- Behandlung
Vorhofflimmern: Das Herz gerät aus dem Takt
5 Minuten
Vorhofflimmern ist eine Herzrhythmusstörung – und viele Menschen sind davon betroffen, ohne es zu wissen. Ein EKG kann Aufschluss bringen, und es ist wichtig, das Herz dann auch wieder in den normalen Rhythmus zu bringen, zum Beispiel mit Medikamenten.
Herr P. war Lehrer; seit einem Jahr ist er in Pension. Bis dahin war sein Alltag sehr stressig – jetzt ist das nicht mehr so, und Herr P. ist viel ruhiger und ausgeglichener. Wegen seines Typ-2-Diabetes mit leichtem Übergewicht geht er nun auch regelmäßig spazieren.Trotzdem hat er jetzt manchmal sogar in Ruhe “ein komisches Gefühl” – als würde sein Herz besonders stark schlagen. Er fühlt sich öfter auch sehr abgeschlagen und müde, obwohl er sich mehr ausruht.
Und wirklich: Ein EKG beim Hausarzt zeigt, dass sein Herz unregelmäßig schlägt – der Hausarzt spricht von “schnellem Vorhofflimmern” und schickt ihn zum Herzspezialisten (Kardiologen). Nach einer elektrischen Kardioversion (Wiederherstellung des normalen Herzrhythmus) fühlt er sich nun wieder wohl – hoffentlich bleibt es so.
Herzrhythmusstörungen haben nicht nur herzkranke Menschen, sondern auch organisch Gesunde. Selbst bei gesunden Sportlern können solche Störungen auftreten. Herzrhythmusstörungen können auch ausgelöst werden durch eine unabhängig vom Herzen bedingte andere organische Erkrankung und auch durch psychische Störungen.
Wird oft nicht bemerkt: Vorhofflimmern
Vorhofflimmern ist die häufigste klinisch relevante Herzrhythmusstörung. In Deutschland ereignet sich im Schnitt alle 10 Minuten ein Schlaganfall, der durch Vorhofflimmern verursacht wird – das viele Betroffene nicht einmal bemerken.
- plötzlicher Schwindel
- Verwirrtheitszustände
- Benommenheit, Krampfanfälle
- Engegefühl im Brustbereich (Angina pectoris)
- vorübergehende Seh- oder Sprachstörungen
- Schlaganfall
In der Altersgruppe zwischen 55 und 59 Jahren kommt Vorhofflimmern bei etwa 0,7 Prozent vor, ansteigend auf 17,8 Prozent in der Gruppe der über 85-Jährigen. Laut Daten des Kompetenznetzes Vorhofflimmern (basierend auf Krankenkassendaten) leiden in Deutschland 1,8 Millionen Menschen (also 2,2 Prozent der Bevölkerung) an Vorhofflimmern – mit einer deutlichen Zunahme in den letzten Jahren.
- Herzinfarkt
- Herzmuskelentzündung
- bestimmte Herzmuskelspeicherkrankheiten
- Überlastung bei einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
- Herzklappenveränderungen
- zu hoher Blutdruck
- psychische Störungen
- Blutsalzverschiebungen durch Erbrechen und Durchfall
- Schilddrüsenüberfunktion
- Einnahme einiger Medikamente (z. B. Digitalis, bestimmte Antidepressiva)
- übermäßiger Konsum von Alkohol und Koffein, Konsum von Drogen, Einnahme bestimmter Gifte
Die neuen Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie aus dem Jahr 2016 empfehlen ein gelegentliches EKG-Screening auf Vorhofflimmern bei Patienten über 65 Jahre, insbesondere aber auch bei Menschen, die schon einen Schlaganfall oder eine vorübergehende Durchblutungsstörung hatten. Das EKG sollte ergänzt werden durch ein 24-Stunden- bzw. 3-Tage-EKG. Mit einem EKG (Elektrokardiogramm) werden die elektrischen Aktivitäten aller Herzmuskelfasern aufgezeichnet.
Vorhofflimmern ist zwar eine den Herzrhythmus betreffende Störung, letztlich aber eine komplexe Erkrankung mit einem deutlich erhöhten Sterberisiko, insbesondere durch Schlaganfälle. Vorhofflimmern führt häufig zu einer Klinikeinweisung, vermindert die Lebensqualität und beeinträchtigt insbesondere auf längere Sicht auch die geistigen Fähigkeiten der Betroffenen.
“Schaukelnde” Herzvorhöfe
Bei Vorhofflimmern ziehen sich die Vorhöfe des Herzens durch eine fehlerhafte Erregungsleitung unregelmäßig zusammen. Das führt zu einer Art “Schaukeln” der Vorhöfe, mit manchmal unspezifischen Beschwerden wie Atemnot, Schlafstörungen, Müdigkeit, unruhigem Gefühl, Herzrasen, oft auch nur Unwohlsein. In vielen Fällen bleibt das Vorhofflimmern jedoch unerkannt, die Betroffenen bemerken nichts. Vorhofflimmern kann sowohl anfallsartig als auch chronisch auftreten, es kann aber auch spontan wieder aufhören.
Im Unterschied zum lebensgefährlichen Kammerflimmern, bei dem die Herzkammern schnell und unregelmäßig schlagen, ist Vorhofflimmern nicht direkt lebensbedrohlich. Es begünstigt jedoch das Auftreten von Blutgerinnseln (Thromben) im Gehirn, im Darm und in den Arterien der Beine.
| zeitliche Klassifikation des Vorhofflimmerns | Symptome |
| paroxysmales Vorhofflimmern | anfallsartiges Auftreten, spontanes Ende nach max. 7 Tagen |
| persistierendes Vorhofflimmern | anhaltendes Vorhofflimmern, mehr als 7 Tage, elektrische und medikamentöse Überführung in einen normalen Herzschlag ist möglich |
| langanhaltend persistierendes Vorhofflimmern | ununterbrochenes Vorhofflimmern für mindestens 1 Jahr, bevor die Entscheidung erfolgt zur Rhythmuserhaltung |
| permanentes Vorhofflimmern | anhaltendes Vorhofflimmern, das sich weder elektrisch noch medikamentös in einen normalen Herzschlag überführen lässt |
Vorhofflimmern erhöht das Risiko für einen Schlaganfall um das Fünffache im Vergleich zu einem Menschen mit einem gleichmäßigen Herzrhythmus (Sinusrhythmus). Die Sterblichkeit durch Schlaganfälle, die durch Vorhofflimmern ausgelöst werden, ist besonders hoch. Die Sterblichkeit innerhalb eines Jahres nach einem Schlaganfall durch Vorhofflimmern liegt bei rund 50 Prozent, betrifft also jeden Zweiten! Blutgerinnsel findet man in etwa 20 Prozent aller Schlaganfälle im Zusammenhang mit Vorhofflimmern.
Diabetes und Vorhofflimmern
Um das individuelle Schlaganfall-Risiko bei Vorhofflimmern abschätzen zu können, benutzen Ärzte den CHA2DS2-VASc-Score, durch den das Risiko aufgrund verschiedener Faktoren ersichtlich ist (s. folgende Tabelle): Geringes Risiko liegt vor bei 0 bis 1 Punkt, mittleres Risiko bei 2 Punkten, hohes Risiko bei 3 bis 6 Punkten.
| CHA2DS2-VASc-Score (die Buchstaben beziehen sich auf die englischen Begriffe) | ||
| C | Herzinsuffizienz | 1 Punkt |
| H | Bluthochdruck (Hypertonie) | 1 Punkt |
| A2 | Alter 75 Jahre oder älter | 2 Punkte |
| D | Diabetes mellitus | 1 Punkt |
| S2 | vorangegangener Schlaganfall, TIA, Embolie | 2 Punkte |
| A | Alter 65 bis 74 Jahre | 1 Punkt |
| Sc | weibliches Geschlecht | 1 Punkt |
| modifiziert nach den Leitlinien der europäischen Gesellschaft für Kardiologie | ||
Da etwa drei Viertel aller Menschen mit Diabetes in Deutschland an Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben, sollten insbesondere bei ihnen das Risiko intensiv kontrolliert und das Vorhofflimmern möglichst rechtzeitig entdeckt werden. Dies ist umso wichtiger, als es heute zahlreiche Möglichkeiten gibt, das Vorhofflimmern zu beheben oder, falls es nicht zu beheben ist, das Risiko für einen Schlaganfall (durch Blutgerinnsel) durch neue Medikamente zu reduzieren.
Die Therapie des Vorhofflimmerns
Bei anhaltenden Formen des Vorhofflimmerns versucht man zunächst, mit Medikamenten oder einem Elektroschock (Kardioversion) wieder einen normalen Herzrhythmus (Sinusrhythmus) herbeizuführen. Ist das Vorhofflimmern jedoch dadurch nicht zu beheben und es besteht schon Jahre, ist die Aussicht auf das Wiederherstellen eines normalen, regelmäßigen Sinusrhythmus meist gering.
- kommt bei etwa 34 Prozent vor
- Risiko für Vorhofflimmern ist 2- bis 4-mal so hoch wie bei Stoffwechselgesunden
- schlechte Langzeitprognose
- Anstieg von nichttödlichen und tödlichen Herzerkrankungen
Blutplättchenhemmer, z. B. ASS oder Clopidogrel, wurden nach den neuen Leitlinien aus dem Therapiearsenal zum Vorbeugen eines Schlaganfalls bei Vorhofflimmern gestrichen, da Studien zeigten, dass sie weniger effektiv sind im Vergleich zu den Gerinnungshemmern. An erster Stelle stehen heute die neuen NOAK, die Nicht-Vitamin-K-abhängigen oralen Antikoagulantien (s. folgende Tabelle). Grundsätzlich können Patienten mit Vorhofflimmern auch weiter mit Vitamin-K-Antagonisten wie Marcumarbehandelt werden.
| Nicht-Vitamin-K-abhängige Antikoagulantien (Gerinnungshemmer) | |
| Wirkstoff | Handelsname |
| Apixaban | Eliquis |
| Dabigatran | Pradaxa |
| Edoxaban | Lixiana |
| Rivaroxaban | Xarelto |
Neben der Antikoagulation, also der Gerinnungshemmung, steht die Kontrolle der oft sehr hohen Herzfrequenz (merkbar am schnellen Puls) im Vordergrund. Hier hat sich durch die neuen Leitlinien nichts geändert. Die Ruhe-Herzfrequenz sollte unter 110 bzw. unter 90 Schlägen pro Minute liegen. Auf die technischen Möglichkeiten der Behandlung z. B. durch eine Elektrokardioversion oder das Unterbinden bestimmter elektrischer Bahnen im Herzen (z. B. die Hochfrequenzablation) soll hier nicht eingegangen werden.
- Betablocker
- Kalzium-Antagonisten
- Digitalis
- Amiodaron
- Flecainid
Wichtig zu wissen
Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung, auch bei Diabetikern. Therapiert werden kann das Vorhofflimmern nur, indem es rechtzeitig entdeckt wird. Deswegen sollten bei Menschen im Alter über 65 Jahre regelmäßig EKG-Kontrollen bzw. auch Langzeit-EKG-Kontrollen durchgeführt werden, vor allem bei entsprechenden Beschwerden.
Autor:
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Erschienen in: Diabetes-Journal, 2017; 66 (11) Seite 26-29
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wolfgang65 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 16 Stunden, 51 Minuten
Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!
Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.
Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.
LG Wolfgang
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laila postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 1 Tag, 11 Stunden
Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!
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suzana antwortete vor 1 Tag, 10 Stunden
Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter! -
laila antwortete vor 1 Tag, 7 Stunden
@suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊
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wolfgang65 antwortete vor 17 Stunden, 17 Minuten
Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.
Gruss Wolfgang
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michatype3 antwortete vor 16 Stunden, 53 Minuten
Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.
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vio1978 postete ein Update vor 2 Tagen, 22 Stunden
Habe wieder Freestyle Libre Sensor, weil ich damit besser zurecht kam als mit dem Dexcom G 6. ist es abzusehen, ob und wann Libre mit d. Omnipod-Pumpe kompatibel ist?🍀

