Süßkartoffeln und Quinoa zum Beispiel verhindern starke Blutzucker-Schwankungen, wie sie bei Zucker und Co oft der Fall sind.

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  • Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 3 Tagen, 8 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 3 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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