Organspende? Gerade Diabetiker sollten sich entscheiden!

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Organspende? Gerade Diabetiker sollten sich entscheiden!

Immer, wenn meteorologisch der Sommer anfängt, kommt auch ein besonderer Tag: der Tag der Organspende. Er findet immer am ersten Samstag im Juni statt, dieses Jahr also am 3. Juni. Was hat das mit uns Diabetikern zu tun?Organspendeausweis mit Insulinpumpe

Organspende kann lebenswichtig sein

Eine Menge! Die meisten Diabetiker werden zwar nie persönlich mit dem Thema Organspende in Kontakt kommen – aber für die Diabetiker, die damit zu tun bekommen, ist es lebenswichtig. Es fängt an mit der Transplantation von Inselzellen aus der Bauchspeicheldrüse, wenn alle anderen Therapien nicht funktionieren. Diese Inselzellen stammen bisher alle von Spendern, und zwar pro Empfänger von mehreren Spendern. Es geht weiter mit der Transplantation von Nieren – wenn die eigenen Nieren wegen des Diabetes den Dienst eingestellt haben. Aber auch Herzen können für Diabetiker nötig sein und einige andere Organe.

Gedanken gemacht

Auch wenn ich, wie wahrscheinlich jeder von uns Diabetikern, hoffe, nie auf ein Organ eines anderen Menschen angewiesen zu sein, habe ich mir schon früh Gedanken darüber gemacht – wie früh, weiß ich schon gar nicht mehr. Und so habe ich schon seit vielen Jahren einen Organspendeausweis im Portemonnaie, denn so, wie ich im Ernstfall auf ein Organ hoffe, möchte ich meine Organe, die trotz des Diabetes verwendbar sind, anderen schenken – falls ich so sterbe, dass eine Organentnahme möglich ist. Den Ausweis aktualisiere ich regelmäßig. So ist klar, dass meine Entscheidung zur Organspende aktuell ist – und nicht eine, die ich vor Jahren getroffen habe und die nun wegen vielleicht vieler vergangener Jahre doch noch zu hinterfragen wäre.

Organspendeausweise auf Diabetes-Journal liegend werden ausgefüllt

Informieren und entscheiden

Jeder muss natürlich selbst entscheiden, wie er mit dieser Frage umgeht – und sollte sich informieren auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums und der Deutschen Stiftung Organstransplantation. Wenigstens Gedanken machen sollte sich jeder Diabetiker, wie ich finde, eine Entscheidung treffen und diese Entscheidung in einem Organspendeausweis dokumentieren. Denn gerade wir, die mit größerer Wahrscheinlichkeit zu den Organempfängern gehören als nicht chronisch Kranke, sollten Position beziehen. Was meint ihr?

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  • Hallo,

    hat irgendwer der den Libre3 benutzt auch so massive Probleme ?
    Mein Kind hat ständig Ärger mit seinen Sensoren,selten wo mal einer durchhält. Entweder dauernd Sensorfehler oder ein neuer Sensor sitzt und nach kurzer Zeit kommt bitte neuen Sensor starten.
    Das kann ja nicht sein,ich hab selten mal einen Sensorfehler.
    Als ich das letzte mal bei denen angerufen hatte ,meinte dieser “sehr freundliche” Mitarbeiter nur es kann nicht sein das die so viele Fehler haben,es gab keinen Ersatz.
    Müßen wir jetzt ernsthaft selber Sensoren bezahlen?
    Weil bis der Nachschub kommt dauert es noch 🙁

    LG Sandra

  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • 123novesia postete ein Update vor 2 Wochen

    Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena