Weitere Autoimmun-Erkrankungen: Typ-1-Diabetes kommt selten allein

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Weitere Autoimmun-Erkrankungen: Typ-1-Diabetes kommt selten allein | Foto: Thipphaphone – stock.adobe.com
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Weitere Autoimmun-Erkrankungen: Typ-1-Diabetes kommt selten allein

Typ-1-Diabetes ist eine Erkrankung des körpereigenen Abwehrsystems, bei dem die eigenen Zellen der Bauchspeicheldrüse als fremd angesehen und angegriffen werden. Diese Fehlsteuerung kann parallel auch noch andere Gewebe im Körper betreffen und weitere Autoimmun-Erkrankungen hervorrufen. Hier geben wir einen Überblick,

Typ-1-Diabetes wird häufig als reine Störung des Glukose-Stoffwechsels wahrgenommen – durch einen Insulin-Mangel bedingt und mit Insulin behandelbar. Dieses Bild greift jedoch zu kurz. Tatsächlich handelt es sich beim Typ-1-Diabetes um eine chronische, durch das körpereigene Abwehrsystem, also das Immunsystem, hervorgerufene Erkrankung. Sie entsteht durch das Zusammenwirken von erblicher Veranlagung und einer fehlgeleiteten körpereigenen Abwehr.

Oft wird erst im Verlauf deutlich, dass Diabetes selten isoliert bleibt. Vielmehr entwickeln sich bei einem Teil der Menschen weitere Autoimmun-Erkrankungen, also Erkrankungen, bei denen das Immunsystem fälschlicherweise gesundes körpereigenes Gewebe angreift. Sie können unterschiedliche Organe betreffen, verlaufen oft schleichend und werden oft erst durch uncharakteristische Symptome oder unerwartete Glukoseverläufe erkannt. Gerade deshalb ist entscheidend, Typ-1-Diabetes als Teil eines Geschehens zu sehen, das den gesamten Körper betrifft.

Fehlgeleitete Immun-Reaktion

Im Zentrum der Erkrankung Typ-1-Diabetes steht eine fehlgeleitete Immun-Reaktion gegen die Insulin-produzierenden Beta-Zellen der Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse. Sie werden in einem oft über Jahre andauernden Prozess zerstört. Die T-Lymphozyten, eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen (Leukozyten), spielen eine entscheidende Rolle. Sie erkennen normalerweise körperfremde Strukturen und schützen den Körper so z. B. vor krank machenden Erregern.

Weiterführende Informationen: Manche Erkenntnisse zu Autoimmun-Reaktionen sind sehr neu, wie die zu bestimmten T-Zellen.

Oft weitere Gewebe betroffen

Die Häufung mehrerer Autoimmun-Erkrankungen bei einer Person ist kein Zufall, sondern Ausdruck einer gemeinsamen Ursache. Eine zentrale Rolle spielt eine erbliche Veranlagung, also die genetische Prädisposition. Bestimmte vererbte Merkmale an den Oberflächen von Körperzellen, bezeichnet als HLA-Merkmale, erhöhen nicht nur das Risiko für Typ-1-Diabetes, sondern auch für andere Erkrankungen wie Zöliakie oder autoimmune Schilddrüsen-Erkrankungen (siehe unten).

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  • Hallo, hat hier noch jemand Doppeldiabetes (durch Corona verursacht oder warum auch immer)? Ich würde mich gerne austauschen.

  • olivers postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    Hallo Zusammen!
    Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
    Liebe Grüße
    Oliver

  • zojou96 postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂