- Behandlung
Schultergelenksverletzung
2 Minuten
In der Serie Blaulicht stellen wir Ihnen die häufigsten Notfälle vor und erläutern diese – und was Sie als Ersthelfer tun sollten. In dieser Folge geht es um Schultergelenksverletzungen.
Der Notfall
Beim Judo hat der 24-jährige Achim K. einen Schulterwurf angesetzt. Durch die Gegenwehr seines Trainingspartners kommt es zu einer Überdehnung des Schultergelenks und einem stechenden Schmerz. Danach hängt die Schulter herunter, und Achim K. kann sie nicht mehr bewegen.
- Patienten hinlegen, den Arm in bequemer Position am Körper halten. Beine anheben, Patienten beruhigen.
- Rettungsdienst verständigen.
- Alles für den Transport vorbereiten.
Das unternimmt der Ersthelfer
Durch die Schmerzen ist Achim K. kaltschweißig, so dass man ihn zunächst hinlegt und die Beine etwas anhebt. Der Arm wird in einer bequemen Position am Körper gehalten, und Achim K. soll sich nicht bewegen. Über die Leitstelle wird ein Krankenwagen gerufen.
Das macht der Rettungsdienst
Der alarmierte Rettungswagen trifft nach wenigen Minuten an der Sportstätte ein. Das Team des Rettungswagens findet Achim K. nach wie vor am Boden liegend, seine Sportkameraden betreuen ihn. Da er über starke Schmerzen in der Schulter klagt, entscheidet der Rettungsassistent, unverzüglich noch einen Notarzt anzufordern.Der Rettungsassistent untersucht Herrn K. und tastet vorsichtig die Schulter ab, um die Verletzung genauer lokalisieren zu können.
Weiter prüft er, ob die Durchblutung und die Sensibilität des betroffenen Armes noch gewährleistet sind. Danach bereitet er alles zum Legen eines venösen Zugangs vor, über den dann nach Eintreffen des Notarztes Schmerzmittel gegeben werden können. Parallel dazu hat der Rettungssanitäter schon unter Mithilfe der Ersthelfer die Trage für den Transport vorbereitet. Auch Schienungsmaterial hat er mitgebracht, um die Schulter zu stabilisieren.
Mittlerweile ist der Notarzt eingetroffen. Er erhält eine kurze Einweisung in die Situation, und da die Durchblutung und die Sensibilität der Schulter nicht beeinträchtigt sind, verabreicht er Herrn K. ein Medikament; so kann man ihn möglichst schmerzfrei in die Klinik transportieren. Schließlich wird der Arm von Achim K. vorsichtig geschient und am Körper fixiert – und seine Kreislaufwerte werden während der Fahrt durchgehend überwacht.
Das passiert in der Klinik
Nach der Einlieferung wird zunächst ein Röntgenbild angefertigt, das zeigt, dass die Schulter ausgekugelt ist. Achim K. erhält zunächst schmerzstillende Medikamente, und man versucht, die Schulter wieder in die richtige Position zu bringen. Da Achim K. sehr muskulös ist, gelingt dies nicht, so dass das Einrenken mit Hilfe einer Kurznarkose durchgeführt wird. Danach wird das Schultergelenk ruhiggestellt.
Nach einigen Tagen wird dann mit Krankengymnastik begonnen, da die Gefahr einer Einsteifung des Schultergelenkes sonst stark ansteigen würde. Für die Zukunft muss Achim K. mit dem Gelenk sehr vorsichtig sein, da ein ausgekugeltes Gelenk leicht erneut auskugeln kann.
von Prof. Dr. med. Thomas Haak
Chefredakteur des Diabetes-Journals, Ltd. Notarzt im Main-Tauber-Kreis
und Kai Schlecht
Rettungsdienstleiter beim DRK Bad Mergentheim
Kontakt:
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (06131) 9 60 70 0,
Fax: (06131) 9 60 70 90, E-mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2014; 63 (12) Seite 40-41
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moira postete ein Update vor 2 Tagen, 13 Stunden
Meine Tochter ist ein großer Fan der Buchreihe Woodwalkers. In einem Band kommt wohl ein Woodwalker mit Diabetes typ 1 vor. Fand ich cool. Es wird Blutzucker gemessen und ein Unterzucker behandelt.
(Wen es interessiert Band 2.3) -
moira postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag
Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄
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bloodychaos postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag
Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.
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ole-t1 antwortete vor 3 Wochen, 6 Tagen
Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.
Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:
Freestyle Libre 3 bzw. 3+
Dexcom G7
Dexcom G6 (noch)
Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
Accu-Chek Smartguide CGM
Medtrum Touchcare Nano CGMIch würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.
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